Magnus Schwarz schreibt zu den Themen Wasserstoff, Energie und Industrie. Nach dem Studium in Aachen absolvierte er ein Volontariat und war mehrere Jahre als Fachredakteur in der Energiebranche tätig. Seit Oktober 2025 ist er beim VDI Verlag.
Unter dem Oberrhein liegt heißes Wasser, das Kraftwerke für Wärme und Strom nutzen. Es enthält auch Lithium, das in den Akkus von E-Autos steckt. Erste Versuche zeigen, dass sich der Rohstoff in Batteriequalität aus dem Wasser holen lässt.
Aluminium ist billig und kann viel Energie aufnehmen. Im Akku zerbröselte es aber bisher nach mehrmaligem Laden. Eine patentierte Technik soll das jetzt verhindern und zugleich die Kupferfolie überflüssig machen.
BMW testet im Werk Leipzig einen Lkw, dessen Motor Wasserstoff verbrennt. Wie der Antrieb funktioniert und wo er gegenüber Brennstoffzelle und Batterie steht.
Für viele Karosserieteile wird Stahl auf über 900 °C erhitzt, bislang meist mit fossilem Gas. Eine Pilotanlage in der Eifel kann dabei im laufenden Betrieb auf Wasserstoff wechseln. Wie weit ist die Technik vom Einsatz in der Fabrik entfernt?
Wasserstoff galt aufgrund seines Volumens lange als ungeeignet für Schiffe. Jetzt ist ein japanischer Tanker zwei Stunden lang mit einem Wasserstoffmotor durch die Bucht von Osaka gefahren. Wie war das möglich?
Kabelloses Laden wird bei Bussen seit Jahren getestet, hat sich aber nicht durchgesetzt. Ein Start-up der ETH Zürich baut die Ladetechnik jetzt direkt ins Rad ein. Das soll kleinere Akkus und leichtere Busse ermöglichen. Doch ein wichtiges Bauteil fehlt noch.
Hörimplantate reizen den Hörnerv mit Strom und treffen dabei zu viele Nervenzellen. Göttinger Forschende setzen daher auf Licht. Möglich wird das durch ein Eiweiß aus einer Grünalge, für dessen Erforschung die beiden jetzt den Medizin-Nobelpreis erhalten haben.
Innerhalb von zwei Tagen hat BMW in Niederbayern ein Batteriewerk für rund 1 Mrd. € eröffnet und in Leipzig mit dem Bau einer Wasserstoffleitung begonnen. 2028 soll zudem der erste Serien-BMW mit Wasserstoffantrieb folgen. Welche Strategie dahintersteckt.
Wer einen Solarpark oder eine Großbatterie ans Stromnetz bringen will, braucht Geduld. Beim Treffpunkt Netze des BDEW diskutierten Netzbetreiber, Projektierer und Politik über neue Regeln. Eine Fraunhofer-Studie sieht dagegen allein an 1313 ländlichen Umspannwerken Platz für rund 150 GW zusätzliche Solarleistung.
Über 500 km des Wasserstoff-Kernnetzes sind in Betrieb, genehmigt sind rund 9000 km. Doch auf zwei Branchentreffen in Berlin wurde deutlich: Wer den Wasserstoff herstellt und wer ihn kauft, ist vielerorts noch offen. Wie lange kann das Netz auf seine Kunden warten?