Rapid.tech: Traditionsreiche AM-Messe wird nach über 20 Jahren eingestellt
Die Rapid.tech bot neben einem fachlich tiefgehenden Kongress auch eine informative Ausstellung und zuletzt sogar ein Schulungsprogramm. Einzigartig war die Stimmung in Erfurt: Nationale und internationale Experten konnten unmittelbar um Rat gefragt werden. Nun das jähe Ende – mangels Kapital.
Im Rahmen der Rapid.tech trafen sich Anwender der additiven Fertigung und Wissenschaftler, um aktuelle Probleme zu diskutieren.
Foto: Messe Erfurt GmbH - rapid.tech 3D, Christian Seeling
Heute Mittag informierte die Geschäftsleitung der Messe Erfurt den Fachbeirat der Rapid.tech. Sinngemäß heißt es: „Nach eingehender Beratung mit dem Fördermittelgeber und dem Aufsichtsrat haben wir uns angesichts der wirtschaftlich angespannten Haushaltssituation gegen eine Fortführung der Rapid.tech 3D entscheiden müssen.“
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Mit dieser Entscheidung endet eine 22-jährige Geschichte. Die Messe hatte sich als bedeutende Plattform für den 3D-Druck etabliert. Die wiederkehrenden Termine im Mai waren unter Freunden der additiven Fertigung stets gesetzt. Aber offenbar wogen der Wettbewerb aus Frankfurt („Formnext“) und Berlin („AM Forum“) sowie die enttäuschten Branchenhoffnungen schwerer. Die additive Fertigung hatte zuletzt nicht den Impact, der ihr einst zugetraut wurde.
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Die Messe Erfurt will versuchen, Teilbereiche der Veranstaltung in neue Veranstaltungsformate zu integrieren.




