Graphen kann Batterien besser machen, sein Einsatz aber ist schwierig. Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung weiß, wie es besser geht.
Es besitzt eine hervorragende Leitfähigkeit, ist flexibel, transparent und reißfest – Graphen gilt aufgrund seiner besonderen Eigenschaften als zukunftsweisendes Material. Eine neue Studie gibt Einblicke in die künftige Entwicklung des Graphen-Marktes und zeigt mögliche Anwendungsfelder auf.
An der University of Illinois wurden im Rahmen aktueller Forschungen atomare Experimente mithilfe von Computermodellen durchgeführt. Sie dienten dem Zweck, herauszufinden, wie viel Energie notwendig ist, um mehrschichtigen Graphen zu biegen. Eine Antwort auf diese Frage konnten die Wissenschaftler seit der erstmaligen Isolierung des Stoffes nämlich noch nicht finden.
Mit einer amerikanisch-niederländischen Entwicklung lässt sich das Material Graphen kostengünstig in großen Mengen herstellen. Das ermöglicht den Einsatz in Alltagsgegenständen, etwa in Biosensoren für Diabetiker und langlebige Autoreifen.
Ob nun im Handy, Laptop oder Navi: Wenn Akkus überhitzen, kann das jeweilige Gerät schnell kaputt gehen. Mitunter kommt es sogar zu Bränden. Forscher aus Stanford haben nun einen simplen aber genialen Mechanismus entwickelt, der Batterien bei zu hoher Temperatur automatisch abschaltet – und nach dem Abkühlen auch wieder an.
Forscher aus Aachen und Jülich haben eine industriefähige Lösung zur Produktion von Graphen entwickelt. Das könnte den Durchbruch für das vielfältig einsetzbare Material bedeuten.
Forscher aus New York haben Graphen mithilfe von Strom erhitzt und gehofft, dass die nur eine Atomlage dicke Gitterstruktur zu leuchten beginnt. Und es ward Licht. Schon jetzt wird die simple Konstruktion als die kleinste Glühlampe der Welt bezeichnet.
Graphen ist ein besonderer Stoff, an dem Ingenieure in der ganzen Welt forschen. Seine Herstellung ist allerdings aufwendig und teuer. Die Universität Duisburg-Essen hat deshalb ein Gerät angeschafft, mit dem die Wissenschaftler großflächiges und qualitativ hochwertiges Graphen selbst herstellen können.
Angeblich arbeitet der amerikanische Autohersteller Tesla an einer Batterie auf Graphenbasis. Wenn die Gerüchte zutreffen, soll der Energiespeicher eine Reichweite von bis zu 800 Kilometer ermöglichen.
Das europäische Forschungsprojekt Bike Intermodal hat einen Prototyp für ein Faltrad entwickelt, das nur vier Kilogramm wiegt und sich mit 50x40x15 Zentimetern auf die Größe einer Aktentasche zusammenklappen lässt. Je nach Ausstattung soll der Winzling zwischen 500 und –inklusive Motor– 1300 Euro kosten.