Krypto-News 05.02.2026, 11:42 Uhr

Bitcoin Prognose: Wie realistisch ist ein Crash auf $25K? Top-Experte „PlanB“ skizziert 4 Bärenmarkt-Szenarien

Von 92.500 Dollar auf knapp 70.000 Dollar: Bitcoin (BTC) hat in den letzten vier Wochen mehr als 20.000 Dollar eingebüßt – und ein Ende der Korrektur ist nicht in Sicht. Oder doch? Top-Analyst PlanB skizziert in einer neuen Bitcoin-Prognose vier Bärenmarkt-Szenarien.

Bitcoin Crash Symbolbild

Bitcoin auf Talfahrt: PlanB skizziert Szenarien bis $25K – ist ein Mega-Crash realistisch?

Foto: Smarterpix / NewAfrica

Glassnode: „Der Bärenmarkt wütet“

Für das renommierte Krypto-Marktforschungsunternehmen Glassnode besteht kein Zweifel: Der Bärenmarkt wütet. Verluste nehmen zu, die Nachfrage sinkt, Trader und Anleger erwarten weitere Rücksetzer. Wen wundert’s – bei der Preisaktion: Seit Wochen zuckelt Bitcoin immer weiter abwärts, unterbrochen nur von kurzfristigen Ausbrüchen aufwärts.

Bären trieben die Kryptowährung Nummer 1 nach Marktkapitalisierung in nur einem Monat von mehr als 92.000 Dollar auf bis zu 70.700 Dollar – ein Minus von satten 23%. Das Momentum ist angeschlagen: Sowohl der Wochenchart (-18,36%) als auch der Tagesverlauf (-5,83%) unterstreichen die Schwäche. Aktuell befinden sich nahezu alle Assets der Krypto-Top-100 im Sinkflug – ausgenommen eine Handvoll Altcoins. Die schwersten Verluste verzeichnen gegenwärtig Zcash (ZEC, -10,74%) und Ripples XRP (XRP, -10,56%), nach Marktkapitalisierung die fünftwertvollste Kryptowährung. Top-Trader Michaël van de Poppe sieht die Märkte allerdings bereits am Ende der Abwärtsbewegung angekommen, rechnet jederzeit mit einem Anstieg.

Das Problem mit der Stimmung sei, so der Holländer in einer neuen Prognose auf X: „Niemand glaubt, dass es am absoluten Tiefpunkt zu einer Erholung kommen wird. Genauso wie niemand glaubt, dass es am Höhepunkt der Märkte zu einem Crash kommt.“ Nicht ganz so eindeutig äußert sich hingegen der pseudonyme Krypto-Guru PlanB, seines Zeichens der wohl bekannteste Bitcoin-Experte. Mehr als 2,1 Millionen Anleger folgen ihm auf X für seine Analysen. Denen erklärt er in einer neuen Bitcoin Prognose jetzt, welche vier Bärenmarkt-Szenarien er für wahrscheinlich hält. Auf was sollte man sich demnach einstellen? Hat Bitcoin den Tiefpunkt bereits hinter sich – oder steht Investoren Schlimmeres bevor?

Prognose 1: -80% Verlust, Mega-Crash!

PlanB steigt gleich mit dem Worst-Case-Szenario ein: einem Rückgang von sage und schreibe -80% vom momentanen Allzeithoch bei 126.000 Dollar. Das brächte den Bitcoin Kurs auf etwa 25.000 Dollar – ein Niveau, das viele für undenkbar halten. Aber, und darauf bezieht sich auch PlanB: Historisch betrachtet hat Bitcoin in früheren Bärenmarkt-Zyklen ähnlich heftige Korrekturen erlebt. Ein solches Extremszenario kann deshalb nicht ausgeschlossen werden. Immerhin: Es handelt sich um die am wenigsten wahrscheinliche Entwicklung.

