Die Mobilität der Zukunft soll umweltfreundlich, aber auch alltagstauglich und bezahlbar sein. Die Lösung könnte ein besonderes Hybridfahrzeug sein. Das kombiniert einen elektrischen mit einem Erdgasmotor. Ein Forschungsteam der Technischen Universität Darmstadt (TU) entwickelt einen solchen Antrieb.
Forscher wollen Erdgas in Wasserstoff und Kohlenstoff beziehungsweise CO2 aufspalten. Die C-Fraktion soll gelagert oder als industrieller Rohstoff genutzt werden. Das soll fossile Vorräte schonen. Wir stellen zwei Projekte vor.
In New York ersetzen emissionsarme Gasturbinen aus Deutschland ein altes Kraftwerk. Die neue Anlage stopft Stromlücken durch wetterbedingte Schwankungen – die Metropole am Hudson bezieht ihre Energie zunehmend aus Sonne und Wind.
Volvo bringt 2018 einen Lkw mit Erdgasantrieb auf den Markt – ein 460-PS-Geschoss namens FH LNG. Der schwedische Autobauer verspricht 1000 Kilometer Reichweite und einen um bis zu 100 Prozent gesenkten CO2-Ausstoß.
Mit dem Jahreswechsel wird das Kompostieren von Bioabfall zur Pflicht. So sieht es das novellierte Kreislaufwirtschaftsgesetz vor. Das wird den Biomüll-Anteil im Abfallstrom anschwellen lassen. Ein neues Verfahren kombiniert das Kompostieren mit der Erzeugung von Biogas und erhöht die Kapazität bestehender Kompostanlagen um etwa 15 Prozent.
Eine Wärmestraße mit Infrarotmodulen erhitzt im Flugzeugbau die Formen, in denen Bauteile aus Titan ihre Gestalt bekommen. Bisher geschah das energieintensiver mit offener Gasflamme. Auf die Entwicklung des Hanauer Herstellers Heraeus Noblelight setzen schon Global Player wie Rolls-Royce, Boeing und Airbus.
Grauer Smoghimmel und Bürger, die mit Atemschutzmasken durch den Alltag rennen: in China ein gewohntes Bild. Die Regierung drängt Reedereien jetzt dazu, statt billigen Schweröls verflüssigtes Erdgas als Schifftreibstoff zu nutzen. Das soll bis zu 95 Prozent der giftigen Schwefeldioxid-Emissionen einsparen.
China will in den nächsten Jahren so viele Kohlevergasungsanlagen bauen, dass westliche Forscher erhebliche Folgen für das Weltklima fürchten. Die Verbrennung von Synthesegas ist deutlich klimaschädlicher als die Nutzung normaler Kraftstoffe.
Auf dem europäischen Markt sind Wäschen und Adsorptionsverfahren die am weitesten verbreiteten Verfahren, um aus Biogas Biomethan zu machen, das sich dann ins Erdgasnetz einspeisen lässt. In den Startlöchern steckt derzeit die Membrantrenntechnik. Mit ihr ließe sich Biomethan auch aus kleineren Biogasanlagen wirtschaftlicher und umweltfreundlicher erzeugen als bisher.