Krypto-News 11.09.2025, 14:18 Uhr

Bitcoin: Mit 0,001 BTC zum Millionär – was steckt hinter der Prognose?

Eine hochkarätige Prognose für Bitcoin geht davon aus, dass bereits 0,001 BTC Anleger zu Millionären machen können. Was steckt dahinter – und wie realistisch ist eine solche Entwicklung?

Bitcoin

Mit 100 Euro zum Bitcoin-Millionär? Wie realistisch ist diese Einschätzung?

Foto: PantherMedia / Mihai Barbu

Bitcoin: Reichen 0,001 BTC aus, um reich zu werden?

Bitcoin über 100.000 Dollar – da stellt sich für viele Anleger schon seit Monaten die Grundsatzfrage: Bitcoin kaufen, lohnt sich das noch? Oder ist der Zug jetzt abgefahren? Eine Antwort darauf liefern möchte die Bitcoin-Prognose von Fidelity Investments und deren Direktor für Globale Makroökonomie, Jurrien Timmer: Der zufolge könnten Anleger bereits mit 0,001 BTC zu Multi-Millionären werden. 0,001 BTC – das entspricht umgerechnet zu aktuellen Preisen lediglich 97,51 Euro. Aber: Ist das realistisch?

Zunächst für Uneingeweihte: Bei Fidelity Investments handelt es sich um einen der größten Vermögensverwalter der Welt – und einen der ersten, der sich auch mit Krypto-Assets wie Bitcoin beschäftigt. Das US-Unternehmen existiert bereits seit 1946, verwaltet satte 5,9 Billionen Dollar (Stand 2024) – ein waschechter Investment-Gigant. Klar, dass auch ein derartiges Branchenschwergewicht eine Meinung dazu hat, wie sich der Bitcoin-Kurs potenziell entwickeln wird.

Ein spektakuläres Preisziel hat die Prognose parat: Bitcoin könnte demnach bis 2038 sage und schreibe 1 Billion Dollar (!) erreichen. 0,001 BTC wären folglich 1 Million Dollar wert. Aktuell notiert die Kryptowährung Nummer 1 bei 113.970 Dollar – sie hat rund 13 Jahre bis hierher gebraucht. Wenig verwunderlich also, dass der absurd hohe Preis reichlich Spott erntet. Doch zu Recht? Warum hält Fidelity – oder genauer Jurrien Timmer – einen Anstieg auf eine Milliarde Dollar bis 2038 für möglich?

Bitcoin auf $1 Milliarde? „Völliger Unsinn“

Für seine erstmals 2021 veröffentlichte Prognose hat Timmer das bekannte Stock-to-Flow-Modell (S2F) von PlanB mit seinen eigenen Berechnungen kombiniert. Der Analyst vergleicht dabei Bitcoins Wachstum mit dem „Metcalfeschen Gesetz“: Das besagt, dass der Wert eines Netzwerks quadratisch mit der Anzahl der Nutzer steigt. Sprich: Je mehr Anleger und Institutionen einsteigen, desto wertvoller wird die Kryptowährung. Eigentlich nichts Neues. Aber Timmer ergänzt die Prognose um eine Nachfragemodellierung, die auf Adoptionskurven basiert – ähnlich wie bei der Verbreitung des Internets oder dem Siegeszug der Mobiltelefone.

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Der Trend: zunächst langsam, dann explosionsartig. Tritt Bitcoin also in die Fußstapfen von Radio, Fernsehen, Internet und Smartphones – und wird langfristig zum Game-Changer im Finanzwesen? Zahlreiche Anleger und Analysten teilen die Vorhersage zwar in den sozialen Medien – viele äußern sich aber auch kritisch.

Der beliebte pseudonyme Bitcoin-Experte „TheRealPlanC“ beispielsweise kommentiert: „Die Schlagzeile könnte genauso gut lauten: Fidelity prognostiziert, dass der US-Dollar innerhalb des nächsten Jahrzehnts scheitern wird. Völliger Unsinn“, so die Einschätzung. Seine alternative Vorhersage: „Wenn der [US-Dollar] nicht zusammenbricht und bis 2038 einigermaßen nützlich und stabil bleibt, sollte Bitcoin bis dahin einen Wert von 2 bis 3 Millionen Dollar haben.“

Neue App zeigt: Wann erreicht Bitcoin $1 Million?

Bitcoin auf 1 Million Dollar – das scheint für viele Anleger aktuell das nächste Etappenziel. Eine neue Smartphone-App von Stanford-Mathematiker Fred Krueger hilft nun auch beim Tracking: Die heißt „Bitcoin One Million“ (aktuell nur iOS) und zeigt an, wann der BTC-Kurs im günstigsten Fall siebenstellige Preise erreicht. Auf 1 Million Dollar steigt Bitcoin dem verwendeten „Power Law“-Berechnungsmodell zufolge frühestens am 1. August 2029 – und die 10-Millionen-Dollar-Marke könnte schon ab dem 1. Januar 2040 fallen. Wer keine App herunterladen möchte, kann Bitcoins Weg zur 1-Million-Dollar-Marke auch über die zugehörige Homepage verfolgen.

Ein Beitrag von:

  • Jannis Grunewald

    Jannis Grunewald ist Autor mit Fokus auf Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Er schreibt News, Analysen und Prognosen über digitale Assets und beschäftigt sich mit den Entwicklungen der Branche. Außerdem schreibt er über Technik und Innovationen.

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