Über 1100 Mitarbeitende von OpenAI, Anthropic, Google und Meta fordern international abgestimmte Werkzeuge, um die KI-Entwicklung notfalls gezielt bremsen zu können. Zwei US-Abgeordnete gehen mit einem eigenen Gesetzentwurf für einen Not-Aus-Knopf noch weiter.
Stabilus und Synapticon entwickeln kompakte Aktuatoren für die Gelenke humanoider Roboter. Eine Kleinserie in Europa ist ab 2027 geplant, eine Großserienfertigung in Nordamerika ab 2028. Vorbild sind automobile Fertigungsstandards.
BMW testet sie schon in der Produktion, das ifaa sieht auch für KMU Potenzial: Ein neuer Faktencheck des Instituts ordnet ein, was humanoide Roboter heute können und was Betriebe bei der Einführung beachten müssen.
Am Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg werden verschiedene zerstörungsfreie Prüfverfahren für Kunststoffe erforscht und in Zusammenarbeit mit Industriepartnern für die industrielle Anwendung weiterentwickelt. Teilnehmern winken kostenfreie Testmessungen.
Humanoid ist erst zwei Jahre alt und schon 1,35 Mrd. $ wert. Jetzt steigen Bosch und Schaeffler ein, obwohl die Serienproduktion noch aussteht. Warum die deutschen Industriekonzerne in das Start-up investieren.
Die Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl), Stimme der Stahlindustrie in Deutschland, hat neue Zahlen vorgelegt. Abseits von ein paar positiven Entwicklungen bleibt die Sorge um die schwächelnde Inlandsnachfrage. Konjunkturimpulse seien dringend angeraten.
3D-gedruckte Kunststoffteile können sich elektrostatisch aufladen; ein Risiko etwa beim Batteriehandling. SKZ und Diamant Polymer entwickeln eine Imprägnierung, die solche Bauteile dauerhaft ableitfähig macht.
EMAT-Systeme prüfen zuverlässig auf korrodierten, beschichteten oder heißen Oberflächen ohne Koppelmittel. Neue Gerätekonzepte erweitern das Spektrum von der Korrosionskartierung bis zu geführten Wellen.
Die Rapid.tech bot neben einem fachlich tiefgehenden Kongress auch eine informative Ausstellung und zuletzt sogar ein Schulungsprogramm. Einzigartig war die Stimmung in Erfurt: Nationale und internationale Experten konnten unmittelbar um Rat gefragt werden. Nun das jähe Ende – mangels Kapital.
Zum dritten Mal in Folge wird die inländische Produktion von Werkzeugmaschinen voraussichtlich schrumpfen: Der VDW erwartet für 2026 ein Minus von 1 %. Weltmarktführer ist China. Die Automobilindustrie verliert als Abnehmer weiter an Bedeutung.