Anzeige

KI trifft Verkehr: Innovative Ansätze für sichere Mobilität in urbanen Räumen

16. Oktober 2024

Verkehr
Menschen können gut, Gestik und Körperhaltung interpretieren – autonome Fahrzeuge müssen es erst noch lernen. Foto: Johanna Weber
KI-basierte Methoden spielen eine entscheidende Rolle für sicheres autonomes Fahren, indem sie komplexe Verkehrssituationen in Echtzeit analysieren und vorhersagen. Die Hochschule München arbeitet zusammen mit 22 Partnern aus Wirtschaft und Forschung an Lösungen für ein nahtloses automatisiertes Fahren in städtischen Gebieten.
Anzeige
Anzeige


Die Verkehrsorganisation in vielen deutschen Innenstädten wird zunehmend schwieriger. Steigende Emissionen, überlastete Straßen und das riskante Miteinander von verschiedenen Verkehrsteilnehmern machen deutlich, dass Handlungsbedarf besteht. Allein städteplanerische Maßnahmen reichen nicht aus, um die Lebensqualität in urbanen Gebieten zu sichern und gleichzeitig den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen gerecht zu werden. Der Fokus muss auf der Integration innovativer Technologien liegen, um Lösungen für diese Herausforderungen zu finden.

Mobilität in Städten verbessern

Projekte wie STADT:up, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, setzen genau hier an, indem sie neue Konzepte entwickeln, die helfen, die Mobilität in unseren Städten zu verbessern und umweltfreundlicher zu gestalten.

Anzeige
Anzeige

Dabei spielt der Einsatz von KI-Methoden eine wichtige Rolle, um komplexe Verkehrssituationen zu meistern und schwächere Verkehrsteilnehmer sicher einzubeziehen.

Im Projekt kommen verschiedene Technologien wie Kameras, LiDAR und Radar sowie moderne Algorithmen zum Einsatz, um komplexe städtische Situationen zu erfassen und zu analysieren. Künstliche Intelligenz ist dabei besonders wichtig. „Wir kümmern uns darum, autonomes Fahren in die Innenstadt zu bringen und arbeiten hier mit modernsten KI-Methoden, um unsere Systeme intelligenter zu machen“, erklärt HM-Professor Fabian Flohr von der Hochschule München.

Das Projekt hat das Ziel, innovative Konzepte für eine intermodale Mobilität zu entwickeln, die alle wichtigen Akteure – Städte, Verkehrsteilnehmer, Forschungseinrichtungen und die Automobilindustrie – einbezieht.

Anzeige
Anzeige

Präzise Erkennung und Verhaltensvorhersage von schwächeren Verkehrsteilnehmern

Der Forschungsbeitrag der Hochschule München fokussiere sich auf die präzise Erkennung und Verhaltensvorhersage von schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern. Flohr betont, dass das Ziel sei, moderne Fahrzeuge dazu zu bringen, innerstädtische Situationen ebenso gut wie Menschen interpretieren zu können.

Derzeit nutzt sein Testfahrzeug sieben LiDAR-Sensoren und acht Kameras. Diese Ausstattung ermöglicht ein umfassendes Verständnis der Umgebung und unterstützt eine genaue Verhaltensanalyse der Verkehrsteilnehmer.

Anzeige
Anzeige

Modellierung der Kommunikation

Ein weiterer Fokus des Projekts liegt auf der Modellierung der Kommunikation, Interaktion und Kooperation zwischen Fahrenden, automatisierten Fahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmenden. Forschende modellieren, wie sich Verkehrsteilnehmer gegenseitig beeinflussen, da dies dazu beitrage, zukünftige Situationen besser vorherzusagen. Außerdem werde im Projekt untersucht, wie der Komfort und die Sicherheit der Fahrzeuge durch intelligente, menschorientierte Bedienkonzepte verbessert werden können.

„Längerfristig ist zu erwarten, dass wir durch die Einführung von autonomen Fahrzeugen in unseren Innenstädten nicht nur die Verkehrssicherheit erhöhen, sondern durch Carsharing und andere Angebote auch die Umweltbelastung deutlich reduzieren können“, sagt der HM-Forscher.

