Schrauber stoppt selbstständig 26.05.2014, 14:55 Uhr

Gefühlvoller Akkuschrauber mit Mikroprozessor erkennt Materialwiderstand

Eine Weltneuheit für Heimwerker kommt diesen Sommer auf den Markt: Ein smarter Akkuschrauber mit Mikroprozessor registriert den Materialwiderstand und schaltet automatisch ab, sobald die Schraube bündig versenkt ist. Das Unternehmen Black + Decker steckt hinter der Erfindung, die gleichzeitig auch Bohren kann. 

Herzstück des smarten Bohrschraubers ist ein Mikroprozessor, der während des Schraubens kontinuierlich die Stromaufnahme des Motors misst. Steigt der Stromverbrauch an, weiß der Bohrschrauber, dass der Schraubkopf die Holzoberfläche erreicht hat und stoppt ab. 

Herzstück des smarten Bohrschraubers ist ein Mikroprozessor, der während des Schraubens kontinuierlich die Stromaufnahme des Motors misst. Steigt der Stromverbrauch an, weiß der Bohrschrauber, dass der Schraubkopf die Holzoberfläche erreicht hat und stoppt ab. 

Foto: Black + Decker

Folgendes Szenario wird vielen Heimwerkern zumindest aus ihrer Anfangszeit bekannt sein: Man dreht beim Regalbau eine Schraube mit einem Akkuschrauber ein, verschätzt sich bei der Wahl des Drehmoments und zersplittert kurzerhand das Holz – ein unschöner Anblick, den Black und Decker Handwerkern ersparen möchte. Der Spezialist für Elektrowerkzeuge hat deswegen einen Akkuschrauber mit Gefühl entwickelt, der sogar Bohren kann.

Mikroprozessor registriert Materialwiderstand

Herzstück des smarten Bohrschraubers ist ein Mikroprozessor. Er misst während des Schraubens kontinuierlich die Stromaufnahme des Motors. Sobald der Schraubenkopf auf das Material trifft, ist ein höheres Drehmoment und damit ein höherer Motorstrom erforderlich. Das registriert der Prozessor und schaltet exakt dann ab, wenn die Schraube bündig versenkt ist.

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Durch diese vollautomatische Drehmomentkupplung ist es quasi unmöglich, Schrauben zu tief im Material zu versenken. Ist das aber gewollt, kann man den Elektronikschalter gedrückt halten und mit Vierteldrehungen weiterschrauben. Übrigens genügt ein Knopfdruck und das Gerät wechselt in den Bohrmodus.

Zwei Jahre Entwicklung und 20.000 eingedrehte Schrauben

Hinter der Weltneuheit steckt einiges an Entwicklungsarbeit: Wie Black + Decker gegenüber Ingenieur.de mitteilte, waren zwei Jahre Forschung, mehr als 20.000 eingedrehte Schrauben und 100 Stunden globaler Marktforschung notwendig, bevor der ASD18K Serienreife erreichte. Der smarte Akkuschrauber bringt es auf eine Leistung von 18 Volt und im Leerlauf auf eine maximale Geschwindigkeit von 800 Umdrehungen pro Minute.

Dank Mikrochip ist der ASD18K wesentlich kompakter als Geräte mit konventioneller mechanischer Kupplung. Laut Black + Decker erreicht das Gerät mit einer Länge von 168 Millimetern und einem Gewicht von 1,2 Kilogramm eine Kompaktheit, die sich bislang nur bei 14,4-Volt-Geräten erreichen ließ.

Smarter Akkuschrauber kommt im Sommer auf den Markt

Bis zur Markteinführung müssen sich Heimwerker nur noch zwei Monate gedulden. Im August 2014 plant Black + Decker die Markteinführung. Der ASD18K ist dann für knapp 140 Euro im Handel erhältlich, die Version mit Zweitakku liegt bei 180 Euro. Zur Grundausstattung gehören ein integriertes LED-Arbeitslicht, eine Ladezustandsanzeige und ein Schnellladegerät, das den leeren 1,5-Ah-Lithium-Akku in 90 Minuten einsatzbereit macht.

 

Ein Beitrag von:

  • Patrick Schroeder

    Patrick Schroeder arbeitete während seines Studiums der Kommunikationsforschung bei verschiedenen Tageszeitungen. 2012 machte er sich als Journalist selbstständig. Zu seinen Themen gehören Automatisierungstechnik, IT und Industrie 4.0.

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