Seltenes Himmelsereignis 09.03.2026, 13:42 Uhr

Feuerkugel endet im Schlafzimmer: Meteorit trifft Haus in Koblenz

Feuerkugel über Deutschland: Meteorit durchschlägt Dach in Koblenz und landet im Schlafzimmer. Forschende sichern seltene Proben aus dem All.

Meteorit nach dem Einschlag

Der Meteorit nach dem Einschlag: Ein Gesteinsfragment aus dem All liegt auf dem Boden und wurde von der Polizei in Koblenz-Güls gesichert. Das Objekt hatte zuvor das Dach eines Wohnhauses durchschlagen.

Foto: picture alliance/dpa | Thomas Frey

Ein heller Feuerball am Himmel, ein lauter Knall – und kurz darauf ein Loch im Dach eines Wohnhauses. Am Abend des 8. März 2026 hat ein Meteorit im Koblenzer Stadtteil Güls für einen seltenen Zwischenfall gesorgt. Ein Fragment aus dem All durchschlug die Dachkonstruktion eines Hauses und landete schließlich in einem Schlafzimmer.

Verletzt wurde niemand. Dennoch sorgte das Ereignis in mehreren Bundesländern für Aufregung. Viele Menschen beobachteten eine auffällige Leuchterscheinung am Himmel und meldeten diese den Behörden.

Für Forschende ist der Fall besonders interessant. Denn ein Meteorit, der unmittelbar nach dem Fall geborgen wird, liefert wertvolle Informationen über die Frühzeit unseres Sonnensystems.

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Feuerkugel über Westdeutschland

Kurz vor 19:00 Uhr bemerkten zahlreiche Menschen in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und dem Saarland einen hellen Lichtstreifen am Himmel. Augenzeugen beschrieben einen „hell leuchtenden Flugkörper mit kurzem Feuerschein“ sowie einen „Feuerblitz am Himmel“.

Das Phänomen war ein Meteor – also die Leuchterscheinung, die entsteht, wenn ein Gesteinsbrocken aus dem All mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringt. Planetengeologe Ulrich Köhler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt erklärt:

„Ein Meteor ist die Leuchtspur eines kleinen Gesteinskörpers, der mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringt. Durch die hohe Geschwindigkeit von bis zu 230.000 Kilometer pro Stunde heizen sich diese kleinen Gesteinskörper, die auch Meteoroide genannt werden, stark auf. Meistens verglühen sie in der Atmosphäre.“

Die Leuchterscheinung entsteht, weil die Luft entlang der Flugbahn stark komprimiert und zu einem heißen Plasma erhitzt wird. Bei kleinen Objekten spricht man von einer Sternschnuppe. Größere Körper erzeugen deutlich hellere Erscheinungen, sogenannte Feuerkugeln oder Boliden.

Der über Westdeutschland beobachtete Himmelskörper gehörte vermutlich zu dieser Kategorie. Meteoroide erreichen beim Eintritt in die Atmosphäre typische Geschwindigkeiten zwischen etwa 11 und 72 km/s. Das entspricht bis zu rund 250.000 km/h.

Explosion in der Atmosphäre

Meteoroide verglühen meist in großen Höhen zwischen etwa 110 und 60 Kilometern. Größere Objekte überstehen jedoch einen Teil dieses Fluges. Dann kann der Meteoroid durch den enormen Luftdruck auseinanderbrechen.

„Der Meteoroid zerplatzt, weil die Luft vor ihm zusammengepresst wird und Druck ausübt. Der Knall ist auf der Erde zu hören“, erklärt Köhler. Die Feuerkugel endet typischerweise in etwa 50 Kilometern Höhe. Danach beginnen einzelne Fragmente in einem sogenannten Dunkelflug weiter zur Erde zu fallen.

