
Inhaltsverzeichnis
- Handy an Schulen: Private Smartphones werden im Unterricht eingesetzt
- Technische Ausstattung der Schulen zu schlecht
- Unterricht bleibt bei der Vermittlung von digitalen Kompetenzen hinter Wünschen zurück
- Nutzung von KI für Präsentationen und Texte im Schulbereich
- Handy an Schulen: Bitkom fordert verpflichtenden Informatikunterricht in allen Bundesländern
Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 502 Schülerinnen und Schülern zwischen 14 und 19 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. In 12 % der Schulen mit Regeln oder VerbotenwurdedieSchülerschaftindieseEntscheidung einbezogen. Gibt esRegeln, soist dieprivate Smartphone–Nutzung eingeschränkt: In70 %der Schulenmit RegelndürfenSmartphones nur in bestimmten Bereichen wie auf dem Schulhof oder in speziellen Smartphone–Zonenprivatgenutzt werden; in64 %dürfen Smartphones nur ab einem bestimmten Alter oder Klassenstufe genutzt werden. Die Nutzung vonSmartphones in Pausen oder Freistunden sind in 59 % der Schulen erlaubt; bei44 %dürfen bestimmteApps oderFunktionen wiedieKamera nicht genutzt werden. „Smartphones gehören heute selbstverständlich zur Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Umso wichtiger ist es,dass sie einen verantwortungsvollen Umgang damit lernen. Es gilt daher, Regelungen mit Augenmaß zu schaffen–solche, dieden digitalen Alltaganerkennen undzugleichRaum für eigenständige Nutzung lassen, ohne den Schulbetriebzu beeinträchtigen“, so Bitkom–Präsident Ralf Wintergerst.
Handy an Schulen: Private Smartphones werden im Unterricht eingesetzt
Insgesamt rund ein Drittel (37 %) der Schülerinnen und Schüler, bei denen Verbote oder Regeln zur privaten Smartphonenutzung bestehen,gab in der Umfrage zu, sich häufignicht an die Regeln daran zu halten.Und das hatFolgen: Bei63 %wirddas Smartphone bei Verstößen einkassiert, bei 58 % gibt es Strafen wie Nachsitzenoder Anrufe bei den Eltern.Zwei Drittel(68 %) der Schülerinnen und Schülererlebenaber auch,dass Lehrkräfte die Regeln unterschiedlich streng umsetzen. Fast alle Schülerinnen und Schüler wollen mit demSmartphone lernen. Smartphonesin der Schule bedeuten aber nicht immernurprivate Chats undlustige Kurzvideos, die Schülerinnen und Schüler wollen mit dem Gerät auch lernen: 93 %wollen, dass esim Unterricht für den Wissenserwerb eingesetzt wird.70 % der Schülerinnen und Schüler werdentatsächlichmanchmal aufgefordert, das private Smartphone im Unterricht zuverwenden, zum Beispiel für Recherchen oder Online–Quizzes.„Pauschale Verbotevon Smartphones an Schulen werdenihrerweitverbreiteten Rolle alsLernwerkzeug nicht gerecht.Statt gesetzlicher Verbotesollten die Länder abgestufte, rechtlich gesicherte und klare Leitlinien für den Umgang mit privaten mobilen digitalen Endgeräten im Schulalltag formulieren“, so Wintergerst.„Zudem muss in die digitale Ausstattung der Schulen investiert werden, damit digitale Lehrangebote überhaupt unabhängig von privaten Geräten gemacht werden können.“




























