Sicherheit 28.02.2024, 12:03 Uhr

Französische Polizei testet vernetzte taktische Westen mit KI

Einsatzkräfte in Frankreich sollen im Einsatz demnächst Unterstützung von IoT-Systemen und KI erhalten. Das Schweizer Start-up Wearin‘ liefert die Technik dafür und entwickelt diese weiter.

Polizeiweste

 

Unabhängig von aktuellen Funksystemen soll eine vernetzte Weste künftig bei der französischen Generaldirektion der Gendarmerie Nationale (DGGN) für mehr Sicherheit und Konnektivität sorgen. Dazu verfügt sie beispielsweise über ein KI-basiertes Warngerät. Die robuste Gerät mit dem Namen Wearin‘ Brain wird im einfachsten Fall manuell über eine SOS-Taste oder automatisch ausgelöst. Die Automatik übernimmt, wenn sie eine abnormale Situation erkennt, zum Beispiel einen Sturz, das Durchdringen der Schutzhülle der Weste nach einer Stichwunde oder einen Schusseinschlag. Mit der Warnung übermittelt das Gerät auch die Geodaten des betroffenen Personals an die Kommandozentrale.

Polizei der Zukunft: IoT-Weste vernetzt das Einsatzpersonal

Die Vernetzung erfolgt über eine integrierte IoT-Lösung, die eine Verbindung zum Internet der Dinge (IoT) herstellt. Laut dem Hersteller der Weste Wearin‘ erreicht das System durch sein spezielles Energiemanagement und seine Hochleistungsbatterie eine Betriebszeit von 8 Stunden.  Diese verlängert sich beispielsweise durch zwischenzeitliches Aufladen im Fahrzeug.

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Untergebracht wird die Technik über ein standardisiertes Befestigungssystem (MOLLE: Modular Lightweight Load-carrying Equipment) und/oder hochbelastbare Multifunktionstaschen an der Weste. Bei Nachteinsätzen sorgen leuchtende Fasern auf der Vorder- und Rückseite der Weste für eine gute Sichtbarkeit der Einsatzkräfte.

Modulare Architektur der Polizeiweste erlaubt permanente Weiterentwicklung

Die „Wearin‘ X DGGN Smart Tactical Vest“ wurde mit einer offenen, modularen Architektur entwickelt, die auf die Interoperabilität aktueller und zukünftiger Systeme ausgerichtet ist, heißt es vom Hersteller, der zur Schweizer Technologiegruppe Conextivity gehört. Die Weste soll im Rahmen der Partnerschaft zwischen der DGGN und Wearin‘ stetig weiterentwickelt und permanent an die operativen Bedürfnisse der Strafverfolgungsbehörden angepasst werden. Je nach Art des Einsatzes von Gendarmen, nationalen oder kommunalen Polizeibeamten oder Zollbeamten können die Anforderungen stark variieren.

Features der intelligenten Weste

„Das Einsatzszenario gibt die Entwicklung vor“, bestätigt Jonathan Brossard, Direktor von Wearin‘ und CEO der Conextivity Group. „Vielseitigkeit, Modularität und Interoperabilität stehen im Mittelpunkt unseres F&E-Ansatzes“, berichtet er. Die Features der intelligenten Weste würden im Laufe des Jahres 2024 von verschiedenen Einheiten der Gendarmerie getestet, um deren individuellen Anforderungen in Bezug auf Sicherheit, Widerstandsfähigkeit und Effizienz im Einsatz gerecht zu werden. Ziel sei es, ein modernes, offenes System zu entwickeln, das sich den aktuellen und künftigen Anforderungen der verschiedenen Berufe und Aufgaben der Beamten anpasst.

Bei Bedarf gibt es die dafür entwickelte IoT-Plattform auch mit einem Dashboard , das in das System der Kommandozentrale integriert wird und Echtzeitinformationen über die Situation vor Ort liefert.  Auf dem World Police Summit in Dubai soll die vernetzte Weste vom 5. bis 7. März 2024 dem internationalen Publikum vorgestellt werden.

Ein Beitrag von:

  • Martin Ciupek

    Redakteur VDI nachrichten
    Fachthemen: Maschinen- und Anlagenbau, Produktion, Automation, Antriebstechnik, Landtechnik

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