Düsseldorf: Henkel baut MINT-Zentrum für 10.000 Kinder pro Jahr
Henkel will Kinder und Jugendliche früh für Naturwissenschaften und Technik begeistern. Dafür baut der Konzern seine Bildungsinitiative „Henkel Forscherwelt“ aus und plant ein neues Bildungszentrum am Düsseldorfer Stammsitz.
Henkel baut seine „Forscherwelt“ aus und plant ein neues MINT-Bildungszentrum in Düsseldorf.
Foto: Steffen Hauser www.steffen-hauser.de/Henkel
Was braucht es, damit sich Kinder früh für Naturwissenschaften und Technik interessieren? Henkel setzt dabei auf praktische Erfahrungen: Mit der „Henkel Forscherwelt“ will der Konzern seine MINT-Bildungsangebote in den kommenden Jahren deutlich ausbauen. Bis 2030 investiert das Unternehmen dafür einen zweistelligen Millionenbetrag.
Inhaltsverzeichnis
Neues MINT-Bildungszentrum in Düsseldorf geplant
Am Hauptsitz in Düsseldorf-Holthausen soll ein neues MINT-Bildungszentrum entstehen. Geplant ist ein außerschulischer Lern- und Begegnungsort für Kinder, Jugendliche und Familien, der dauerhaft in der Stadt verankert werden soll.
Gleichzeitig will Henkel seine Bildungsinitiative „Henkel Forscherwelt“ weiterentwickeln. Das Projekt ist Teil der Aktivitäten zum 150-jährigen Firmenjubiläum.
Forscherwelt wächst weltweit
Neben dem neuen Zentrum in Düsseldorf plant Henkel bis Ende 2030 vier weitere Forscherwelt-Labore an internationalen Standorten. Darüber hinaus sollen mobile Bildungsangebote in sechs zusätzlichen Ländern entstehen.
Die Initiative ist bereits seit 2011 aktiv und vermittelt Kindern spielerisch erste Erfahrungen mit naturwissenschaftlichen und technischen Themen. Bis heute haben weltweit mehr als 130.000 Kinder an den Angeboten teilgenommen.
Aktuell ist die Forscherwelt in mehr als 20 Ländern vertreten. Diese Zahl soll künftig auf über 30 Länder steigen. Damit will Henkel seine Aktivitäten zur frühen MINT-Bildung international ausweiten.
„Neugier und Entdeckergeist sind wichtige Voraussetzungen für Lernen und Innovation. Mit der Forscherwelt möchten wir Kinder ermutigen, Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und eigene Lösungen zu entwickeln. Gleichzeitig wollen wir dazu beitragen, dass hochwertige Bildungsangebote möglichst vielen jungen Menschen offenstehen – unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrem sozialen Umfeld“, kommentiert Dr. Simone Bagel-Trah, Schirmherrin der Forscherwelt und Vorsitzende des Aufsichtsrats sowie des Gesellschafterausschusses von Henkel.
„Mit dem Ausbau unserer Forscherwelt-Initiative möchten wir in Düsseldorf sowie an weiteren internationalen Standorten noch mehr Kindern und Jugendlichen ermöglichen, Naturwissenschaften, Technik und Innovation praktisch zu erleben“, sagt Carsten Knobel, Vorstandsvorsitzender von Henkel. Das Ziel sei es, dabei auch junge Menschen zu erreichen, die bislang nur eingeschränkten Zugang dazu haben.
„Das Projekt ist Teil der langfristigen gesellschaftlichen Verantwortung, die wir im Rahmen unseres 150-jährigen Firmenjubiläums und darüber hinaus übernehmen. Denn Bildung ist eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft – und genau hier möchten wir dauerhaft einen Beitrag leisten. Gerade die Ergebnisse der jüngsten PISA-Studien belegen die Bedeutung von Investitionen in Bildungsangebote“, so er weiter.
Neues MINT-Zentrum soll Düsseldorfer Bildungslandschaft ergänzen
Das geplante MINT-Zentrum in Düsseldorf-Holthausen soll Kindern und Jugendlichen einen Ort bieten, an dem sie Naturwissenschaften und Technik praktisch entdecken können. Das außerschulische Bildungsangebot entsteht in unmittelbarer Nähe zum Henkel-Werksgelände und soll die Bildungslandschaft der Stadt ergänzen.
Zunächst richtet sich das öffentliche Angebot vor allem an Familien mit Kindern im Grundschulalter und an Grundschulen. Das Zentrum soll ganzjährig geöffnet sein und auch während der Ferien Bildungsangebote bereithalten.
Experimentieren im Unterricht und in der Freizeit
Vormittags können Grundschulkinder im Rahmen des Unterrichts experimentieren und naturwissenschaftliche Zusammenhänge praktisch erforschen. Am Nachmittag und in den Ferien sind Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien geplant.
Schrittweise soll das Programm auf weiterführende Schulen und die Berufsorientierung ausgeweitet werden. Langfristig will Henkel mit dem Zentrum mehr als 10.000 Kinder und Jugendliche pro Jahr erreichen.
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Kooperationen sollen Zugang zu MINT-Bildung erleichtern
Das Zentrum soll mit Schulen, Ganztagseinrichtungen und sozialen Trägern zusammenarbeiten. Durch diese Kooperationen will Henkel möglichst vielen jungen Menschen den Zugang zu MINT-Bildung ermöglichen.
Mehr Informationen unter https://www.henkel-forscherwelt.de/
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