Licht als Waffe gegen Hautkrebs: Forschende entwickeln eine Methode, um Medikamente präzise am Zielort zu aktivieren. Nebenwirkungen könnten drastisch sinken.
Forschende haben eine neue Technik entwickelt, die es ermöglicht, spezielle Nanopartikel zum Drucken zu verwenden. Auf diese Art und Weise ließen sich Biosensoren als Massenprodukt herstellen, die eine Vielzahl von Biomarkern wie Vitamine, Hormone und Medikamente in Echtzeit überwachen können.
Hoffnung für alle Menschen, die unter Osteoporose leiden: Forschende haben ein Hydrogel entwickelt, das die Knochendichte innerhalb weniger Wochen deutlich erhöht.
Dänische Forschende haben einen Schnelltest entwickelt, der anhand von Bernsteinsäure im Blut die ideale Behandlung für Patientinnen und Patienten im kritischen Schockzustand ermittelt. Mit nur einem Tropfen Blut und einer neuen Nanotechnologie könnte der Test schon bald Hunderte von Menschenleben retten.
Bosch Healthcare Solutions hat mit Vivalytic Bacterial Meningitis einen neuen PCR-Test entwickelt, der sechs wichtige bakterielle Meningitis-Erreger in weniger als einer Stunde nachweist. Der Test erweitert das Portfolio der Analyseplattform Vivalytic und ermöglicht eine schnelle Diagnose bei diesem medizinischen Notfall, um rechtzeitig mit einer gezielten Antibiotikatherapie beginnen zu können.
Ein winziger Partikel direkt am Tumor kann an Ort und Stelle wirken – und das sogar doppelt. Denn das kleine Implantat ist für eine Wärme- als auch Chemotherapie geeignet. Diese neue Methode könnte Patientinnen und Patienten mehr Lebensqualität bieten, die Überlebenschancen verbessern und das ohne die belastenden Nebenwirkungen einer systemischen Behandlung.
Forschende entwickeln ein tragbares Kamerasystem mit künstlicher Intelligenz (KI) zur Erkennung potenzieller Fehler bei der Medikamentengabe. Das System könnte die Patientensicherheit erheblich verbessern, insbesondere in kritischen medizinischen Bereichen wie Operationssälen und Intensivstationen.
Die generative KI ChatGPT könnte Ärzte in Notaufnahmen unterstützen, benötigt dafür jedoch noch die richtige Balance zwischen zu viel und zu wenig Vorsicht. Das hat eine Studie der University of California, San Francisco (UCSF) gezeigt. Obwohl das Modell angepasst werden kann, erreicht es noch nicht das klinische Urteilsvermögen menschlicher Ärzte.
Die Ultraschalltechnik hat der Medizin neue Möglichkeiten eröffnet. Rund 90 Jahre nachdem diese Technik erstmals zu diagnostischen Zwecken eingesetzt wurde, haben Forschende der Ruhr-Universität Bochum mithilfe flitzender Bläschen und cleverem Algorithmus eine deutlich bessere Auflösung entwickelt.
Zahlreiche Datensätze waren notwendig, um den Algorithmus zu trainieren. Dabei herausgekommen ist eine KI, die pharmazeutische Wirkstoffe erstellt. Basis dafür sind dreidimensionale Oberflächen eines Proteins. Der Vorteil: Wechselwirkungen werden bereits im Vorfeld erkannt und ausgeschlossen.