Um der hohen Dunkelziffer an Dopingfällen im Breitensport entgegenzuwirken, hat das Anti-Doping-Labor der Deutschen Sporthochschule Köln ein neues Testverfahren entwickelt. Damit soll die Einnahme leistungssteigernder Substanzen deutlich kostengünstiger bewiesen werden können als mit herkömmlichen Methoden. Allerdings ist der Ansatz etwas weniger präzise als jener, der im Spitzensport eingesetzt wird.
Um bis zu einem halben Meter soll das Standardgewehr der Bundeswehr G36 sein Ziel verfehlen, wenn es heiß gelaufen ist oder die Außentemperaturen hoch sind. Das haben Prüfungen im Auftrag des Verteidigungsministeriums ergeben. Die zuständige Ministerin Ursula von der Leyen erwägt jetzt sogar, die Waffe ganz aus dem Verkehr zu ziehen. Hersteller Heckler & Koch dementiert und ist sauer, weil das Unternehmen nicht in die Tests involviert wurde.
Niederländische Forscher wollen Asphalt umweltfreundlicher herstellen. Vor allem das bislang eingesetzte Bindemittel Bitumen ist ihnen ein Dorn im Auge. Schließlich wird das Gemisch aus endlichem Erdöl gewonnen und ist wenig ökologisch verträglich. Ihre Alternative: das Pflanzenmolekül Lignin.
Sie sieht aus wie eine Blume, liebt genauso die Sonne wie eine echte Blume, allerdings verwandelt die SmartFlower aus Frankreich die Sonnenstrahlen in Strom. Die künstliche Riesenblume verfügt über Blütenblätter aus Solarmodulen und wendet sich stets der Sonne zu. Der Hersteller verspricht eine jährliche Energieausbeute, die den gesamten Strombedarf eines Haushalts abdecken kann.
Unter dem Namen Podo will ein kalifornisches Startup-Unternehmen eine Kamera vermarkten, die das Selfie-Schießen revolutionieren könnte. Das kleine Kästchen kann in meterweiter Entfernung irgendwo angeklebt und über das Smartphone ferngesteuert werden. Auf jeden Fall ist die Erfindung sehr viel handlicher als ein Selfie-Stick.
Zwei Australier haben einen Bienenstock entwickelt, der die bislang aufwendige Honigentnahme für Imker schnell und einfach machen soll. Dabei muss der Stock – anders als bislang – keinmal geöffnet werden. Für die Insekten dürfte das weniger Stress bedeuten. Das Geheimnis hinter dem System sind modifizierte künstliche Wabenzellen.
Sehen so die Piloten der Zukunft aus? Mit einer Elektrodenkappe auf dem Kopf ist es Testpersonen gelungen, eine Drohne starten, herumfliegen und wieder landen zu lassen. Die Forscher denken nun sogar an den Einsatz in Linienflugzeugen.
Die Nanoflowcell AG aus Liechtenstein will auf dem Genfer Autosalon mit dem Quantino ein viertüriges Elektroauto vorstellen, das 1000 Kilometer Reichweite erreichen soll. Die Branche staunt: Allerdings ist der Prototyp bislang nicht mal fahrtüchtig. Wie der Flusszellen-Antrieb genau funktionieren soll, verrät das Unternehmen auch nicht.
Der Brauch von Paaren, ihre Verbindung mit gravierten Vorhängeschlössern im Stadtbild zu verewigen, ist auch in deutschen Städten auf dem Vormarsch. Während Köln die schweren Liebessymbole vergleichsweise leicht nimmt, will Nürnberg vor allem kleine Brücken schlösserfrei machen.
Lastenfahrräder erfreuen sich vor allen in Ballungszentren immer größerer Beliebtheit. Auch und besonders in Dänemark. Ein Beerdigungsunternehmen aus Kopenhagen macht es nun passionierten Radlern möglich, selbst die Reise zur letzten Ruhestätte pedalgetrieben anzutreten.