Datenschutz gewinnt durch zunehmende Virtualisierung und Vernetzung an Bedeutung und verliert zugleich an Wirkung, da auch personalisierte Informationen immer leichter zugänglich sind. Erfahren Sie Aktuelles rund um Datenmissbrauch sowie zu Datenschutzregelungen, die Persönlichkeit und Privatsphäre schützen sollen. 


Von Dieben verwüsteter Drogeriemarkt in Wehr
Facewatch is watching you So schützen sich britische Ladenbesitzer und Wirte vor Dieben

Wie wär’s, wenn der Boutique-Besitzer ein Signal bekäme, wenn ein Ladendieb das Geschäft betritt? Genau das ermöglicht ein Netzwerk in Großbritannien. Läden, die sich bei Facewatch anmelden, können ins Netzwerk Bilder von Ladendieben hochladen. Und eine Software soll Täter schon beim Betreten erkennen und den Inhaber warnen. 10.000 Mitglieder hat das Netzwerk schon.

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Verkehrsüberwachung in der Großstadt
Flächendeckende Überwachung Jedes britische Auto wird pro Stunde viermal gefilmt

35 Millionen Autokennzeichen werden in Großbritannien aktuell jeden Tag von Überwachungskameras erfasst. Vor fünf Jahren waren es erst 14 Millionen. In keinem anderen Land nimmt die automatisierte Überwachung des Autoverkehrs so rasch zu. Inzwischen können die Behörden fast lückenlose Bewegungsprofile erstellen. 

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Linksabbiegeassistent von Bosch
Begehrte Daten Meine Daten gehören mir: Datenschützer entdecken das Autofahren

Moderne Autos sammeln massenhaft Daten. Wer fährt wann und wo? Wie schnell? Selbst der Fahrstil lässt sich ermitteln. Daten, die Hersteller, Werkstätten, Versicherungen, die Polizei und Netzanbieter nur zu gerne nutzen. Datenschützer sehen zunehmend die Persönlichkeitsrechte bedroht.

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App des britischen Nachrichtendienstes GCHQ
Abhören per Mikrofon Wie der britische Geheimdienst GCHQ auch Smartphones anzapft

Wenn es nach dem Willen staatlicher Hacker ginge, würde über ihre Arbeit nie etwas bekannt. Dass das in Demokratien schwieriger ist, musste jetzt der britische Geheimdienst GCHQ feststellen. Sieben von Hackaktivitäten betroffene Internet Provider sowie eine karitative Einrichtung haben den Geheimdienst und seine Aktivitäten erneut in die Öffentlichkeit gezerrt.

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Barbie-Schau auf der Spielwarenmesse in Nürnberg
Puppe gehackt Barbie-Puppe hört die Gespräche im Kinderzimmer ab

Die sprechende Barbie-Puppe sollte der Renner im Weihnachtsgeschäft für die Firma Mattel werden. Nun ist der Worst Case eingetreten. „Hello Barbie“ ist gehackt worden. Die von ihr aufgezeichneten Gespräche aus dem Kinderzimmer lassen sich leicht aus der Cloud angeln.

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Kunstwerk Sugababe
Tracking per Ultraschall Vorsicht: Werbeindustrie erstellt geräteübergreifende Nutzer-Profile

Wo bleibt da noch der Datenschutz? Jetzt kann die Werbeindustrie Verbraucher sogar geräteübergreifend verfolgen und eine sogenannte Nutzer-Spur anlegen. Das sogenannte Tracking kennt keine Grenzen mehr und der Verbraucher kann die Funktion nicht mal deaktivieren. 

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Russische Sicherheitskräfte an einem Wrackteil der abgestürzten Passagiermaschine A321 auf der Sinai-Halbinsel
Gespräche abgehört Wie die britische Regierung den Bombenlegern auf die Spur kam

Es ist erstaunlich, wie rasant schnell sich nach dem Absturz des russischen Flugzeugs über Sinai erwiesen hat, dass eine Bombe die Ursache war. Die Erklärung dafür ist die kontinuierliche Überwachung sämtlicher Kommunikation durch die Geheimdienste.

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Edward Snowden befindet sich derzeit im Exil in Russland
Forderung des EU-Parlaments EU-Länder sollen Edward Snowden Schutz gewähren

In einer Resolution hat sich das Europäische Parlament für Edward Snowden eingesetzt: Die EU-Länder sollen dem berühmten Whistleblower Schutz gewähren und Strafverfolgungen fallenlassen. Und was sagt er dazu?

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Kaputte Scheibe einer Sparkasse in Berlin
Forscher warnen vor Apps So können Hacker Bankgeschäfte per Smartphone hacken

Das Übertragen von pushTAN-Nummerns aufs Handy fürs Online-Banking ist offenbar noch viel unsicherer als bislang gedacht. Nachdem gerade bekannt geworden ist, dass Betrüger mehr als eine Million Euro mit gehackten TAN-Nummer erbeutet haben, attestieren zwei Erlanger Sicherheitsforscher dem Verfahren gravierende Sicherheitsmängel.

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Kontrolle versagt Apple löscht 256 Spionage-Apps aus dem App Store

Apple hat 256 Apps aus seinem App Store gelöscht, die mit einem Trick persönliche Daten aus dem iPhone oder dem iPad gesammelt haben. Die Daten wurden an eine chinesische Werbefirma weitergeleitet. Die Schnüffelei über die Apps läuft schon seit eineinhalb Jahren. Ganz offenbar hat das strenge Zulassungsverfahren von Apple versagt.

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