Mit Wasserstoff abheben und in den Urlaub fliegen? Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt tüftelt derzeit an einem viersitzigen Brennstoffzellenflugzeug. Es würde dem unter dem Flugverkehr leidenden Weltklima eine Verschnaufpause verschaffen. Wie, lesen Sie hier.
In Japan sollen zukünftig mehr Fahrzeuge mit Brennstoffzellen auf den Straßen rollen. Erreichen will das die japanische Regierung mit einer Reihe an Förderungen: Unter anderem gibt sie Käufern des neuen Toyota Mirais einen Zuschuss von fast 15.000 Euro.
Bis zu 21.000 Euro will die japanische Regierung Autokäufern überweisen, die sich für ein Wasserstoffauto entscheiden. Toyotas FCV erscheint damit plötzlich bezahlbar: Sein Preis sinkt von 51.000 auf 30.000 Euro.
Falls im nächsten Jahr die ersten Serienautos mit Brennstoffzelle auf den Straßen rollen, könnte es bis dahin an der Zapfsäule schon eine Alternative zu Wasserstoff in Gasform geben: flüssiges Methanol. Wiener Forscher entschlüsseln derzeit die Rätsel der Katalysatoren, die Methanol während der Fahrt in ein Gemisch aus CO2 und molekularem Wasserstoff umwandeln.
Unter den erneuerbaren Energiearten kommt der Geothermie und der dazu erforderlichen Tiefbohrtechnik wachsende Bedeutung zu. Lagerstätte und Speichergestein müssen genau bekannt sein. Eines der wichtigsten Detailprobleme könnte mit einer Entwicklung von Forschern aus dem Ruhrgebiet jetzt gelöst sein: Sensoren zuverlässig und effizient über längere Zeit vor Ort im Bohrloch mit Energie zu versorgen.