Der Klimawandel dringt in das Bewusstsein der Menschen. Doch nicht nur der Ausstoß an Treibhausgasen sollte uns zu Denken geben, auch die Bestände an Rohstoffen geben Anlass zur Sorge. Rohstoffe haben uns reich gemacht, keine Frage, doch sie gehen zur Neige. Hier finden Sie einen Überblick der wichtigsten Rohstoffe auf dieser Welt.
Ob Laptop, Smartphone oder Elektroauto: Die Lithium-Ionen-Batterie ist derzeit die vorherrschende Akku-Technologie. Trotz der vielen Vorteile besitzt der in den 1970er Jahren entwickelte Akku seine Grenzen. Mit dem Zink-Luft-Akku steht das nächste System bereits in der Startlöchern und könnte den Lithium-Ionen-Akku bereits in wenigen Jahren ersetzen.
Ohne Lithium-Ionen-Akkus geht gefühlt nichts mehr: Laptops, Smartphones und auch E-Autos sind mit diesem Energiespeicher ausgestattet. Vor allem im Bereich Erneuerbare Energien sollen Lithium-Ionen-Batterien die Lösung sein. Doch die Akkus bringen auch einige Nachteile mit sich.
Australische und amerikanische Forscher lösen zwei Probleme, die diesen zukunftsträchtigen Akku näher zur Marktreife führt. Sie entwickelten einen nicht brennbaren Elektrolyten und eine haltbare Anode.
Bezahlbare, leistungsfähige Lithium-Ionen-Akkus sind eine Schwachstelle mobiler Systeme, denn die Preise für Metalle steigen. Eisen könnte sich zusammen mit Polymeren als Alternative eignen.
Lithium-Ionen-Batterien sollen zukünftig kein Brandrisiko mehr darstellen: Forscher des südkoreanischen Elektronikspezialisten Samsung und Wissenschaftler des US-amerikanischen MIT setzen dafür auf einen Festelektrolyt aus Lithium, Germanium, Phosphor und Schwefel. Der Akku soll Hunderttausende Ladezyklen überstehen.
Ein Schub für die Energiewende? Forscher am Karlsruher Institut für Technologie haben das Verfahren zur Herstellung von Energiespeichern etwa für E-Autos deutlich beschleunigt. Damit soll die Technologie wesentlich billiger werden.
Das könnte für die Elektromobilität zum Meilenstein werden: Forscher aus Singapur haben eine Batterie entwickelt, die sich in nur zwei Minuten zu 70 Prozent laden lässt. Möglich macht das eine Anode aus Titandioxid-Gel.
Die Dresdner Verkehrsbetriebe experimentieren derzeit mit einer Schnellladestation für Elektrobusse. An einer Wendestation steht eine Oberleitung, an die die Busse andocken. In nur drei Minuten sind die Lithium-Ionen-Akkus aufgeladen.
Der größte europäische Flugzeughersteller Airbus macht rasante Fortschritte bei der Entwicklung der E-Fan 2.0. Der zweisitzige Elektroflieger kann dank 137 Kilogramm schwerer Lithium-Polymer-Batterien schon bis zu 60 Minuten in der Luft bleiben. Die neue Tochtergesellschaft Voltair beginnt 2017 mit der Serienproduktion.