Die deutschen Hersteller holen auf und bringen immer mehr reine Elektroautos auf den Markt. Wir haben uns die aktuellen Modelle etablierter Hersteller und deutscher Start-ups im E-mobilsektor angesehen.
Es ist gerade eine Woche her, dass sich Volvo vom Diesel verabschiedet hat, da durchsuchen Staatsanwälte den Daimler-Konzern wegen möglicher Betrügereien im Zusammenhang mit Dieselmotoren. Und Fiat hat eine Klage der US-Behörden wegen seiner Dieselmanipulationen am Hals, die den Konzern viel Geld kosten könnte. Bad News für den Diesel.
Bislang entstand in der Gläsernen Manufaktur in Dresden, das Flaggschiff der Marke VW, der Phaeton. Seit Montag bauen die VW-Mitarbeiter hier den E-Golf – und damit ein Zukunftsmodell. Doch VW lässt es langsam angehen.
Ist Betrug in der Autoindustrie an der Tagesordnung? Nach dem Volkswagen-Konzern steht jetzt Renault am Pranger. Französische Behörden werfen dem Konzern vor, seit 25 Jahren Abgastests bewusst zu manipulieren. Auch bei Audi brennt es lichterloh: Es gab eine Razzia in der Konzernzentrale.
Auto fahren ohne Führerschein? Mit einem Wagen, der auf Knopfdruck per App vorfährt, selbstständig zum Ziel navigiert und anschließend auch noch selbst Geld verdient. Warum nicht andere Fahrgäste gegen Geld chauffieren, während der Halter im Büro sitzt? VW hat sich das ausgedacht und Sedric in Genf vorgestellt.
Mit welcher Häme hatte Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne vor einem Jahr VW und den Dieselskandal kommentiert. Und jetzt steckt sein Konzern selbst in größten Schwierigkeiten. Auch Fiat Chrysler hat bei den Abgasen manipuliert, so der Vorwurf der USA. Auch in Europa gibt es viele Hinweise, dass Fiat schummelt.
Mit Busfahrten in der Stadt richtig viel Geld verdienen? Ja, das ist wirklich das Ziel der neuen VW-Marke Moia. Nach dem Vorbild von Uber und Moovel will jetzt auch VW Mobilitätsdienstleistungen anbieten. Und Moia verspricht, das Busfahren wieder cool zu machen. Zunächst einmal mit viel heißer Luft …
Jetzt müssen doch die Arbeitnehmer bei VW für die Folgen des VW-Skandals bluten: Der Konzern will 30.000 Stellen streichen, davon 23.000 in Deutschland. Diesen massiven Stellenabbau nennen Konzern und Betriebsrat „Zukunftspakt“.
Die Produktionsbänder in Dresden laufen wieder an: Ab 2017 produziert VW in der Gläsernen Manufaktur den E-Golf. Sachsen mausert sich damit zum Herzen der Elektromobilität.
Audi ist tiefer als bekannt in den Dieselskandal von Konzernmutter VW verwickelt. Audi soll selbst Manipulationssoftware entwickelt und die Kollegen bei VW beraten haben. Vier Entwickler wurden beurlaubt, darunter auch der neue Entwicklungsvorstand Stefan Knirsch.