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Bitcoin: -14%, Bärenmarkt-Panik! Prognose: Kann das Halving den Kurs jetzt dann noch retten?

18. April 2024

Bitcoin
Crash: Seit dem Allzeithoch vor einigen Wochen hat der Bitcoin-Kurs rund 17 % an Wert verloren. Foto: PantherMedia /
Lightboxx
Das vierte Bitcoin Halving steht vor der Tür, am 20. April ist es soweit. Doch von bullisher Preisaktion keine Spur – im Gegenteil: Bitcoin (BTC) sieht sich massiv unter Druck, Anleger sind bearish wie seit Monaten nicht. Viele fürchten gar einen neuen Bärenmarkt. Kann das Bitcoin Halving das Ruder noch herumreißen? Eine Bestandsaufnahme.
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Bitcoin: Halving ohne Allzeithoch?

Die Bitcoin-Ampel steht aktuell mal wieder auf Rot: -14,02% innerhalb der letzten sieben Tage, fast -10% Monatsverlust, -3,22% seit gestern, -16,78% unter dem Allzeithoch von 73.750 Dollar. Wie man es dreht und wendet: Die Bitcoin-Bullen kämpfen – und die Bären haben einiges an Munition. Der immense Abschwung trifft dabei auch die meisten Altcoins. Top-Verlierer der letzten sieben Tage: ORDI Coin (ORDI) mit einem Minus von satten -45,43%, dicht gefolgt von THORChain (RUNE, -38,98%), Ethena (ENA, -37,68%) und den beiden Solana-Memecoins Bonk (BONK, -37,37%) und dogwifhat (WIF, -36,97%, Daten von Coinmarketcap.com).

Insgesamt musste die globale Krypto-Marktkapitalisierung über Nacht -2,91% verlorengeben, sie befindet sich damit bei 2,24 Billionen Dollar. Die Blockchain-Forscher von Santiment kommentieren in einer neuen Prognose: „Laut der Krypto-Crowd ist der Bullenmarkt im Wesentlichen zu einem Ende gekommen, nachdem Bitcoins Marktwert um -16% seit dem AllTimeHigh […] gesunken ist.“ Gleichzeitig würden die Bärenmarkt-Erwähnungen in den sozialen Medien rasant zunehmen. Historisch betrachtet ein positives Signal, denn: In der Regel bewegen sich die Preise in die entgegengesetzte Richtung dessen, was die Masse erwartet.

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Bitcoin: Crash von 30-40% „typisch“

Santiment ergänzt: Der schnelle Wechsel von bullish zu bearish sei „eine vielversprechende Kombination“, die auf eine starke Erholung entweder direkt vor dem Halving oder kurz danach hindeute. So oder so – der Tenor unter Analysten lautet: Ruhe bewahren. Bislang ist jedes Halving mit gewisser Volatilität (Kursschwankungen) einhergegangen. Stets konnte sich der Kurs spektakulär erholen und neue Höchststände erreichen. Adam Back, einer der bekanntesten Bitcoin-Experten der Branche, relativiert ebenfalls: Anleger sollten herauszoomen und die Dinge mit Abstand betrachten.

Multiple Korrekturen von bis zu -30% seien „typisch“ für einen Bull-Run, der aktuelle Rücksetzer folglich völlig im Rahmen. Mehr noch – Back stellt eine fulminante Erholung in Aussicht, betont: Der Rückenwind durch die Bitcoin-ETFs werde stärker. Infolge steigt die Nachfrage, während das Halving das Angebot reduziert. Eine explosive Mischung, findet auch der pseudonyme Bitcoin-Guru „PlanB“ – und gibt in einer aktualisierten Prognose ein neues Preisziel aus.

Bitcoin: Prognose bleibt bei $1 Million

Für den Holländer mit mehr als 1,9 Millionen Followern auf X besteht kein Zweifel: „Sämtliche Bitcoin-Preisanstiege werden wieder um das Halving herum stattfinden.“ Der Erfinder des berühmten Bitcoin-Stock-to-Flow-Prognosemodells rechnet allerdings nicht in Tagen, sondern in Monaten: Rund anderthalb Jahre nach dem Halving sei mit neuen Höchstständen zu rechnen, so seine Prognose. Demnach erreicht Bitcoin folglich im Oktober 2025 sein neues Allzeithoch.

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Für den Kurs bedeutet das der Prognose zufolge: 100.000 Dollar noch in 2024 – und mindestens 300.000 Dollar dann gegen Ende nächsten Jahres. $300k sei dabei am unteren Ende des Spektrums, wie PlanB erläutert: Im Idealfall könnte für Bitcoin sogar eine Bewegung auf 1 Million Dollar möglich sein, bevor der Kurs schließlich eine Korrekturbewegung einleitet.



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