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Batterie-Start-ups: Neuer Inkubator „Basti“ an der TU München

21. Januar 2025

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Batterien, etwa für Elektrofahrzeuge, sollen auch künftig in Deutschland hergestellt werden. Zu diesem Zweck entsteht in München gerade der Batterie-Start-up-Inkubator „Basti“. Foto: PantherMedia / Fahroni
Ein neuer Inkubator für Batterie-Start-ups an der TU München soll helfen, die technologische Souveränität Deutschlands zu wahren.
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Um die technologische Souveränität Deutschlands im Bereich der Batterietechnologien zu stärken, entsteht an der TU München (TUM) der Batterie-Start-up-Inkubator („Basti“). Finanziert wird die Einrichtung mit 3,3 Mio. € vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Basti soll als integraler Bestandteil der TUM Venture Labs Gründungswillige aus ganz Deutschland in der ersten Phase unterstützen und beraten. Ziel ist es, den Markteintritt neuer Batterietechnologien aus der Forschung zu beschleunigen und so die Abhängigkeit von Importen zu verringern.

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Aktuell werden 70 % aller Batterien in China produziert

Philipp Gerbert, CEO der TUM Venture Labs, betont: „Batterien sind ein Schlüssel zur Energiewende und Elektromobilität, aber bislang stammen mindestens 70 % der weltweiten Produktion aus China. Diese Abhängigkeit birgt Risiken, die wir durch eine gezielte Förderung heimischer Initiativen überwinden wollen. Deutschland hat auf diesem Gebiet eine enorm starke Forschungsposition, aber die Überführung in wirtschaftliche Unternehmen schwächelt. Mit Basti schaffen wir erstmals ein deutschlandweit vernetztes Ökosystem, das technologieorientierte Gründungsinteressierte in der so entscheidenden Startphase begleitet.“

Basti bietet eine einzigartige Kombination aus wissenschaftlicher Expertise und praxisnaher Unterstützung. Jennifer L.M. Rupp, Leiterin des TUM-Lehrstuhls für Festkörperelektrolyte und selbst Gründerin des Batterie-Start-ups Qkera, erläutert: „Mit Basti setzen wir auf eine ganzheitliche Förderung, die technologische Innovation mit unternehmerischem Denken verbindet. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse effizienter in marktreife Produkte zu überführen und damit die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken. Dafür brauchen wir industrielle Produktion hier vor Ort.“

Rundum-sorglos-Paket für Start-ups

UnternehmerTUM, eines der führenden Gründerzentren Europas, bringt bewährte Ausbildungsformate wie Xpreneurs und Xplore in das Projekt ein und ergänzt das Angebot durch praxisnahen Zugang zu einem breiten Industrie- und Investorennetzwerk. Konkret geht es um die Vermittlung von Mentoren, Unternehmen als Erstkunden und die Unterstützung beim Fundraising. Umgesetzt wird Basti (BMBF-Förderkennzeichen: 03XP0640) mit Unterstützung durch die TUMint.Energy Research und Jennifer Rupp als Projektkoordinatorin. Und mit dem Münchner Exzellenzcluster E-Conversion verfügt der Inkubator über eine einzigartige Konzentration an energiewissenschaftlicher Expertise direkt am Standort.

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Eine besondere Herausforderung für Hardware-Batterie-Start-ups, die Materialkomponenten oder gar ganze Batterien produzieren, sind die hohen nötigen Anfangsinvestitionen. Die Entwicklungsphase und wissenschaftliche Validierung einer Idee sowie die tatsächliche Gründungsphase und der Bau von Prototypen werden über Basti und die TUMint.Energy Research mit eigenständigen Förderinstrumenten des BMBF im Rahmen des Dachkonzepts Batterieforschung gefördert.



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