Ein wichtiges Ziel ist es, einen harmonischen Verkehr zu schaffen, in dem Fußgänger, Radfahrer, private und gemeinsame Fahrzeuge sowie der öffentliche Nahverkehr gut zusammenarbeiten. Flohr ist überzeugt, dass autonomes Fahren die Lebensqualität in den Städten steigern kann.

Das Gesamtvolumen des Projekts STADT:up beträgt 62,8 Millionen Euro und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert. Es läuft von Januar 2023 bis Ende 2025.



Ein Beitrag von:

Anzeige
Anzeige

Top Stellenanzeigen

Junior Projektingenieur Papierverarbeitung (m/w/d)
Fripa Papierfabrik Albert Friedrich KG

03.10.2026
Miltenberg
Teamleiter (m/w/d) Vertrieb und Kalkulation TGA
LIST AG

03.10.2026
Düsseldorf
Ingenieur:in Explosionsschutz als Fachleiter:in
TÜV NORD CERT GmbH

03.10.2026
Essen
Bauüberwacher (m/w/d) Straßenverkehrsanlagen
Bundesagentur für Arbeit - Vössing Ingenieurgesellschaft mbH

03.10.2026
Stuttgart
Bauingenieur/-in (m/w/d)
Bundesagentur für Arbeit - Landeshauptstadt Stuttgart

03.10.2026
Stuttgart
Technische/r Projektmitarbeiter/in (m/w/d) – Bauwesen / Projektkoordination
Bundesagentur für Arbeit - Dr. Kerner GmbH & Co. KG

03.10.2026
Stuttgart
Junior Bauüberwacher:in Oberbau / Konstruktiver Ingenieurbau (w/m/d)
DB InfraGO AG

03.10.2026
Köln
Senior Ingenieur:in Leit- und Sicherungstechnik im Großprojekt Rhein-Ruhr-Express (w/m/d)
DB InfraGO AG

03.10.2026
Duisburg
Junior Bauingenieur:in als Bezirksleiter:in Fahrbahn (w/m/d)
DB InfraGO AG

03.10.2026
Aachen, Bonn, Köln, Troisdorf
Projektleiter (m/w/d) Industriebau
MEGGLE GmbH & Co. KG

03.10.2026
Wasserburg
Projektingenieur Elektrotechnik (w/m/d)
Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

03.10.2026
Frankfurt am Main
Teamleiter (m/w/d) Vertrieb und Kalkulation TGA
LIST Ingenieure GmbH & Co. KG

04.10.2026
Bielefeld
Senior Projektingenieur (m/w/d) – EMSR-Technik – Projektmanagement
REUTERS INGENIEUR GmbH

04.10.2026
Hofheim
Technische*r Angestellte*r (Techniker*in oder Ingenieur*in) Werkstofftechnik, Physiktechnik, Maschinenbau
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP)

04.10.2026
Garching
Ingenieurin (m/w/d) / Techniker (m/w/d) der Mess- und Regelungstechnik für Gebäudeautomation
Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH)

04.10.2026
Eutin, Lübeck
Leitung Entwicklung (w/m/d) Mechatronische Systeme / Industrielle Sicherheits- und Automatisierungstechnik
Bernstein AG

04.10.2026
Porta Westfalica
Planungsingenieur (w/m/d) und Projektsteuerung – Verkehrsinfrastruktur und Gleisplanung
Ruhrbahn GmbH

04.10.2026
Essen
Gruppenleiter:in Automatisierungstechnik
TraveNetz GmbH

04.10.2026
Lübeck
Bauleiter (m/w/d) Rohrsanierung / Kanalsanierung
Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG

04.10.2026
München, Neumarkt in der Oberpfalz, Nürnberg, Regensburg
Vertriebsingenieur / Projektingenieur (m/w/d) im Außendienst – Südbayern
DEPRAG SCHULZ GMBH u. CO. KG

04.10.2026
verschiedene Einsatzorte

Weitere Artikel



Anzeige
Anzeige