Biomasse ist derzeit neben der Wasserkraft der einzige grundlastfähige regenerative Energieträger. Doch sind die Potenziale nicht so unerschöpflich wie die von Sonne und Wind. Umso wichtiger ist die Erschließung neuer Nutzungsbereiche.
Nach der Flut beginnt die Zeit des Aufräumens: Sandsäcke, von zehntausenden Helfern eilig zu Hilfsdämmen geschichtet, müssen entsorgt werden. Vor den zum Teil tagelang überfluteten Häusern stapeln sich verlorener Hausrat, Möbel und Schutt. Begonnen hat aber auch, wie schon nach der „Jahrhundertflut 2002“, die Diskussion um Prävention.
Noch in diesem Jahr plant der Logistikdienstleister Cargobeamer mit mindestens einem Kunden den Transport von Sattelaufliegern auf europäischen Schienenwegen zu starten. Bei Volkswagen in Wolfsburg wurde dafür mit dem Bau eines Terminals begonnen. Geplant ist ein Shuttle-Verkehr mit zwölf Umläufen zwischen dem Automobilwerk und dem Güterzentrum Bettembourg in Luxemburg mit Anschluss an weitere Lkw-Transportverbindungen für VW per Bahn bis nach Katalonien.
Der Wind weht vor den deutschen Küsten nicht nur stärker, sondern seit einiger Zeit auch deutlich unangenehmer für die Investoren und Planer der Windparks. Herstellern, die bislang vorwiegend oder gar ausschließlich auf Onshore gesetzt haben, bringen die Probleme auf See hingegen zusätzlichen Aufwind.
Seit Anfang Juli ist sie im Rohbau fertig: In einem leichten Bogen erstreckt sich bei Karsdorf in Sachsen-Anhalt die mit 2668 m zweitlängste Bahnbrücke Deutschlands über das Tal der Unstrut. In reichlich drei Jahren sollen hier die ICE auf den Strecken von Berlin nach München und Dresden-Frankfurt mit 300 km/h den Naturpark „Saale-Trias“ überqueren.
Wenn in Deutschland über erneuerbare Energieträger debattiert wird, geht es nur selten um Wasserkraft, deren Potenzial als weitgehend ausgereizt gilt. Doch das trifft allenfalls für Turbinenkraftwerke mit Stauwerken zu. Die im Mittelalter weitverbreitete mechanische Nutzung der Strömung der Flüsse hingegen wird bislang fast gar nicht genutzt.
Seit Mitte Januar verbinden erstmals Direktzüge von Kombiverkehr den Norden Italiens mit der Industrieregion im Osten der Tschechischen Republik und damit auch das südpolnische Industriezentrum rund um Kattowitz/Gleiwitz. Zunächst dreimal wöchentlich in jeder Richtung bietet das Unternehmen damit den intermodalen Transport von Sattelaufliegern im Kombinierten Verkehr zwischen Italien und Polen an.
Eine möglichst lückenlose Sicherheit ist bei der Abfertigung von Luftfracht mindestens ebenso wichtig wie im Passagierverkehr. Doch in der Praxis steht die Branche noch vor vielen ungelösten Aufgaben. Mit dem Ende der Übergangsregelung einer neuen EU-Verordnung ab März 2013 könnte das Stauprobleme an den bereits heute hoch belasteten Terminals mit sich bringen.