Silizium ist das am weitesten verbreitete Halbleitermaterial und bildet die Grundlage moderner Mikroelektronik. Durch gezielte Nanostrukturierung lassen sich seine physikalischen Eigenschaften jedoch erheblich modifizieren. Ein Forschungsteam am Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) hat mit einer eigens entwickelten Ätzapparatur mesoporöse Siliziumschichten erzeugt, die durch ihre extrem feine Porenstruktur eine außergewöhnliche elektrische Leitfähigkeit und…
Schnelles, lokales Wärmemanagement ist für elektronische Geräte essenziell und spielt auch in der Medizintechnik eine immer wichtigere Rolle. Thermoelektrische Materialien bieten das Potenzial, sowohl für effiziente Kühlung als auch für die Energiegewinnung eingesetzt zu werden. Allerdings sind konventionelle Herstellungsverfahren oft ineffizient, teuer und mit hohem Materialverlust verbunden. Ein Forscherteam des…
Metallbasierte Elektroden in Lithium-Ionen-Akkus bieten im Vergleich zu herkömmlichen Graphit-Elektroden eine deutlich höhere Speicherkapazität. Allerdings sind sie anfällig für mechanische Belastungen, die während der Lade- und Entladezyklen auftreten und langfristig zur Degradation der Batterie führen. Ein Forscherteam des Helmholtz-Zentrums Berlin (HZB) hat nun untersucht, wie hochporöse Zinn-Schäume diesen Effekt abmildern…
Forschende haben eine Methode entdeckt, bei der Roboter durch Kameraeinsatz ihre eigene Körperstruktur verstehen lernen. Dies ermöglicht es den Maschinen, Beschädigungen selbstständig zu kompensieren und ihre Bewegungen anzupassen – ein entscheidender Schritt für mehr Autonomie und Zuverlässigkeit in verschiedenen Einsatzgebieten.
Das Ziel des Projekts „smarter kleben“ des Innovent e.V. bestand darin, Verfahren zur hochwertigen Verklebung mechanisch und thermisch empfindlicher Baugruppen mit wärmehärtenden Epoxidsystemen zu evaluieren. Durch die Entwicklung eines Klebstoffpools mit individuell einstellbaren Eigenschaften sowie unterschiedlicher Methoden zur ortsselektiven Temperung können Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen für anspruchsvolle Klebeverbindungen nutzen. Dies ist…
„Die vierte Auflage des Reports ‚World-Robotics-R&D-Programs‘ berichtet über die jüngsten Entwicklungen in den Förderprogrammen, inklusive der Aktualisierungen für 2024“, sagt Prof. Dr. Jong-Oh Park, stellvertretender Vorsitzender des IFR-Forschungsausschusses und Mitglied des Executive Boards. „Wir haben insgesamt 13 Länder analysiert, wobei Singapur und Kanada zum ersten Mal in dieser Publikation ausführlich…
von IFR - International Federation of Robotics / Udo Schnell
Im Januar hat die ACE Stoßdämpfer GmbH die Gewinner des Studentenwettbewerbs Innovace 2024 in der Zentrale des Unternehmens in Langenfeld ausgezeichnet. Bei der sechsten Ausgabe des von ACE ins Leben gerufenen Wettbewerbs für aufstrebende Akademiker von technischen Hochschulen erhielten Philipp Leipholz und Jan Ruben Wittkowski von der Technischen Hochschule Georg…
Gemeinsam entwickeln die Deutschen Institute für Textil- und Faserforschung (DITF) und die Heraeus Group hochmoderne Fasern und Textilien mit einem neuartigen Infektionsschutzsystem. Im Zentrum dieser Kooperation steht die Integration der AGXX-Technologie – ein von Heraeus lizenzierter, antimikrobieller Wirkstoffmechanismus, der neue Maßstäbe im Bereich der Textilbeschichtung setzt. Ziel der Forschungsarbeit ist…
von Text: Deutsche Institute für Textil- und Faserforschung Denkendorf / RMW
Die Hochschule Kaiserslautern hat gemeinsam mit 25 internationalen Partnern aus sieben Ländern in den vergangenen vier Jahren an hochmodernen technologischen Lösungen zur Produktion biobasierter Polyurethane (PUR) gearbeitet. Das Projekt, bekannt als BIOMAT, hatte Nachhaltigkeit als zentrales Leitmotiv und zielt darauf ab, den Einsatz fossiler Rohstoffe signifikant zu reduzieren. Die im…
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) entwickelt neue, innovative Prüfmethoden, um die Widerstandsfähigkeit von Rotorblättern bei Windenergieanlagen zu erhöhen. Mithilfe modernster Thermografietechniken werden frühzeitig Materialschwächen erkannt, was die Lebensdauer der Rotorblätter signifikant verlängert. Dieses Vorhaben ist Teil des Projekts ReliaBlade2, das vom Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme (IWES) koordiniert und vom…
von Text: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) / RMW