Bachelor 16.05.2025, 12:00 Uhr

Neuer Studiengang Rettungsingenieurwesen: schützen, planen, retten

In Notlagen zählt jede Sekunde – gefragt sind Menschen mit technischem Know-how, klarem Kopf und dem Willen, anderen zu helfen. Der neue Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Augsburg bereitet gezielt auf diese verantwortungsvollen Aufgaben vor.

Rettung

Rettungsingenieurwesen studieren – Technik anwenden, Menschen schützen.

Foto: PantherMedia / AndreyPopov (YAYMicro)

Ab dem Wintersemester 2025/2026 bietet die Technische Hochschule Augsburg den neuen Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen (B. Eng.) an – praxisnah, interdisziplinär und mit besten Berufsaussichten. Brände, Naturkatastrophen, technische Unfälle: Wenn es darauf ankommt, braucht es Profis, die Risiken erkennen, schnell handeln und mit technischem Know-how Leben retten können.

Das Studium ist interdisziplinär angelegt und kann fakultätsübergreifend besucht werden. Hauptverantwortlich ist die Fakultät für Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Der Abschluss ist ein Bachelor of Engineering.

„Im Bachelorstudiengang Rettungsingenieurwesen geht es um neueste Technologien, fundierte Konzepte und effektive Methoden zur Rettung und zum Schutz von Menschen, praxisnah und anwendungsorientiert vermittelt.“, erklärt Fachstudienberater Prof. Dr.-Ing. Stefan Murza.

Rettungsingenieurwesen: Beruf mit Perspektive

Mit dem Wissen aus dem Studium entwickeln Rettungsingenieurinnen und -ingenieure neue Ideen für den Brandschutz, die Rettungstechnik und den Schutz der Bevölkerung bei Katastrophen. Sie tragen wesentlich zur Sicherheit der Gesellschaft bei. Ihr Einsatz reicht von der Vorbeugung bis hin zur aktiven Hilfe – zum Beispiel bei Hilfsorganisationen und Rettungsdiensten. Auch in Unternehmen sind ihre speziellen Kenntnisse gefragt.
Die Technische Hochschule Augsburg arbeitet seit vielen Jahren eng mit Feuerwehren und Hilfsorganisationen zusammen und hat den neuen Studiengang in Kooperation mit regionalen Einrichtungen entwickelt. Dr. Andreas Graber, Leiter der Berufsfeuerwehr Augsburg und des Amts für Brand- und Katastrophenschutz, betonte, dass gut ausgebildete Absolventinnen und Absolventen, wie sie der neue Studiengang hervorbringe, dringend benötigt würden. Im Zivilschutz sowie bei technischen Hilfsdiensten wie der Feuerwehr, der Bergwacht oder dem Katastrophenschutz sei man auf akademisch geschultes Personal angewiesen.

Stellenangebote im Bereich Bildung, Schulung, Training

Bildung, Schulung, Training Jobs
Hochschule Reutlingen-Firmenlogo
W2-Professur (m/w/x) Energiewirtschaft und Energienetze Hochschule Reutlingen
Reutlingen Zum Job 
OST  Ostschweizer Fachhochschule-Firmenlogo
Professor/in für Integrierte Digitale Systeme OST Ostschweizer Fachhochschule
Rapperswil Zum Job 
DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH-Firmenlogo
Professur (m/w/d) für Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH
Hochschule Düsseldorf-Firmenlogo
Vertretungsprofessur "Haus-, Energie- und Anlagentechnik" Hochschule Düsseldorf
Düsseldorf Zum Job 
Technische Hochschule Augsburg-Firmenlogo
Professur (W2) für Nachhaltigkeit und Digitalisierung in Produktionsprozessen Technische Hochschule Augsburg
Augsburg Zum Job 
DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH-Firmenlogo
W2-Professur (m/w/d) für Angewandte Materialwissenschaften DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH
DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH-Firmenlogo
W2-Professur (m/w/d) für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwirtschaft und Rechnungswesen DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH
Hochschule Kaiserslautern-Firmenlogo
W2-Professur Kommunikation und Moderation (50%) (m/w/d) Hochschule Kaiserslautern
Kaiserslautern Zum Job 
Hochschule Kaiserslautern-Firmenlogo
W2-Professur Technische Mechanik und Systemsimulation (m/w/d) Hochschule Kaiserslautern
Kaiserslautern Zum Job 
Hochschule Kaiserslautern-Firmenlogo
W2-Professur Zellulare Energiesysteme (m/w/d) Hochschule Kaiserslautern
Kaiserslautern Zum Job 
Hochschule Kaiserslautern-Firmenlogo
W2-Professur Integrierte Sensorsysteme (m/w/d) Hochschule Kaiserslautern
Kaiserslautern Zum Job 
Hochschule Kaiserslautern-Firmenlogo
Professur Automatisierungstechnik Hochschule Kaiserslautern
Kaiserslautern Zum Job 
Universität Bayreuth-Firmenlogo
W3-Professur für Chemische Verfahrenstechnik Universität Bayreuth
Bayreuth Zum Job 
Hochschule Reutlingen-Firmenlogo
W2-Professur (m/w/x) Energiewirtschaft und Energienetze Hochschule Reutlingen
Reutlingen Zum Job 
Hochschule für angewandte Wissenschaften München-Firmenlogo
Professur für Thermo-Fluid-Mechanik und naturwissenschaftliche Grundlagen (W2) Hochschule für angewandte Wissenschaften München
München Zum Job 
Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (OTH)-Firmenlogo
Professur (m/w/d) der BesGr. W 2 für das Lehrgebiet Mechatronik Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (OTH)
Hochschule Angewandte Wissenschaften München-Firmenlogo
Professur für Regelungstechnik sowie Modellbildung und Simulation (W2) Hochschule Angewandte Wissenschaften München
München Zum Job 
Hochschule Osnabrück-Firmenlogo
Professur für Hard- und Software Digitaler Systeme Hochschule Osnabrück
Osnabrück Zum Job 
Hochschule für angewandte Wissenschaften München-Firmenlogo
Professur für Fertigungstechnik (W2) Hochschule für angewandte Wissenschaften München
München Zum Job 
Hochschule Düsseldorf University of Applied Sciences-Firmenlogo
Vertretungsprofessur "Technische Mechanik" Hochschule Düsseldorf University of Applied Sciences
Düsseldorf Zum Job 

