E-Auto mit Kupplungspedal und Handschaltung
Schalthebel und Kupplungspedal – Subaru will seine Elektrofahrzeuge offenbar mit Dingen ausrüsten, die eigentlich für Verbrennungsfahrzeuge stehen. Damit soll u.a. versehentliches Anfahren mit dem E-Auto verhindert werden.
Die Handschaltung kennen wir eigentlich nur vom Verbrenner, ein E-Auto benötigt keine. Dennoch wollen einige Hersteller Kupplung und Schaltung ins E-Auto integrieren.
Foto: Smarterpix/westernstudio
Diese Hersteller machen den Anfang
Der Kupplungstritt ins Nichts – und seine Folgen
Schaltung und Kupplung im E-Auto – das gabs schon mal
Ganz neu ist das Ganze wiederum nicht – Subaru gehört faktisch zu Toyota und arbeitet bei Elektrofahrzeugen wie dem Solterra und ähnlichen Modellen bereits eng mit dem Konzern zusammen. Und Toyota hat schon vor Jahren ein durchaus ähnliches Prinzip in einem Lexus UX verwirklicht. Er verfügte ebenfalls über ein Attrappen-Kupplungspedal, einen Schalthebel und sogar einen Drehzahlmesser und Motorgeräusche.
Das Erlebnis empfanden Journalisten, die das Fahrzeug fahren durften, als verblüffend realistisch. Toyota simulierte sogar das Gefühl eines untertourigen Motors. Die Japaner hatten ein Programm entwickelt, das den E-Motor quasi pulsieren ließ, um dieses leichte Ruckeln beim Fahren in einem zu hohen Gang zu erzeugen. Das Ganze sei so überzeugend gewesen, dass die Ingenieure gefragt wurden, ob sich im Kupplungspedal Rückkopplungsmotoren befänden. Nein, die Kupplung war tatsächlich nur ein Pedal mit Sensoren und sonst nichts.
Toyota hat die Expertise, Subaru das Patent
Ungewöhnlich genug ist jedoch, dass ein Prototyp vom Toyotakonzern vor geraumer Zeit entwickelt wurde und ein Tochterunternehmen Jahre später darauf ein Patent anmeldet. Für Experten könnte das darauf hindeuten, dass die beiden Unternehmen in Zukunft ein gemeinsam entwickeltes E-Auto mit genau dieser Technologie auf den Markt bringen wollen – vielleicht in einem sportlichen Modell. Toyota hat bereits die Expertise, Subaru das Patent.
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