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Bitcoin: $700 Mio. Verlust – Panik bei den ETFs! Prognose: Folgt jetzt der Crash auf 58.000 Dollar?

22. Januar 2026

Bitcoin unter Stress: ETF-Kapital flieht in Rekordhöhe. Droht laut Top-Tradern ein tiefer Kursrutsch auf 58.000 Dollar?
Bitcoin unter Stress: ETF-Kapital flieht in Rekordhöhe. Droht laut Top-Tradern ein tiefer Kursrutsch auf 58.000 Dollar? Foto: Smarterpix/natanaelginting
Negativ-Rekord bei den Bitcoin-ETFs: Anleger steigen panisch aus, sorgen so für Verluste in Höhe von satten 700 Millionen Dollar. Extreme Angst macht sich breit. Prognose: Crasht Bitcoin (BTC) jetzt auf 58.000 Dollar, wie ein renommierter Trader glaubt?
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Bitcoin: Anleger steigen in Scharen aus

Nach und nach wird es erodiert, das Vertrauen der Anleger in eine explosive Aufwärtsbewegung bei Bitcoin (BTC). Wirklich verwunderlich ist das nicht: Der spektakuläre Anstieg über die psychologisch bedeutsame 100.000-Dollar-Marke liegt lang zurück – schon Ende 2024 konnten die Bullen den Meilenstein markieren. Seitdem ist es Bitcoin zwar gelungen, mit 126.198 Dollar ein neues Allzeithoch zu markieren.

Direkt danach war allerdings Schluss – einer der drängenden Gründe: Gewinnmitnahmen durch früh eingestiegene Investoren. Die erhofften und wirklich spektakulären Preisziele – 250.000 bis 500.000 Dollar – befinden sich nach wie vor in weiter Ferne. Aktueller Preis: 89.962 Dollar. Der Markt würde nun den zurückliegenden Bullrun verdauen, kommentiert der beliebte US-Ingenieur und Chart-Experte Benjamin Cowen in einer neuen Bitcoin Prognose.

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Zwar könnten Anleger auf kleinere Rallyes hoffen und bestimmte Coins auch gut performen. Aber, so der populäre Analyst: „Das strukturelle Aufwärtspotenzial bleibt begrenzt, bis sich die Liquidität, die Beteiligung und die On-Chain-Konditionen wieder normalisiert haben.“

Ganz und gar nicht im Norm-Bereich operieren derzeit auch die Bitcoin-ETFs: Bei denen kam es jetzt innerhalb von nur einem Tag zu Abflüssen in Höhe von sage und schreibe 708,7 Millionen Dollar, wie Daten von Farside Investors zeigen. Es handelt sich hierbei um einen der heftigsten täglichen Kapitalabflüsse seit dem Start der Bitcoin-ETFs – er rangiert unter den Top 5. Die Wall Street drücke „den Panikknopf“, während der Kleinanleger schlafe, ergänzt der beliebte pseudonyme Branchenbeobachter NekoZ auf X.

Besonders auffällig: Die Verluste treffen nahezu alle großen Bitcoin-ETFs gleichzeitig. Allein aus BlackRocks IBIT haben Anleger mehr als 350 Millionen Dollar abgezogen, Fidelitys FBTC hingegen verlor weitere 288 Millionen Dollar. Doch was steckt dahinter? Warum verkaufen Anleger so aggressiv? Handelt es sich lediglich um eine kurzfristige Überreaktion auf Trumps Grönland-Geschacher – oder ein ernstzunehmendes Warnsignal für Anleger?

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Peter Brandt sieht Crash auf 58.000 Dollar

Was man berücksichtigen sollte: Die Bitcoin-ETFs gelten als Stellvertreter für institutionelles Kapital. Wenn hier in kurzer Zeit massiv verkauft wird, ist das Ausdruck wachsender Unsicherheit. Viele Investoren reagieren sensibel auf makroökonomische Risiken und steigende Volatilität. Positionen werden ab-, statt aufgebaut – in der Regel unabhängig vom langfristigen Bitcoin-Potenzial.

Hinzu kommt: Schon seit Wochen müht sich der Bitcoin-Kurs darum, eine nennenswerte Erholung einzuleiten – scheitert aber. Solche Phasen enden häufig damit, dass Anleger „die Reißleine ziehen“, sobald der Markt erneut einen Anflug von Schwäche zeigt. Droht jetzt also der Absturz auf 58.000 Dollar? Das glaubt Trading-Legende Peter Brandt, seines Zeichens mit 78 Jahren einer der dienstältesten Krypto-Investoren. „[BTC] geht auf 58K bis 62K, denke ich“, so der Rohstoffhändler in seiner Bitcoin-Prognose.

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Warum gerade diese Spanne? Technisch betrachtet handelt es sich um einen Bereich, in dem sich in früheren Bullruns viel Handelsvolumen aufgebaut hat. Fällt Bitcoin unter wichtige Unterstützungszonen, kann es schnell zu beschleunigten Abwärtsbewegungen in diese Richtung kommen – insbesondere durch automatische Verkäufe und Liquidationen. Aber, entscheidend hierbei: Ein solcher Rücksetzer wäre historisch betrachtet eine typische Marktbereinigung, die den Kurs auf die Höchststände vergangener Zyklen treibt. Oder, anders formuliert: eine Kaufgelegenheit.

Bitcoin: Anleihemarkt in Japan als Katalysator

Nicht ganz so pessimistisch fällt die Bitcoin Prognose von Michaël van de Poppe aus. Der Krypto-Stratege rechnet kurzfristig weiter mit steigenden Kursen – sieht aber eine kritische Hürde: die Situation in Japan. Das Land der aufgehenden Sonne erlebt derzeit erhebliche Turbulenzen auf seinem Anleihemarkt: Die Renditen langfristiger Staatsanleihen sind auf Rekordhöhen gestiegen – die Zentralbank (Bank of Japan, BoJ) muss womöglich eingreifen.

Poppe sieht hier einen Katalysator für eine Rallye, schreibt in seiner Prognose: Habe die BoJ die Lage erst einmal beruhigt, „werden sich risikoreiche Anlagen wahrscheinlich weiter bewegen“. Sprich: In den nächsten Tagen könnte es holprig bleiben – inklusive Rückgang auf 58.000 Dollar. Aber: Grundsätzlich ist Bitcoin besser aufgestellt denn je – und ein Kurs rund -46% unter dem Allzeithoch dürfte für viele überzeugte Bitcoin-Investoren ein Geschenk darstellen.



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