E-Device: Roboter mit dem eigenen Tablet oder PC bedienen und programmieren
Ein neues Device ermöglicht die Bedienung, Programmierung und Monitoring von Robotern und Cobots über Tablets und PCs der Anwender.
Das E-Device unterstützt eine schnellere Implementierung, reduziert den Schulungsaufwand und beschleunigt den Produktionsanlauf.
Foto: ABB Robotics
ABB Robotics erweitert sein Angebot für die Programmierung und Bedienung von Robotern mit Einführung des E-Device. Die kompakte Sicherheitsschnittstelle ermöglicht es Anwendern, Omni-Core-gesteuerte Roboter und Cobots über ihre eigenen Tablets oder PCs zu bedienen, zu programmieren und zu überwachen. Basierend auf dem Omni-Core User Interface (UI) bietet das E-Device eine vertraute Benutzeroberfläche mit vollem Funktionsumfang für die Interaktion mit Robotern. Die erforderlichen physischen Sicherheitsbedienelemente stehen dabei unabhängig davon zur Verfügung, ob Anwender ein Tablet, einen PC oder ein Teach Pendant verwenden.
„Roboter zugänglicher und benutzerfreundlicher zu machen, ist zentraler Bestandteil unseres Wegs hin zu einer autonomeren und vielseitigeren Robotik (AVR)“, betont Marc Segura, President von ABB Robotics.
Kunden würden Lösungen benötigen, die schnell und einfach einsetzbar sind, sich skalieren und an veränderte Anforderungen anpassen lassen. Gleichzeitig soll der Aufwand für Schulungen und für die Einarbeitung in neue Bedien- und Programmierumgebungen möglichst gering bleiben, heißt es weiter.
Inhaltsverzeichnis
Mit eigenen Tablets oder PC mit Roboter interagieren
Das E-Device gibt ihnen, so ABB, die Freiheit, mit Robotern über ihre eigenen Tablets oder PCs zu interagieren. Aufgrund einer einheitlichen Benutzererfahrung über alle Omni-Core-gesteuerten Roboter und Cobots hinweg lassen sich Schulungsaufwände reduzieren, Implementierungen vereinfachen und Produktionsanläufe beschleunigen.

Anwender erhalten Zugriff auf das stetig wachsende Angebot an Programmiertools von ABB Robotics, darunter Robot-Studio, die Software für Offline-Programmierung und Simulation, sowie App-Studio, ein No-Code-Tool zur Erstellung anwendungsspezifischer Benutzeroberflächen. Damit lassen sich Anwendungen außerhalb der Produktionsumgebung entwickeln, simulieren und an individuelle Anforderungen anpassen, bevor das Bediengerät mit dem Roboter verbunden wird. Das verkürzt die Implementierung und Inbetriebnahme.
Nahtloser Übergang von Simulation zur Inbetriebnahme
Das E-Device und das Omni-Core User Interface stellen im Zusammenspiel einen nahtlosen Übergang von der Simulation zur Inbetriebnahme sicher, führt ABB aus. Anwender können Roboterprogramme offline im Büro erstellen und simulieren und anschließend dasselbe Endgerät direkt in der Produktionsumgebung nutzen, um sie auf den Roboter zu übertragen. Das mobile Endgerät ermöglicht dabei einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Robotern, die über das E-Device bedient werden.
Dies schafft zusätzliche Flexibilität und macht die Lösung besonders attraktiv für Produktionsumgebungen mit mehreren Robotern sowie für Schulungs- und Trainingsumgebungen, so ABB weiter. Das E-Device verkürze Engineering- und Inbetriebnahmezeiten und beschleunige den Produktionsanlauf.
Wie ABB weiter ausführt, eröffnet die Unterstützung mobiler Endgeräte zusätzliche Möglichkeiten, Robotersysteme zukunftssicher auszulegen. Über die Internetverbindung können Anwender direkt auf Online-Ressourcen wie Handbücher zugreifen. Integrierte Kameras ermöglichen zudem die Aufnahme von Bildern für Diagnose- und Servicezwecke, die sich direkt im Backup-Ordner des Roboters speichern lassen.

Das E-Device integriert die für den manuellen Betrieb von Robotern erforderlichen Sicherheitsbedienelemente, darunter einen Not-Halt-Taster und einen dreistufigen Zustimmtaster. Die Lösung erfüllt die Anforderungen der neuen Sicherheitsnorm ISO 10218:2025 trägt die CE-Kennzeichnung und ist UL-zertifiziert.
(Quelle: ABB Robotics)




