Hatte der Mars einst eine erdähnliche Atmosphäre mit viel Sauerstoff? Hinweise darauf hat der Marsroboter Curiosity gefunden, der seit vier Jahren auf dem Roten Planeten unterwegs ist. Im Marskrater Gale entdeckte der Roboter Material, das dort eigentlich gar nicht existieren dürfte.
Samsung hat eine App entwickelt, die Frühgeborenen bei der Entwicklung helfen möchte: Über das Smartphone kann die Mutter zu Hause Herzschlag und Stimme aufzeichnen und in einen Lautsprecher vor dem Brutkasten in der Klinik schicken. So sollen die Kleinen den Eindruck bekommen, sie befänden sich noch im Uterus.
Davon träumen Radler: Trocken bei Regen in die Pedale treten. Das bietet manches Velomobil schon heute. Doch zwei Personen nebeneinander, die auch noch von einem Elektromotor unterstützt werden, das ist die Idee des spanischen Start-ups Evovelo. Das muss ein Gefühl sein, damit über die Boulevards von Paris zu rollen.
Ob nun im Handy, Laptop oder Navi: Wenn Akkus überhitzen, kann das jeweilige Gerät schnell kaputt gehen. Mitunter kommt es sogar zu Bränden. Forscher aus Stanford haben nun einen simplen aber genialen Mechanismus entwickelt, der Batterien bei zu hoher Temperatur automatisch abschaltet – und nach dem Abkühlen auch wieder an.
Das soll der Mond sein? Ja! Die US-Kartografie-Behörde USGS hat mithilfe unzähliger Aufnahmen, die eine Weltraumsonde angefertigt hat, eine neue topografische Karte des Erdtrabanten erstellt. Sie ist äußerst hochauflösend – die Dateigröße beträgt fast ein halbes Gigabyte – und kennzeichnet hohe und niedrige Punkte der Oberfläche mit unterschiedlichen Farbstärken. Außerdem ins Staunen bringen dürfte die Betrachter ein enorm detailreiches Fotomosaik.
Mithilfe des Very Large Telescope in Chile haben Astronomen einen sogenannten Doppelstern entdeckt, der der bislang massereichste seiner Art ist. Die beiden Einzelsterne dieses kosmischen Tandems haben sich so sehr angezogen, dass sie sich bereits berühren. Fest steht, dass sie ihren jetzigen Zustand nicht allzu lange beibehalten werden. Tatsächlich geht es um nichts Geringeres als um Leben oder Tod zweier Himmelskörper.
Im 1989 erschienenen zweiten Teil von „Zurück in die Zukunft“ reist Marty McFly ins Jahr 2015. Genauer Ankunftstag: der heutige 21. Oktober! Der junge Protagonist und der verwirrte Tüftler Doc Brown treffen auf eine Welt, in der Autos fliegen und Skateboards schweben. Wir haben für Sie gecheckt, welche technische Vision tatsächlich wahr geworden ist.
Forscher aus New York haben Graphen mithilfe von Strom erhitzt und gehofft, dass die nur eine Atomlage dicke Gitterstruktur zu leuchten beginnt. Und es ward Licht. Schon jetzt wird die simple Konstruktion als die kleinste Glühlampe der Welt bezeichnet.
Die japansche Eisenbahngesellschaft JR Central hat mal wieder gezeigt, was möglich ist. Die Magnetschwebebahn Maglev hat auf einer Teststrecke eine Spitzengeschwindigkeit von 603 Stundenkilometern erreicht. Bereits in zwölf Jahren soll eine kommerziell genutzte Trasse zwischen Tokio und Nagoya in Betrieb genommen werden. Dann rücken die mehr als 350 Kilometer voneinander entfernten Städte zumindest gefühlt eng aneinander.
Makani heißt das Projekt, mit dem Googles Forschungsabteilung großen Windkraftanlagen Konkurrenz machen will. Dabei segelt ein Fluggerät im Kreis durch die Luft und erzeugt Strom. Weil der Flieger die gewonnene Energie über ein langes Kabel auf den Boden transportiert, wird er auch als Drachen bezeichnet.