Den Forschern am Fraunhofer Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit, kurz LBF, ist es gelungen, Bauteile mithilfe von Resonanzüberhöhungstests einer zehnmal so starken Beschleunigung auszusetzen, als dies mit einem herkömmlichen Shakeraufbau möglich ist.
Schwerhörige oder gar gehörlose Menschen haben es schwer, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Doch inzwischen gibt es gute Hilfsmittel, um sie zu unterstützen. In zwei Forschungsprojekten sind Wissenschaftler einen Schritt vorangekommen, um diese technischen Möglichkeiten weiter zu verbessern.
Eine Infektion mit Salmonellen kann für die Betroffenen sehr gefährlich werden. Fraunhofer-Forscher haben jetzt ein Verfahren entwickelt, mit dem die Bakterien in Lebensmitteln deutlich schneller nachgewiesen werden können – um ihre Verbreitung zu verhindern.
Virtuell industrielle Abläufe testen, bevor es von der Theorie in die Praxis geht – das garantiert das neue Assistenzsystem Machine@Hand des Fraunhofer IGD. Es kommt bereits bei der Rettungssanitäterausbildung zum Einsatz und soll auch als Training für Ingenieure nützlich sein. Wir stellen das System vor und werfen einen Blick auf weitere Lehrsysteme mit Virtual Reality.
Ein neuer Medizinroboter soll die Tumortherapie zukünftig deutlich verbessern. Fünf internationale Forscherteams waren an der Entwicklung des Roboters beteiligt. Der Prototyp kann per 3D-Drucker in nur einem einzigen Prozessschritt hergestellt werden.
Das Fraunhofer IWS entwickelt gemeinsam mit der Industrie ein preiswertes Trockenverfahren zur Herstellung von Elektroden. Es löst das energieaufwändige und ökologisch bedenkliche Nassverfahren ab, das heue Stand der Technik ist.
Die Idee ist genial: Warum nicht Energie in riesigen, hohlen Betonkugeln am Meeresgrund speichern? Dass dies funktioniert, wurde nun im Bodensee nachgewiesen. Wenn sich die Technik weiter bewährt, könnten Offshore-Windparks mit Kugeln ausgestattet werden, die jeweils 20 MWh speichern können.
Ein neues Sensorsystem verspricht eine berührungslose, unabhängige Augeninnendruckmessung. Es soll Patienten, die von der Augenkrankheit Grüner Star, bzw. Glaukom, betroffen sind, die optimale Therapie gewähren.
Von München nach Rom: Das sind rund 1.000 Kilometer. Und die soll man bald schon mit dem Elektroauto fahren können, ohne unterwegs an die Stromtankstelle zu müssen. Fraunhofer Forscher wollen dafür hochstapeln und die Batterien im Auto übereinander statt nebeneinander schichten.
Wie meistern autonome Autos den Stadtverkehr? Wie zuverlässig erkennt die künstliche Intelligenz Schilder und rote Ampeln, Fußgänger, Radfahrer und überholende Autos? Antworten wird eine neue Teststrecke der TU Berlin liefern. Sie führt mitten durch das wuselige Charlottenburg und ist mit Sensoren vollgestopft.