Rettungsingenieurinnen können sowohl in der Vorbeugung als auch aktiv bei Hilfsorganisationen und Rettungsdiensten arbeiten. Auch in Unternehmen sind sie mit ihrem Fachwissen gefragt. Mögliche Arbeitgeber sind Behörden, Unternehmen, Feuerwehren, Polizei und Rettungsdienste, die Bundeswehr sowie verschiedene Hilfsorganisationen. Der Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich wächst weltweit, weshalb die im Studium erworbenen Fähigkeiten auch international gefragt sind. Absolventinnen und Absolventen können in vielen Bereichen arbeiten, zum Beispiel in Führungspositionen, bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten oder der Entwicklung neuer Technologien.

Ingenieurinnen und Ingenieure werden auch in der Forschung, Entwicklung und Produktion bei Herstellern von Sicherheitstechnik sowie im Werkschutz in der Industrie dringend gebraucht. Laut Murza könnten die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs Rettungsingenieurwesen dort viele verschiedene Aufgaben übernehmen – zum Beispiel Führungsaufgaben, das Erstellen von Sicherheitskonzepten und Vorbeugungsstrategien oder die Entwicklung neuer Technologien und Systeme für den Rettungsbereich.

Dabei übernehmen sie verschiedene Aufgaben, zum Beispiel führen sie Teams, erstellen Sicherheitspläne und Präventionsstrategien oder entwickeln neue Technologien und Systeme für das Rettungswesen.

Risiken einschätzen und Gefahren analysieren

Im neuen Studiengang lernen die Studierenden wichtige Fähigkeiten, um Risiken einzuschätzen, Gefahren zu analysieren und Einsätze zu planen. Sie werden gezielt auf echte Einsatzsituationen vorbereitet – mit praktischen Übungen und realitätsnahen Simulationen.

Der Studiengang Rettungsingenieurwesen soll besonders praxisorientiert sein. „Technisches Fachwissen mit Praxisbezug wird im Bachelorstudium Rettungsingenieurwesen großgeschrieben. Daneben sind aber auch psychologische, zwischenmenschliche und kommunikative Kompetenzen ein zentraler Ausbildungsbereich. Das stützt unsere Absolventinnen und Absolventen in Krisensituationen und hilft ihnen, den Überblick zu behalten, effektiv zu kommunizieren und effizient im Team zu agieren.“, sagtFachstudienberater Prof. Dr.-Ing. Stefan Murza.

Neben einem praktischen Studiensemester können auch Erfahrungen aus Freiwilligendiensten, ehrenamtlicher Arbeit oder einem passenden Beruf in den Modulen „Ingenieurarbeit“ und „Projekt“ angerechnet werden.

Voraussetzungen für den Studiengang

Studierende sollten großes Interesse an Technik und Naturwissenschaften mitbringen. „Wir suchen im Rettungsingenieurwesen Leute, die anpacken möchten. Verantwortungsbewusstsein, Gemeinschaftssinn und Zuverlässigkeit sind dabei unerlässlich.“, erklärt der Fachstudienberater.

Voraussetzungen für das Studium sind entweder die Hochschul- oder Fachhochschulreife, eine Berufsausbildung oder praktische Erfahrung, ein Meistertitel in einem verwandten Bereich oder mindestens zwei Jahre Ausbildung plus drei Jahre Berufserfahrung. Auch ohne Abitur können sich Interessierte durch ihre berufliche Praxis qualifizieren, müssen dann aber vorher ein Beratungsgespräch an der Hochschule führen.

Bewerbung

Für das Wintersemester 2025/2026 kann man sich für ein Vollzeit- oder Teilzeitstudium bis zum 15. Juli bewerben. Für das Sommersemester 2026 ist eine Bewerbung für das Teilzeitstudium ab dem 15. November möglich.

Mehr Informationen

Ein Beitrag von:

  • Alexandra Ilina

    Alexandra Ilina ist Diplom-Journalistin (TU-Dortmund) und Diplom-Übersetzerin (SHU Smolensk) mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung im Journalismus, in der Kommunikation und im digitalen Content-Management. Sie schreibt über Karriere und Technik.

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.