Flugbahn des Meteoriten mit Erdbebenmessstationen rekonstruiert

Neben Augenzeugenberichten und Kamerabeobachtungen liefern auch geophysikalische Messdaten Hinweise auf den Flugweg des Meteoriten. Erste Bahnberechnungen veröffentlichte unter anderem die International Meteor Organization (IMO). Sie stützen sich vor allem auf optische Beobachtungen.

Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) konnten das Ereignis nun mit einer anderen Methode analysieren. Statt Kamerabildern nutzten sie seismische Daten von Erdbebenmessstationen. Auf dieser Grundlage ließ sich die Flugbahn des Himmelskörpers genauer rekonstruieren.

Der Grund: Beim Eintritt eines Meteoroiden in die Atmosphäre entsteht eine starke Druckwelle. Diese breitet sich ähnlich wie der Überschallkegel eines schnellen Flugzeugs aus.

„Beim Eintritt in die Atmosphäre erzeugt ein schneller Meteoroid eine Druckwelle, die sich wie ein Mach-Kegel – also der typische Überschallkegel eines sehr schnellen Objekts – ausbreitet“, erklärt Dario Eickhoff vom Geophysikalischen Institut (GPI) des KIT. „Empfindliche Seismometer können diese schwachen Schallwellen registrieren. Aus den Ankunftszeiten an verschiedenen Messstationen lässt sich die Flugbahn des Meteoroids rekonstruieren.“

 Kartenansicht der seismischen Messstationen

Links: Kartenansicht der seismischen Messstationen (farbige Dreiecke) und der berechneten Flugbahnen der IMO (blau) und des KIT-GPIs (orange). Rechts: Seismogramme, auf denen das Meteoroidsignal mit rot-gestrichelten Linien gekennzeichnet ist. Foto: Dario Eickhoff / KIT

Dichtes Messnetz in der Eifel

Für ihre Analyse nutzten die Forschenden ein besonders dichtes Netz seismischer Messstationen in der Eifel. Dieses betreibt das Geophysikalische Institut eigentlich zur Untersuchung geologischer Prozesse in der Region. Die vielen Messpunkte erwiesen sich nun als Vorteil für die Auswertung des Meteoriteneintrags.

„Die große Zahl an Messpunkten ermöglichte eine besonders genaue und zügige Berechnung“, sagt Eickhoff. „Wenn sich aus den Messdaten schnell eine präzise Flugbahn bestimmen lässt, erhöht das auch die Chance, Meteoritenfragmente zu finden. Diese Proben liefern wichtige Informationen über die Entstehungsgeschichte unseres Sonnensystems.“

Die Analyse zeigt, dass der Meteoroid aus westlicher Richtung in die Atmosphäre eintrat. Er überquerte zunächst Luxemburg und die Eifel, bevor Fragmente schließlich im Raum Koblenz zu Boden gingen. Die berechnete Einschlagszeit liegt bei 18:57 Uhr.

Vorteile seismischer Messungen

Nach Ansicht der Forschenden bietet die Auswertung seismischer Daten mehrere Vorteile bei der Untersuchung solcher Ereignisse.

„Es gibt deutlich mehr Erdbebenmessstationen als spezialisierte Meteorkameras“, sagt Professor Joachim Ritter vom GPI, der die Arbeiten zu Erdbeben in der Eifel leitet. „Außerdem sind seismische Messungen unabhängig von Tageslicht oder Bewölkung möglich.“

Besonders hilfreich ist die Methode am Ende des atmosphärischen Fluges. In dieser Phase, dem sogenannten Dunkelflug, leuchtet der Meteorit nicht mehr. Seine Druckwelle breitet sich jedoch weiterhin aus und kann von Messstationen registriert werden.

Damit liefern seismische Daten zusätzliche Hinweise darauf, wo mögliche Fragmente niedergegangen sein könnten.

Verwechslung mit Flugzeugabsturz

Neben dem hellen Licht bemerkten viele Menschen auch einen lauten Knall. Ursache ist eine starke Stoßwelle. Sie entsteht, weil der Meteoroid mit vielfacher Schallgeschwindigkeit durch die Atmosphäre rast und dabei Luft schlagartig verdrängt.

