Hochregallager 25.06.2021, 09:00 Uhr

Frühzeitige Branderkennung

Vor allem in Hochregallagern müssen verbaute Brandschutzsysteme einwandfrei funktionieren, da Betreiber hohe Anforderungen stellen. Folgende Schutzziele müssen erfüllt werden: Lieferketten müssen erhalten bleiben, sensible Betriebsprozesse dürfen nicht gestört werden und letztlich muss Schaden von Mensch, Waren und Einrichtungen abgewehrt werden. Als Basis dient eine frühestmögliche Branddetektion.

Brände in Hochregallagern können großen betrieblichen Schaden anrichten. Optimierte Ansaugrauchmelder können davor schützen. Foto: PantherMedia/ Andrey Popov

Brände in Hochregallagern können großen betrieblichen Schaden anrichten. Optimierte Ansaugrauchmelder können davor schützen.

Foto: PantherMedia/ Andrey Popov

In Hochregallagern besteht aufgrund hoher Warendichte, leicht entzündlichen Verpackungsmaterials sowie des Betriebs elektrischer Anlagen eine erhöhte Brandgefahr. Im Falle einer Entflammung sorgt der sogenannte Kamineffekt dafür, dass sich der Flammenbrand sehr rasch nach oben ausbreitet. Durch die Strahlungswärme des entwickelten Brandes kann das Feuer wenig später auf benachbarte Regale überschlagen. Die Konsequenzen wären fatal: Rauchkontamination, Abbrand sowie Löschwasserschäden führen zu immensem wirtschaftlichem Schaden bis hin zum Totalverlust von Lagergut und Infrastruktur. Neben den unmittelbaren Auswirkungen drohen in Folge eines Brandfalls auch immaterielle Schäden wie Verlust von Reputation, verpasste Marktchancen sowie der Verlust von Kunden. Bei der Auswahl der geeigneten Brandmeldetechnik spielen neben der beschriebenen Brandgefahr die Vermeidung von Betriebsunterbrechungen sowie die Gesamtbetriebskosten eine entscheidende Rolle.

Brandentwicklung in engen Gängen frühzeitig erkennen

Geringste Rauchkonzentrationen reichen zur Alarmierung aus und ermöglichen den wertvollen Zeitgewinn für ein frühestmögliches Eingreifen. Brandereignisse können auf diese Weise meist in ihrer frühen Entstehungsphase entschärft werden, ohne die Bagatellgrenze zu überschreiten. Ansaugrauchmelder stellen dabei sicher, dass das Schutzniveau sogar bei sich allmählich verändernder Aerosolbelastung beibehalten wird.

Vermeidung von Betriebsunterbrechungen

Mit der Brandmustererkennung sorgen bestimmte Arten von Ansaugrauchmeldern für Sicherheit gegen Täuschungsalarme, um unnötige Betriebsunterbrechungen sowie Kosten für den Feuerwehreinsatz zu vermeiden.

Zudem bietet die Technologie des Ansaugrauchmelders den Vorteil, die Geräte ohne Betriebsunterbrechung an zentraler, gut erreichbarer Stelle warten zu können. Diese können optimal zur Überwachung eines Hochregallagers eingesetzt werden.

Wie genau funktioniert das System zur Branderkennung?

Ansaugrauchmelder bieten zuverlässig eine frühestmögliche Branddetektion. Darüber hinaus bildet das System zur Brandfrüherkennung die Basis für Brandschutzlösungen mit aktiver Brandvermeidung. Eine solche Lösung realisiert Wagner mittels eines VdS-anerkannten Sauerstoffreduzierungssystem. Dieses generiert Stickstoff aus der Umgebungsluft und führt diesen in den Schutzbereich ein. Dadurch wird dort der Sauerstoffgehalt auf ein zuvor definiertes Sauerstoffniveau unterhalb der Entzündungsgrenze der vornehmlich vorherrschenden Materialien gesenkt und kontinuierlich auf diesem Level gehalten. Eine Brandentwicklung oder Brandausbreitung kann durch die Kombination aus Brandfrüherkennung und Sauerstoffreduzierung fast vollständig ausgeschlossen werden – für ein Höchstmaß an Schutz für Hochregallager und dessen Betreiber.

Dr. Oliver Linden
WAGNER Group.

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