Internationaler Studiengang 09.07.2026, 11:30 Uhr

TU Chemnitz startet neuen Bachelor für Digital Engineering

An der TU Chemnitz gibt es ab dem Wintersemester 2026/27 einen neuen Bachelorstudiengang. Studierende können hier die Grundlagen der Elektro- und Informationstechnik studieren – unter dem Namen „Digital Engineering“.

Auf einem gelben Tisch mit schwarzen loopartigen Markierungen sieht man ein kleines Roboterfahrzeug mit Chiplets, schwarzen Rädern und roten Kabeln. Im Hintergrund sieht man verschwommen Menschen.

Ab dem Wintersemester 2026/27 können Interessierte an der TU Chemnitz den neuen Bachelorstudiengang "Digital Engineering" ausprobieren.

Foto: Jacob Müller/TU CHEMNITZ

Der Bachelorstudiengang verfolgt einen integrativen Ansatz und greift sowohl die Grundlagen der Mint-Fächer auf, als auch Vertiefungsmöglichkeiten in Automation und Kommunikationssystemen.

Für internationale Bewerberinnen und Bewerber gelten unterschiedliche Fristen: Wer aus einem Land außerhalb der EU, des EWR oder der Schweiz kommt, kann sich noch bis zum 15. Juli 2026 einschreiben. Bewerbende aus EU- und EWR-Staaten sowie der Schweiz haben dafür Zeit bis zum 31. August 2026. Deutsche Studieninteressierte können ihre Bewerbung bis zum 18. September 2026 über das Online-Portal der TU Chemnitz der TU Chemnitz einreichen.

Fokus auf internationale Studenten

Vor allem internationale Studieninteressierte im Bereich Elektrotechnik und Informationstechnik sollen mit diesem Angebot angesprochen werden.  Der Bachelorstudiengang „Digital Engineering“ bietet erstmalig die Möglichkeit, ein grundständiges Studium in englischer Sprache zu beginnen.

Inhaltlich ist das Studium ähnlich aufgebaut wie der etablierte deutschsprachige Bachelorstudiengang „Elektrotechnik und Informationstechnik“.

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Regelstudienzeit von 6 Semestern

In den ersten vier Semestern erfolgt eine Grundlagenausbildung in den Bereichen Mathematik, Physik, Informatik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik.

Ab dem fünften Semester können sich die Studierenden für eine der beiden Vertiefungsrichtungen entscheiden: „Automation and Control“ oder „Information and Communication Systems“.

Praktische Anwendung von Sprachkenntnissen als Besonderheit

Neben einer fachlichen Ausmittlung steht auch die Vermittlung und vor allem die praktische Anwendung von Sprachkenntnissen im Vordergrund. Dabei müssen Studierende, die im Vorfeld nicht über die entsprechenden Deutschkenntnisse verfügen, innerhalb der ersten vier Semester das Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) erreichen.

Die Sprachkenntnisse können dann ab dem fünften Semester kontinuierlich vertieft werden. Ab diesem Zeitpunkt sind alle fachbezogenen Lehrveranstaltungen nahezu ausschließlich in deutscher Sprache verfügbar.

Zusätzlich soll damit auch die Vernetzung mit den Studierenden aus deutschsprachigen Studiengängen ermöglicht und unterstützt werden.

Die Zugangsvoraussetzung für den Studiengang ist die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife bzw. eine gleichwertige Hochschulzugangsberechtigung. Außerdem müssen Englischkenntnisse auf Niveau B2 des GER, sowie Deutschkenntnisse auf Niveau A1 des GER nachgewiesen werden.

Weitere Informationen zum Studiengang „Digital Engineering“ können auf der Website der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik nachgelesen werden.

Ein Beitrag von:

  • Anastasia Pukhovich

    Anastasia Pukhovich ist Volontärin beim VDI Verlag. Ihre Tätigkeit beim Max-Planck-Institut für Nachhaltige Materialien weckte ihr Interesse an allen Themen rund um Wissenschaft und Technik. Besonders gerne verfolgt sie journalistisch die Themen Medizintechnik und Karriere.

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