Zu Beginn des neuen Jahres veröffentlicht das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE eine Jahresauswertung zur Stromerzeugung des vergangenen Jahres. 2022 war in vielerlei Hinsicht ein besonderes Jahr. Wichtigste Bilanz: Erneuerbare Energien haben einen Anteil von 49,6% am Strommix.
Eine interaktive Plattform, die im Netz frei zugänglich ist, zeigt, wie das Energiesystem in Zukunft aussehen könnte. Das Ziel ist die Unabhängigkeit des europäischen Stromnetzes.
Das Stromsystem der Zukunft funktioniert nicht mehr als Einbahnstraße, sondern vielmehr als Kreisverkehr. Da von einem sogenannten Gleichzeitigkeitseffekt ausgegangen werden muss, modellieren Forschende der Jacobs University Bremen nun das Verhalten der einzelnen Akteure im Stromnetz – mit dem Ziel, die Risiken für kritische Situationen zu minimieren und das Netz zu stabilisieren.
Aus Papier, Kohlenstoff und einer Prise Salz stellen Schweizer Forscher einen Superkondensator für Sensoren und Sender im Internet der Dinge, die Überwachung der Umwelt und die Landwirtschaft her. Hergestellt wird die Batterie im 3D-Druck.
Ohne Lithium-Ionen-Akkus geht gefühlt nichts mehr: Laptops, Smartphones und auch E-Autos sind mit diesem Energiespeicher ausgestattet. Vor allem im Bereich Erneuerbare Energien sollen Lithium-Ionen-Batterien die Lösung sein. Doch die Akkus bringen auch einige Nachteile mit sich.
Fossile Brennstoffe decken noch immer den Großteil des Energiebedarfs der Welt. Ökonomisch betrachtet wird die Förderung dieser Rohstoffe jedoch zunehmend aufwendiger. Es müssen alternative Quellen erschlossen werden, um die Versorgung und den wachsenden Bedarf nachhaltig sicher zu stellen.
US-Forscher haben mit MXenen Materialien entwickelt, die so viel Strom Speichern wie Batterien und so schnell geladen werden wie Kondensatoren. Berliner Forscher fanden heraus, wie sich die Kapazität noch steigern lässt.
11 Solar- und 10 Windenergieanlagen sind geplant. Die Präfektur will 2,75 Milliarden Dollar investieren. Doch das ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die Erneuerbaren fristen in Japan eher ein Schattendasein.
Das Maschinenbauunternehmen Nemos hat ein Wellenkraftwerk entwickelt, das die Energie des Meeres weitaus effektiver nutzt als bisher getestete Anlagen. Nun ist ein Prototyp in Betrieb gegangen.
Im Allgäu sorgt eine ältere Gasturbine im Verbund mit modernen Batterien dafür, dass Strommangel oder -überschuss keine Gefahr für die sichere Stromversorgung mehr sind.