Einen fliegenden Elektrobus für Metropolen hat ein britisches Start-up vorgestellt. Es ist das weltweit erste hybrid-elektrische Flugzeug, das senkrecht starten und landen kann. Der Starling Jet ist schneller als jeder Hubschrauber und schafft wesentlich größere Distanzen. Zudem soll er auch noch billiger sein als ein Hubschrauber.
Es wird ein Spionageflugzeug, und mit weit mehr als 5000 km/h wäre es das schnellste Flugzeug der Welt. Und trotzdem soll der Spionage-Jet, den Boeing bauen will, wie ein ganz normales Flugzeug starten und landen können.
Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing bereitet eine Neuauflage seines Verkehrsflugzeugs B767 vor. Die Produktion der Maschine wurde vor dreieinhalb Jahren nach dem Bau von mehr als 1.000 Exemplaren eingestellt. Bis heute ist nirgendwo auf der Welt ein Nachfolger auf den Markt gekommen, der die B767 tatsächlich ersetzen könnte. Jetzt macht sich Boeing selbst ans Werk.
In Kalifornien wüten verheerende Waldbrände. Die Lage ist noch nicht unter Kontrolle, trotz des unermüdlichen Einsatzes der Feuerwehrkräfte vor Ort. Unter ihnen ist auch ein Neuling. Erstmals kam in den USA der größte Feuerwehr-Jumbo der Welt zum Einsatz.
Wie die Pleite des Luftfahrtunternehmens Air Berlin zeigt, ist viel Bewegung im Geschäft mit dem Fliegen. Doch nicht nur Air Berlin und Co. müssen sich auf Veränderungen einstellen, sondern auch die Hersteller. Durch Fusionen hat sich einiges getan, nur die Spitze, die ist wie zementiert: Boeing und Airbus stehen ganz oben. Hier die Liste der größten Luft- und Raumfahrtunternehmen der Welt.
Biokerosin ist nicht nur als nachwachsender Rohstoff gut fürs Klima. Flugzeuge mit Biokraftstoffen stoßen auch noch viel weniger Rußpartikel aus. Und die haben in Flughöhen von 10.000 m nichts zu suchen. Denn dort sorgen sie für Cirruswolken, die gar nicht gut fürs Klima sind.
Buchen Sie im Flieger auch am liebsten einen Fensterplatz, um den Blick auf die Erde zu genießen? Das ist bald nicht mehr nötig: Die Lufthansa bietet künftig allen Fluggästen freie Rundumsicht. Dafür bekommen die Maschinen aber keinen gläsernen Boden, sondern die Passagiere eine VR-Brille auf die Nase. Sind das gute Aussichten?
Eine Horrorvorstellung: Das Flugzeug ist mit Hunderten von Passagieren vollbesetzt, und dann fallen die Triebwerke aus. Notlandung. Doch wo? Für die Piloten heißt es in einer solchen Extremsituation Ruhe bewahren und gleichzeitig schnelle Entscheidungen treffen. Ein Notlandeassistent könnte ihnen künftig dabei helfen. Aber wie?
Das Geschäft mit Flugzeugen boomt – und dieser Trend wird noch lange anhalten: Bis zum Jahr 2035 wird die Luftverkehrsflotte um 81 Prozent auf 49.940 Flugzeuge wachsen. Um gleichzeitig die Verschrottungen alter Maschinen zu kompensieren, können die Flugzeughersteller für diesen Zeitraum mit Aufträgen für nahezu 43.000 neue Maschinen rechnen. Besonders viele Aufträge werden aus Ostasien kommen.
Die russische Luftwaffe will 50 Exemplare eines schweren überschallschnellen Bombers anschaffen, der 1981 erstmals flog – und schon lange nicht mehr gebaut wird: die Tupolew Tu-160, auch unter dem Namen Blackjack bekannt. Wohl frühestens 2020 soll die neu aufgelegte Bomberflotte in den Truppendienst kommen. Bis dahin soll noch vieles der alten Technik durchgreifend modernisiert werden.