Ein Neuwagen aus altem Plastik? Genau das ist der Plan. Zumindest, was die Kunststoff-Teile betrifft. Audi-Ingenieure und Forscher aus Karlsruhe wollen gemeinsam eine große Vision umsetzen und einen geschlossenen Material-Kreislauf erschaffen. Das könnte Energie, Kosten und nicht zuletzt Ressourcen sparen. Sieger wären nicht nur die Verbraucher, sondern auch die Umwelt.
Ein neuer Luftreiniger könnte zu einem zentralen Beitrag im Kampf gegen die Corona-Pandemie werden. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat den sogenannten „Aerobuster“ entwickelt. Die Wirkung gegen Viren ist erstaunlich.
Damit Maschinen in der Lage sind, Objekte zu erkennen, müssen auf Basis qualitativ hochwertiger Bilder Algorithmen trainiert werden. Einem Start-up vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, dieses Training zu automatisieren.
Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und an der Eberhard Karls Universität Tübingen können Studenten praktische Erfahrungen in Sachen „Maschinelles Lernen“ sammeln. Ein Beispiel, das Schule macht? Experten fordern jedenfalls eindringlich einen Ausbau von Forschung und Lehre.
Forscher wollen Erdgas in Wasserstoff und Kohlenstoff beziehungsweise CO2 aufspalten. Die C-Fraktion soll gelagert oder als industrieller Rohstoff genutzt werden. Das soll fossile Vorräte schonen. Wir stellen zwei Projekte vor.
Die Meteorologie hat nicht nur für die Landwirtschaft eine hohe Relevanz. Auch viele Wirtschaftszweige profitieren von zuverlässigen Wetterdaten – Forschern des KIT ist es jetzt gelungen, die Vorhersagemethoden zu verbessern.
Eine neue Herstellungstechnik der otego GmbH revolutioniert aktuell eine schon länger erprobte Technik, nämlich aus Wärmedifferenzen Strom zu erzeugen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind faszinierend. Und das alles geht zurück auf eine Entdeckung, die ein deutscher Physiker schon vor 200 Jahren gemacht hatte.
Die Augen schützen und zugleich besser hören: Das könnte die von Karlsruher Forschern entwickelte Solar-Sonnenbrille ermöglichen. Denn die organischen Solarzellen in ihren Gläsern erzeugen Strom.
Die Rauchwolken stehen imposant über den riesigen Kohlekraftwerken am Niederrhein und in der Lausitz: Was wie Wolken aussieht, ist ein Klimakiller. Jetzt haben Ingenieure ein Verfahren entwickelt, das die Abgase als Rohstoff nutzt. Mikroben produzieren aus dem Rauch Bioplastik.
Erdgas ist aus dem heutigen Energiemix nicht wegzudenken und das wird wohl noch eine ganze Weile so bleiben. Das simple Verbrennen des fossilen Rohstoffes setzt allerdings große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid frei. Forscher haben jetzt ein Verfahren vorgestellt, bei dem dies nicht geschieht: Sie cracken das Methan, den Hauptbestandteil von Erdgas.