Die September-Ausgabe der Fachzeitschrift Bauingenieur widmet sich dem Brückenbau und zeigt, wie Monitoring, Digitalisierung und neue Bauverfahren helfen können, Deutschlands Infrastruktur zukunftsfähig zu machen.
Die markanten Eingangskuppeln des künftigen Stuttgarter Hauptbahnhofs wirken massiv und starr. Tatsächlich müssen sich die Stahl-Glas-Konstruktionen bewegen und verdrehen können. Speziell ausgelegte Kalottenlager ermöglichen diese Bewegungen und tragen zugleich hohe Lasten ab.
Gips ist aus dem modernen Bauen kaum wegzudenken. Doch ausgerechnet der Kohleausstieg bringt seine Rohstoffversorgung unter Druck. Eine wichtige Gipsquelle verschwindet, während Recycling noch nicht genügend Material liefert.
Ein aktueller Beschusstest zeigt, was Ziegelmauerwerk aushalten kann: Eine 36,5 cm starke Wand widerstand 15 Schüssen aus 10 m Entfernung und erreichte die höchste Widerstandsklasse FB 7.
Nach nur 362 Tagen Bauzeit nimmt die neue Salzbergbahn im österreichischen Hallstatt ihren Betrieb auf. 594 m Fahrbahn, 42 Grad Hangneigung, 380 t Stahl – und eine eigens gebaute zweite Seilbahn, nur um das Material in den Hang zu bringen
Im niedersächsischen Höver ist eine neue Membrananlage zur CO₂-Abscheidung in Betrieb gegangen. Sie soll zunächst 10.000 t CO₂ pro Jahr aus dem Abgas des Zementwerks holen. Langfristig könnten rund 90 % der Standortemissionen erfasst werden.
Sechs bis sieben Geschosse, hohe Vorfertigung und enge Toleranzen: Das Projekt an der Landsberger Allee zeigt, wie anspruchsvoll moderner Modulbau heute ist.
Hitze, Starkregen und Trockenheit verändern die Anforderungen an den urbanen Raum. Zwei Berliner Großprojekte zeigen, wie Schwammstadt-Konzepte und kommunale Wärmeplanung den Tiefbau nachhaltig verändern.
Die alte Sternbrücke ist Geschichte, die neue hat ihr Ziel erreicht: Eine 3685 t schwere Stabbogenbrücke wurde auf Schwerlasttransportern rund 500 m durch die Hamburger Innenstadt bewegt und wird nun auf ihre Widerlager gehoben.