Open Industry 4.0 Alliance 26.03.2025, 16:08 Uhr

Verstärktes Führungsteam soll industrielle Transformation vorantreiben

Der neue Beirat der Open Industry 4.0 Alliance trifft sich erstmals in Hannover. Gemeinsames Ziel ist das Erschließen neuer Chancen und die Beschleunigung bei der Umsetzung offener Standards.

HANNOVER MESSE 2024

Die Open Industry 4.0 Alliance hat ihr Führungsteam verstärkt. Der neue Beirat wurde im Vorfeld der Hannover Messe eingesetzt.

Foto: Deutsche Messe AG

Die Open Industry 4.0 Alliance (OI4 Alliance) hat heute ihren neuen Beirat bekannt gegeben, der aus hochrangigen Führungskräften der Fertigungs- und Prozessindustrie sowie der Informationstechnik besteht. Mit diesem Schritt stärkt die Allianz den Angaben zufolge ihre strategische Ausrichtung, die Mitgliedsunternehmen – durch Wissenstransfer, praxisnahe Umsetzung von Industriestandards und die Gewährleistung der Zukunftsfähigkeit aufstrebender Industrie-4.0-Technologien – durch das digitale Zeitalter zu führen.

Lösungsansätze des Beirats für Herausforderungen bei der digitalen Transformation

Der Beirat der OI4 Alliance wird, wie es weiter heißt, auf der diesjährigen Hannover Messe erstmals persönlich zusammenkommen und gemeinsam mit etablierten Mitgliedern der Allianz über Lösungsansätze für zentrale Herausforderungen der Industrie – darunter Ressourceneffizienz, globale Wettbewerbsfähigkeit und digitale Souveränität – diskutieren.

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„Unsere Mission ist es, Industrieunternehmen durch kollaborative digitale Innovation zu stärken und die Lücke zwischen Standards und ihrer praktischen Umsetzung zu schließen.“

„Die Zusammensetzung unseres Beirats markiert ein neues Kapitel für die OI4 Alliance“, betont Michael Marhofer, CEO der ifm Group SE. „Unsere Mission ist es, Industrieunternehmen durch kollaborative digitale Innovation zu stärken und die Lücke zwischen Standards und ihrer praktischen Umsetzung zu schließen. Bei ifm treiben wir die Digitalisierung konsequent voran und stellen sicher, dass unsere Kunden durch einfache und standardisierte Anwendung davon profitieren. Deshalb intensivieren wir unser Engagement innerhalb der OI4 Alliance – um die erwähnten Ziele auch über den Wettbewerb am Markt hinaus voranzutreiben.“

„Europäische Industrieunternehmen müssen ihre Kooperation verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die OI4 Alliance bietet hierfür den organisatorischen Rahmen.“

Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA, unterstreicht den strategischen Wert der Zusammenarbeit: „Europäische Industrieunternehmen müssen ihre Kooperation verbessern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die OI4 Alliance bietet hierfür den organisatorischen Rahmen. Die Entwicklung und Validierung von Interoperabilitätslösungen, wie den OPC UA Companion Specifications und Datenräumen im Maschinen- und Anlagenbau, spielen eine entscheidende Rolle für die digitale Transformation der Branche. Die Allianz ist daher ein essenzieller Partner, um unser Ziel eines digitalen, nachhaltigen und souveränen Maschinenbaus voranzutreiben.“

„Deutschlands zögerliche Reaktion auf technologische Trends und mangelnde Investitionen in Software bremsen den Fortschritt weiterhin aus.“

Nikolai Ensslen, CEO von Synapticon, ergänzt: „Deutschlands zögerliche Reaktion auf technologische Trends und mangelnde Investitionen in Software bremsen den Fortschritt weiterhin aus. Die OI4 Alliance spielt eine Schlüsselrolle bei der Schließung dieser Lücke – durch die Förderung offener Standards und sicherer Datenräume. Diese sind die grundlegenden Eckpfeiler für die industrielle KI, die echten wirtschaftlichen Mehrwert schaffen und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit erneuern.“

Interoperabilität live auf der Hannover Messe erleben

Die OI4 Alliance präsentiert nach eigenen Angaben auf der Messe den „OI4 Next Bike“-Demonstrator. Das Exponat verdeutliche, wie ein sicherer, interoperabler Datenaustausch Effizienz steigert und Wettbewerbsvorteile generiere. Das Projekt integriere die Asset Administration Shell (AAS) für ein durchgängiges Datenmanagement und eine lückenlose Rückverfolgbarkeit – essenzielle Voraussetzungen für die Umsetzung des Digital Product Passport (DPP).

Vier Open-Source-Anwendungen in einem Jahr

„Der unternehmensübergreifende Austausch von AAS-Daten bildet die Grundlage für die Implementierung des DPP. Dieser erfüllt nicht nur regulatorische Vorgaben, sondern fungiert auch als Katalysator für Prozessoptimierungen und innovative Geschäftsmodelle“, erklärt Ekrem Yigitdoel, Managing Director der OI4 Alliance. „Innerhalb eines Jahres hat unsere Community vier Open-Source-Anwendungen entwickelt und damit ein konformes Prototypsystem bereitgestellt, das die Daten eines Produkts entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Lieferanten über die Fertigung bis zum Endkunden – verarbeitet. Dies zeigt, wie schnell Fortschritte erzielt werden können, wenn genügend Industrie-4.0-Experten zusammenarbeiten.“

Die Rolle der OI4 Alliance in Manufacturing-X

Im Rahmen von Manufacturing-X unterstütze die OI4 Alliance die Internationalisierung der Initiative sowie das Factory-X-Projekt, das Daten gezielt für Wettbewerbsfähigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit nutzbar mache. „Factory-X nimmt zunehmend Gestalt an und hat das Potenzial, eine transformative Kraft für die Fertigungsindustrie zu werden“, betont Georg Kube, Head of Industry Data Ecosystems bei SAP und Vorstandsmitglied der OI4 Alliance. „Ich freue mich, mit dem neuen Beirat eine weitere Gruppe hochkarätiger Führungskräfte in der OI4-Alliance-Community willkommen zu heißen.“

Open Industry 4.0 Alliance auf der Hannover Messe 2025: Halle 8, Stand D26

Quelle: Open Industry 4.0 Alliance

Ein Beitrag von:

  • Udo Schnell

    Chefredakteur Konstruktion

    Fachthemen: Antriebstechnik, Automatisierung, Maschinenelemente, Fluidtechnik, CAD, Digitalisierung, Produktentwicklung, Werkstoffe

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