Das herkömmliche Prüfverfahren hat wahrscheinlich bald ausgedient. Denn ein Forscher aus dem Saarland hat eine Methode entwickelt, um Spitzen-Stahl von schlechteren Produkten zu unterscheiden. Das Beste daran: Dank dieser Technik könnten noch hochwertigere Produkte entstehen.
Teile, die in der Leichtbauweise produziert werden, kommen häufig im Fahrzeug- und Flugzeugbau zum Einsatz. Werden sie brüchig, ist dies schwer zu erkennen. Dafür haben Forschende der ETH Zürich ein neues Material entwickelt. Es zeigt mögliche Schäden per Farbwechsel an.
Physiker der Universität Magdeburg haben eine neue Oberflächenstruktur entwickelt. Sie soll es mechanischen Kräften der Wasserströmungen erschweren, Materialien wie Stahl oder Silber anzugreifen. Erosion ließe sich damit minimieren.
Mit ungewöhnlichen Aktionen wie dem Abbau von tonnenscheren Betonwänden soll der Verfall der Leverkusener Schrägseilbrücke gebremst werden. Die Brücke über den Rhein ist eine der meistbefahrenen Autobahnbrücken Deutschlands. Zudem sollen angeschraubte Winkel die maroden Tragseile verstärken, an denen sich Risse mit gefährlicher Geschwindigkeit ausbreiten.
Nun ist es beschlossene Sache: ThyssenKrupp verkauft sein Werk Gelsenkirchen-Schalke. Betroffen sind rund 620 Mitarbeiter. Der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp Electrical Steel hat den Vorbereitungsmaßnahmen für den Verkauf zugestimmt.
Die Weser wird als Transportweg für die Industrie in Nordhessen zunehmend interessanter. Seit die ehemals stillgelegte Weserumschlagstelle Hann. Münden 2007 für den Schwergutumschlag mit Großgeräten ertüchtigt wurde, hat das Unternehmen Richter, hier bereits mehr als 30 Mal schwere Maschinenteile von Tiefladern auf das Binnenschiff verladen und es gibt weitere industrielle Interessenten.
Seit Herbst 2009 sind in den BMW-Werken Leipzig und Regensburg Servo-Pressenlinien zur Verarbeitung höher- und hochfester Stähle im Einsatz. In den Anlagen von Schuler, Göppingen, steckt auch Know-how aus den neuen Bundesländern. Viele Komponenten für die sechsstufigen Anlagen wurden bei Umformtechnik Erfurt gefertigt – das Unternehmen ist heute ein wichtiges Standbein des Schuler-Konzerns.