Wilhelmshaven und Ostfriesland 08.08.2022, 09:06 Uhr

Bau von LNG-Terminal und Pipeline kommen voran

Offizieller Baubeginn war schon im Frühjahr, aber jetzt geht es richtig zur Sache beim Bau des ersten von vielleicht drei Flüssigerdgasterminals in Wilhelmshaven – sogar früher als geplant.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz verkündete vorige Woche unter anderem auf LinkedIn (https://www.linkedin.com/posts/bmwk_bau-des-ersten-lng-terminals-in-wilhelmshaven-activity-6960988056136953856-K-Ly) Fortschritte beim Bau des Flüssigerdgasterminals in Wilhelmshaven. Die Bildmontage zeigt Teile des ersten und vierten Bildes der dort optisch dargestellten Informationsstrecke aus vier Frames. Foto: VDI Fachmedien / BMWK / Uniper / A.Burmann

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz verkündete vorige Woche unter anderem auf LinkedIn (https://www.linkedin.com/posts/bmwk_bau-des-ersten-lng-terminals-in-wilhelmshaven-activity-6960988056136953856-K-Ly) Fortschritte beim Bau des Flüssigerdgasterminals in Wilhelmshaven. Die Bildmontage zeigt Teile des ersten und vierten Bildes der dort optisch dargestellten Informationsstrecke aus vier Frames.

Foto: VDI Fachmedien / BMWK / Uniper / A.Burmann

Die Open Grid Europe GmbH (OGE) hat am 4. August in der Gemeinde Friedeburg in Ostfriesland den vorzeitigen Baustart der Wilhelmshavener Anbindungsleitung (WAL) bekanntgegeben. In Anwesenheit von Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, konnten dort knapp vier Wochen früher als geplant die Bauarbeiten beginnen.

„Wir sind sehr froh, den Anschluss des ersten deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven bis zum Speicher nach Etzel an das deutsche Ferngasnetz jetzt mit konkreten Baumaßnahmen voranzutreiben. Unser Ziel, Ende des Jahres mit diesem ersten Terminal für Deutschland in Betrieb gehen zu können, bleibt im Plan“, so Lies. „Für die kurzfristige Planung und Umsetzung vor Ort war uns eine sehr zügige Genehmigung wichtig.

Überlegungen für weitere LNG-Terminals in Wilhelmshaven

Energieminister Lies bestätigte nach Angaben des NDR, dass es zurzeit Überlegungen mit dem Bund für weitere LNG-Terminals (Liquefied Natural Gas) in Wilhelmshaven gebe. „Wir werden für Wilhelmshaven prüfen, ob es nicht ein oder zwei weitere Einheiten geben wird, mit denen mehr Gas importiert werden kann“, wurde er zitiert. Eine Entscheidung darüber solle noch im August fallen.

Mit der 26 km langen WAL verbindet OGE das geplante LNG-Terminal in Wilhelmshaven mit dem Gasnetz, um die Kunden in Deutschland mit Energie zu versorgen. Das Projekt startete im März 2022 und soll dank einer stark beschleunigten Abwicklung bereits Ende Dezember dieses Jahres seinen Betrieb aufnehmen. WAL wird nach Angaben auch für den späteren Transport von Wasserstoff tauglich sein, so Thomas Hüwener, Mitglied der Geschäftsführung der OGE.

Beim Baustart der Abindungsleitung zum LNG-Terminal Wilhelmshaven (WAL): Torben Kleinfeldt, CEO Friedrich Vorwerk Group, Dr.-Ing. Thomas Jung, Leiter Projekte Max Streicher GmbH& Co, Minister Olaf Lies, Dr. Thomas Hüwener, Geschäftsführer OGE, Helfried Götz, Bürgermeister Friedeburg und Dr.-Ing Chistian Boppert, Geschäftsführer Mannesmann Großrohr (von links nach rechts).

Foto: Open Grid Europe

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Riesige Betonfertigteile unterwegs nach Wilhelmshaven

Unterdessen sind vorige Woche in Emden bei der Bettels Betonfertigteile GmbH für das LNG-Terminal Wilhelmshaven zwei riesige Betonfertigteile ausgeliefert worden:

  • Eine Plattform, die 375 Tonnen schwer ist und 23 x 20 Meter misst, und
  • eine Zugangsbrücke mit 175 Tonnen Gewicht, die 33 x 8,50 Meter misst.

Um die tonnenschwere Präzisionsarbeit zu leisten wurde ein 600-Tonnen-Schwimmkran Enak aus Hamburg eingesetzt. Beide Fertigteile konnten nach Angaben der Depenbrock Gruppe ohne Schwierigkeiten auf dem bereitgestellten Ponton abgelegt werden, um ihre Seereise zum LNG-Terminal Wilhelmshaven anzutreten.

Ein 600-Tonnen-Schwimmkran legte eine 375 Tonnen schwere und 23 x 20 Meter große Plattform auf einem Ponton ab, damit sie ihre Seereise zum LNG-Terminal Wilhelmshaven antreten kann.

Foto: VDI Fachmedien / Depenbrock

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Von Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, NDR, Depenbrock / Karlhorst Klotz