Die Einnahme von Tabletten ist oft die bequemste Form der Behandlung. Doch viele Medikamente funktionieren nicht, weil sie sich im Körper nicht gut genug auflösen. Forschende der Tokyo University of Science haben eine neuen Ansatz gefunden.
Eine neue Generation smarter Kapseln meldet, wenn Patienten ihre Medikamente eingenommen haben. Diese Erfindung könnte Therapien zuverlässiger machen, ohne den Alltag der Betroffenen zusätzlich zu belasten.
Wir zeigen Medizintechnik-Innovationen und geben eine Vorstellung von dem, was bereits heute möglich ist. Bei der jüngsten Leistungsschau haben Industrie und Forschung gezeigt, welche Ideen sie für die Medizin, digitale Diagnostik und neuartige Therapien entwickeln.
Forschende am MIT haben Nanopartikel entwickelt, die mRNA-Impfstoffe deutlich effizienter machen könnten. Mit niedrigeren Dosen ließen sich ähnliche Immunreaktionen erzielen wie bisher bei hundertfach höherer Menge. Das wäre ein entscheidender Schritt, um Kosten zu senken und Impfungen breiter zugänglich zu machen.
Kontinuierliche Blutzuckermesssysteme sind für Menschen mit Diabetes oft unverzichtbar. Doch immer mehr Gesunde nutzen die Geräte, um ihren Zuckerspiegel zu überwachen und Schwankungen zu vermeiden. Experten vom Deutschen Diabetes-Zentrum erklären, warum das meist unnötig ist, welche Risiken es birgt und mit welchen Strategien man den Blutzucker auch ohne Technik im Gleichgewicht hält.
Antibiotikaresistenz zählt zu den größten Gefahren der modernen Medizin und die Zahl unheilbarer Infektionen steigt. Forschende aus Jena haben nun eine Technologie entwickelt, die die Entwicklung neuer Schnelltests drastisch verkürzt: Mit ihrer Mikroarray-Plattform lassen sich geeignete Antikörper-Paare in Tagen statt Wochen finden.
Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der RWTH Aachen hat einen chemischen Durchbruch erzielt: Erstmalig lassen sich stabile Amine – zentrale Bausteine vieler Medikamente – gezielt aktivieren und umbauen. Die Methode könnte die Wirkstoffentwicklung verbessern: schneller, einfacher und mit bisher unerreichter chemischer Vielfalt.
Forschende des MIT und der Harvard Medical School haben eine vielversprechende Methode entwickelt, um künstliche Immunzellen effektiver gegen Krebs einzusetzen. Die genetisch veränderten CAR-NK-Zellen könnten dabei helfen, Krebszellen gezielter zu zerstören und gleichzeitig das Risiko einer Abstoßungsreaktion zu minimieren.