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Regen.Impulse München: Regenwasser richtig behandeln

Fachtagung am 10. November 2026 gibt Architektur- und Planungsbüros Impulse für eine zukunftsfähige Regenwasserbewirtschaftung

Foto: Hauraton

Foto: Hauraton

Wie lässt sich belastetes Niederschlagswasser in dicht bebauten Städten wirksam behandeln und zugleich als Ressource nutzen? Antworten gibt die Fachtagung Regen.Impulse am 10. November 2026 in München. HAURATON bringt Fachleute aus Planung, Architektur, Kommunen und Forschung zusammen. Ein zentrales Thema ist die Regenwasserbehandlung. Im Fokus stehen praxistaugliche Lösungen, aktuelle Regelwerke und die Frage, wie sich Wasserqualität bereits in einer frühen Planungsphase berücksichtigen lässt.

Wasserqualität von Anfang an mitdenken

Regenwasser ist eine wertvolle Ressource für klimaangepasste Städte. Niederschlagsabflüsse von Straßen, Parkplätzen und anderen befestigten Flächen können jedoch Öle, Schwermetalle, Reifenabrieb und Feinpartikel aufnehmen. Vor einer Versickerung oder Einleitung in Gewässer ist deshalb häufig eine Behandlung erforderlich.

Für Architektur- und Planungsbüros ist die Wasserqualität damit ein wichtiger Bestandteil der Planung. Denn eine zukunftsfähige blau-grüne Infrastruktur betrachtet nicht allein die Wassermenge. Auch Flächennutzung, Belastung und der vorgesehene Einleitpfad bestimmen die technische Lösung.

Genau hier setzen die Regen.Impulse an. Die Fachtagung verbindet Fachwissen mit Erfahrungen aus Planung und Umsetzung. Das Programm beleuchtet unter anderem die wassersensible Stadtentwicklung in München, blau-grüne Infrastruktur, Schwammstadt-Konzepte und digitales Regenwassermanagement. Praxisbeispiele zeigen, wie sich unterschiedliche Anforderungen in konkreten Projekten zusammenführen lassen.

Vollstrom oder Teilstrom: Der Einleitpfad entscheidet

Eine wichtige planerische Entscheidung betrifft die Wahl zwischen Vollstrom- und Teilstrombehandlung. Die DWA-A 102-2 beschreibt die Behandlung von Niederschlagsabflüssen im Teilstrom. Dabei wird ein definierter Anteil des Zuflusses gezielt gereinigt.

Bei üblichen Regenereignissen fließt zunächst der gesamte Abfluss durch die Behandlungsanlage. Dieser erste Abfluss weist in der Regel eine höhere Schadstoffbelastung auf. Bei intensiveren Niederschlägen steigt die Wassermenge. Ein Teil kann dann über einen Überlauf abgeleitet werden. Die Teilstrombehandlung ermöglicht dadurch eine an die jeweilige Planungssituation angepasste Dimensionierung.

Für die Versickerung in das Grundwasser gelten andere Anforderungen. Hier fordert die DWA-A 138-1 die Behandlung des gesamten Niederschlagswasserabflusses. Der Schutz von Boden und Grundwasser steht im Mittelpunkt. Für Planende gilt deshalb: Einleitpfad, Flächennutzung und Belastung müssen gemeinsam betrachtet werden.

Mehr über Vollstrom- und Teilstrombehandlung

Oberflächenfiltration hält Schadstoffe gezielt zurück

Neben der hydraulischen Auslegung entscheidet das Filterprinzip über die Qualität und den langfristigen Betrieb der Regenwasserbehandlung. Vorteile bietet hier die Oberflächenfiltration.

Bei Systemen wie DRAINFIX CLEAN werden Feststoffe und daran gebundene Schadstoffe gezielt an der Oberfläche des Filters zurückgehalten. Sie dringen nicht tief in das Filtermaterial ein. Die belastete Schicht bleibt für Kontrolle und Wartung gut zugänglich.

Mit zunehmender Betriebsdauer bildet sich auf der Oberfläche ein Filterkuchen aus zurückgehaltenen Stoffen und organischem Material. Dieser wirkt als zusätzlicher Filter und unterstützt den Schadstoffrückhalt. Das Filtermaterial kann dadurch langfristig genutzt werden.

Für Planung und Betrieb ergeben sich daraus konkrete Vorteile. Die Reinigungsleistung bleibt stabil. Wartungsmaßnahmen lassen sich gezielt durchführen. Gleichzeitig kann das Verfahren mit unterschiedlichen hydraulischen Anforderungen kombiniert werden. Damit bietet die Oberflächenfiltration eine wichtige Grundlage für dauerhaft funktionierende Konzepte zur Regenwasserbehandlung.

Mehr zur Oberflächenfiltration mit DRAINFIX CLEAN

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Fachwissen für die Planungspraxis

Die Regen.Impulse richten sich an Fachleute, die Regenwassermanagement frühzeitig in die Planung von Gebäuden, Freiräumen, Quartieren und Infrastruktur integrieren. Landschaftsarchitekten, Stadtplaner, Tiefbauingenieure und weitere Planende erhalten konkrete Impulse für ihre Projekte. Zugleich bietet die Veranstaltung Raum, fachliche Fragestellungen mit Referierenden und anderen Teilnehmenden zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet am 10. November 2026 im upside east in München statt. Das Fachprogramm läuft von 10 bis 17 Uhr. Im Anschluss besteht bis 20 Uhr Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Die Teilnahme kostet 139 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

Programm ansehen und Teilnahme sichern:
Regen.Impulse München – Informationen und Anmeldung

Pressekontakt
Ihre Ansprechpartnerin: Petra Pahl
Tel. +49 (7222) 958 154
Mobil +49 (177) 7889 935
Petra.Pahl@hauraton.com
www.hauraton.com