Die akustischen Effekte führten zunächst zu Fehlinterpretationen. In einigen Regionen vermuteten Menschen einen Flugzeugabsturz.

Im Raum Stade in Niedersachsen lösten entsprechende Meldungen sogar einen Sucheinsatz aus. Einsatzkräfte suchten mit Drohnen und einem Marinehubschrauber nach möglichen Flugzeugteilen. Erst später stellte sich heraus, dass es sich um ein natürliches Himmelsereignis handelte.

Einschlag in Koblenz-Güls

Während die meisten Meteoroide vollständig verglühen, erreichte in diesem Fall ein Fragment den Boden. Der Einschlag erfolgte gegen 19:00 Uhr im Koblenzer Stadtteil Güls. Das Gesteinsstück traf ein Wohnhaus und durchschlug das Dach. Dabei entstand ein Loch von etwa Fußballgröße.

Das Fragment drang anschließend bis in ein Schlafzimmer vor. Dort beschädigte es Bodenfliesen und verteilte Staub sowie kleine Gesteinssplitter. Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Haus, hielten sich jedoch in anderen Räumen auf.

Die Feuerwehr rückte mit rund 25 Einsatzkräften an, um die Situation zu prüfen. „Wir haben sofort Messungen durchgeführt, um radioaktive oder chemische Gefahren auszuschließen“, erklärte Einsatzleiter Benjamin Marx von der Feuerwehr Koblenz. Die Untersuchungen ergaben keine Auffälligkeiten.

Warum Meteoriten beim Aufprall meist nicht glühend heiß sind

Viele Menschen gehen davon aus, dass Meteoriten beim Aufprall stark erhitzt sind. In den meisten Fällen trifft das jedoch nicht zu.

Beim Eintritt in die Atmosphäre schmilzt nur die äußerste Oberfläche des Gesteins. Dabei bildet sich eine dünne schwarze Schmelzkruste. Dieser Prozess wird Ablation genannt.

Sobald der Körper stark abgebremst wird, endet die Leuchterscheinung. Astronominnen und Astronomen sprechen dann vom Dunkelflug. Die Fragmente fallen nun deutlich langsamer weiter und kühlen gleichzeitig ab.

Typischerweise erreichen Meteoriten den Boden mit Geschwindigkeiten von etwa 150 bis 200 Kilometern pro Stunde.

Gestein aus der Frühzeit des Sonnensystems

Meteoriten sind wissenschaftlich besonders wertvoll. Sie stammen meist von Asteroiden – Überresten der Planetenentstehung.

Ulrich Köhler erklärt dazu: „Bei Meteoriten handelt es sich um Bruchstücke von Asteroiden. Das sind Himmelskörper, die bei der Entstehung der Planeten des Sonnensystems übriggeblieben sind. Sie umkreisen die Sonne zwischen den Bahnen von Mars und Jupiter.“

Werden diese Körper durch Kollisionen oder gravitative Störungen aus ihrer Bahn gebracht, können sie ins innere Sonnensystem gelangen. Schneidet ihre Bahn die der Erde, treten sie in die Atmosphäre ein.

Viele Meteoriten sind rund viereinhalb Milliarden Jahre alt. Damit gehören sie zu den ältesten Materialien unseres Sonnensystems. In Deutschland befindet sich eine der größten wissenschaftlichen Sammlungen solcher Gesteine im Museum für Naturkunde in Berlin.

Kosmischer Staub erreicht ständig die Erde

Meteoritenfälle wirken spektakulär, sind aber Teil eines alltäglichen Prozesses. „Täglich dringen mehr als zehn Tonnen Meteoroiden in die Atmosphäre ein. Fast alles davon verglüht in der Hochatmosphäre“, sagt Köhler.