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Prognose 2: Korrektur auf den 200-Wochen-MA

Das zweite Szenario orientiert sich am sogenannten 200-Wochen-Moving-Average – einem bewährten Indikator aus der technischen Analyse, der in vergangenen Bärenmarkt-Phasen häufig als Unterstützung gedient hat. Der realisierte Preis – also der durchschnittliche Preis, zu dem alle Bitcoins zuletzt bewegt wurden – liegt derzeit ebenfalls in diesem Bereich. Eine Korrektur auf 50.000 bis 60.000 Dollar käme etwa einem Rückgang um -50 bis -60% vom Allzeithoch gleich. Historisch betrachtet eine typische Bärenmarkt-Bewegung.

Prognose 3: Bitcoin testet sein altes Allzeithoch

Dieses Szenario durchläuft Bitcoin gegenwärtig. Der Kurs ist mit 71.000 Dollar lediglich bis knapp über das vorherige Allzeithoch gefallen – eine wichtige psychologische Marke, die bislang als starke Unterstützungszone fungiert hat. Hier könnte Bitcoin eine Konsolidierung einleiten und einen erneuten Aufwärtstrend bilden. Ob es so kommt?

Prognose 4: Tiefpunkt bei $73K

Prognose 4 stellt das optimistische Szenario dar: ein Tiefstand bei 72.900 Dollar – weiter runter geht es nicht. Zwischenzeitlich ist diese Option allerdings ungültig geworden, denn der Kurs musste die $73K-Marke verlorengeben.

PlanB betont in seiner Analyse: Alle vier Szenarien seien plausibel und würden von verschiedenen Marktfaktoren abhängen. Hinzu kommt: Die hohe Volatilität bleibt ein charakteristisches Merkmal des Bitcoin-Marktes – ein moderater Rücksetzer in den Bereich zwischen $50K und $70K sollte einkalkuliert werden, bevor eine nennenswerte Erholung einsetzt.

Entscheidend für die weitere Entwicklung: makroökonomische Faktoren, Fortschritte bei der Regulierung und das Verhalten institutioneller Investoren. Letztgenannte liefern derzeit bereits ein wichtiges Signal: sie kaufen. Darauf weist der renommierte Branchenbeobachter und Bitcoin-Analyst Samson Mow in einer neuen Prognose hin. Mow ist überzeugt: Der Bärenmarkt fängt nicht an – er hört vielmehr gerade auf!

Samson Mow sicher: Jetzt beginnt der Bullenmarkt

Mow argumentiert: Bitcoin stecke bereits seit Januar 2025 in einem Bärenmarkt. Viele lehnen die These zwar ab, da Bitcoin letztes Jahr auch ein neues Allzeithoch markieren konnte. Doch Mow hält diese Sichtweise für oberflächlich und verweist auf die breitere makroökonomische Situation. Schlüsselfaktor laut Mow sei die relative Performance von Bitcoin: Seit Anfang 2025 habe der digitale Vermögenswert gegenüber allen wichtigen Asset-Klassen massiv verloren. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: -33% gegenüber dem S&P 500, -58% gegenüber Gold und -26% gegenüber der M2-Geldmengenausweitung. Diese Underperformance, so Mow, sei das wahre Kennzeichen eines Bärenmarkts, nicht der Preis in Dollar. Der befinde sich in seinen letzten Zügen – und in einem solchen Umfeld könnten jederzeit unvorhersehbare Entwicklungen eintreten, insbesondere im Edelmetallsektor.

Sein bullishes Fazit: Informierte Investoren und Unternehmen würden bereits jetzt mit „Geschwindigkeit und Dringlichkeit“ Bitcoin kaufen. Glassnode-Daten bestätigen: Großanleger mit mehr als 10.000 BTC im Wallet haben während des gesamten Crashs von 90.400 auf 74.500 Dollar weiter akkumuliert. Man solle „entsprechend planen“, so der Kanadier abschließend.

Ein Beitrag von:

  • Jannis Grunewald

    Jannis Grunewald ist Autor mit Fokus auf Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Er schreibt News, Analysen und Prognosen über digitale Assets und beschäftigt sich mit den Entwicklungen der Branche. Außerdem schreibt er über Technik und Innovationen.

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