Magnus Schwarz schreibt zu den Themen Wasserstoff, Energie und Industrie. Nach dem Studium in Aachen absolvierte er ein Volontariat und war mehrere Jahre als Fachredakteur in der Energiebranche tätig. Seit Oktober 2025 ist er beim VDI Verlag.
Schiffe im Hafen verbrennen Diesel, wenn Landstrom fehlt. Ein britisches Start-up setzt darum auf schwimmende Plattformen, die das Schiff direkt am Liegeplatz versorgen. Dafür nutzen sie Wasserstoff, Brennstoffzellen und Batterien. Trägt die Idee?
Grüner Wasserstoff wird billig – aber erst mal nicht in Deutschland. Eine Rostocker Firma will das Gas deshalb an ein Backpulver-ähnliches Salz binden und verschiffen. Ist das besser als andere Transportoptionen?
Ohne den Modular Multilevel Converter wäre das moderne Stromnetz nicht denkbar. Jetzt ehrt das Europäische Patentamt den Erfinder des MMC mit einem Preis für sein Lebenswerk. Wer ist Rainer Marquardt, und wie funktioniert seine Technik?
Amorpher Kohlenstoff verwandelt sich unter Reibung in eine fast widerstandsfreie Gleitschicht – aber nur manchmal. Warum, war lange unklar. Deutsche und japanische Forscher liefern jetzt eine verblüffende Antwort.
Stahl auf Wasserstoffbasis gilt als Hoffnung der Branche. Doch die entscheidende Reduktion des Eisenerzes läuft bei niedrigen Temperaturen nur langsam ab. Ein Düsseldorfer Max-Planck-Team hat einen Trick gefunden, der das Tempo verdoppelt.
Ein Schweizer Start-up will Methan dort zerlegen, wo es entsteht. Der erste Feldtest startet bald in einem Kuhstall. Wie die Technik funktioniert – und ob sie dem Klima etwas bringt.
In Köln-Niehl entsteht eine der größten Flusswasser-Wärmepumpen Europas. Ab 2028 soll sie 50.000 Haushalte heizen – und nutzt dafür Wasser aus dem Rhein. So funktioniert die 280-Mio.-Anlage.
Beim Besuch von NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur in Emsdetten dreht sich alles um einen Stahlcontainer. Darin steckt ein komplettes Wasserstoff-System aus Elektrolyseur, Brennstoffzelle und Batterie.
Eine lasergeätzte Alufolie entsalzt Meerwasser mit Sonnenlicht. Nebenbei sammelt sie fast alle darin gelösten Salze – sogar Spuren von Gold und Uran. Wo ist der Haken?
Forscher aus Berlin und Köln gewinnen Ammoniak aus Gülle-Nitrat, das sonst Gewässer belastet. Ein Trick bei der Katalysatorherstellung verdreifacht dabei die Ausbeute. Eine Alternative zum Haber-Bosch-Verfahren?