Der größte Teil besteht aus winzigen Partikeln, sogenannten Mikrometeoriten. Sichtbare Meteoritenfälle sind deutlich seltener. Ein- bis zweimal pro Jahrzehnt erreichen größere Fragmente auch Deutschland. Allerdings werden viele dieser Fälle nicht entdeckt. Die meisten Meteoriten landen im Meer oder in unbewohnten Regionen. Mitunter finden regelrechte Schatzsuchen nach Meteoriten bzw. Meteoritensplitter statt.

Woran erkennt man einen Meteoriten?

Die Identifikation eines Meteoriten ist für Laien schwierig. Einige Merkmale können jedoch Hinweise liefern. Ulrich Köhler erklärt: „Einen Meteoriten zweifelsfrei zu identifizieren, ist nicht ganz einfach. Ein erster Hinweis für einen Meteoriten ist, wenn das Fundstück eine hohe Dichte aufweist, also für seine Größe ungewöhnlich schwer, kompakt und massiv zu sein scheint.“

Ein weiteres Indiz kann die magnetische Eigenschaft sein. „Ist das der Fall, kann man als nächstes mit einem Magneten untersuchen, ob der Stein den Magneten anzieht.“ Meteoriten besitzen häufig eine dunkle Schmelzkruste. „Die Kruste von Meteoriten ist meist schwarz oder braun. Sie zeigt Anzeichen von erstarrter Schmelze, die durch den Flug durch die Atmosphäre entsteht.“

Sind Meteoriten gefährlich?

Grundsätzlich geht von Meteoriten selbst keine besondere Gefahr aus. „Meteorite sind weder giftig noch geht von ihnen radioaktive Strahlung aus.“ Die eigentliche Gefahr entsteht durch die enorme Geschwindigkeit beim Eintritt in die Atmosphäre. Große Objekte können dabei starke Druckwellen erzeugen.

Ein bekanntes Beispiel ist das Ereignis von Tscheljabinsk im Jahr 2013. Damals explodierte ein etwa 20 Meter großer Asteroid über Russland. Die Druckwelle zerstörte Fenster und verletzte rund 1500 Menschen. Der Meteorit von Koblenz war dagegen deutlich kleiner und richtete lediglich lokalen Sachschaden an.

Wie man sich bei einem Meteoritenfund verhalten sollte

Wer glaubt, einen Meteoriten gefunden zu haben, sollte vorsichtig sein. „Sollte es sich tatsächlich um einen „frisch“ gefallenen Meteoriten handeln, fassen Sie ihn bitte nicht an“, rät Köhler. Der Grund ist wissenschaftlicher Natur.

„Die Säure des Schweißes auf unserer Haut kann zu chemischen Reaktionen mit den Stoffen auf der unmittelbaren Oberfläche des „frischen“ Meteoriten führen und so das wissenschaftliche Ergebnis der Untersuchung des Meteoriten beeinflussen.“ Stattdessen sollte eine Forschungseinrichtung informiert werden – etwa das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Wem gehört ein Meteorit?

Neben der wissenschaftlichen Untersuchung stellt sich auch eine juristische Frage: Wem gehört ein Meteorit? Grundsätzlich gilt: Himmelskörper haben keinen ursprünglichen Eigentümer. Wer ein Fragment findet, darf es daher grundsätzlich behalten.

Liegt der Fundort jedoch auf einem Privatgrundstück oder in einem Gebäude, geht das Eigentum meist an die Grundstückseigentümer über. Für Sammler und Museen können solche Stücke durchaus wertvoll sein. Besonders begehrt sind Meteoriten, die unmittelbar nach ihrem Fall geborgen werden.

Ein Beitrag von:

  • Dominik Hochwarth

    Redakteur beim VDI Verlag. Nach dem Studium absolvierte er eine Ausbildung zum Online-Redakteur, es folgten ein Volontariat und jeweils 10 Jahre als Webtexter für eine Internetagentur und einen Onlineshop. Seit September 2022 schreibt er für ingenieur.de.

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