Eine Forschungsgruppe der Frankfurt University of Applied Sciences hat ein Netzwerk entwickelt, das auch dann noch funktioniert, wenn herkömmliche Kommunikationssysteme und Stromversorgung ausfallen. Es könnte im Ernstfall mehr Leben retten.
Am 30. Juni 1992 startete mit D2-Privat, heute Vodafone, das erste digitale Mobilfunknetz in Deutschland. Wettbewerber Telekom folgte mit seinem D1-Netz einen Tag später.
Die technischen Wunder mit denen Captain Kirks Crew und sein Raumschiff damals nicht nur Kinderaugen zum Strahlen brachten, schienen in den 1960er Jahren vollkommen außerhalb der Reichweite der technologischen Entwicklung. Heute allerdings gehört die Technik aus den Science Fiction-Klassikern häufig bereits zum Alltag.
Im Projekt ThoR entwickeln Forscher und Industriepartner Möglichkeiten zur Datenübertragung in einem hohen Frequenzbereich. Bis zu 100 Gigabit pro Sekunde sollen erreicht werden.
Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Technologie entwickelt, mit der sie durch Mauern hindurchschauen können. Noch ist das alles im Laborstadium und soll jetzt erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Doch die Beschreibung der Technologie und deren Möglichkeiten sind beeindruckend – und zwar sowohl im Positiven wie im Negativen.
Der neue Mobilfunkstandard LTE sorgt in immer mehr Regionen der Republik für schnelle Daten-Downloads. Allein: Zum Telefonieren eignet er sich kaum. Stattdessen landen viele Anrufe unfreiwillig auf der Mailbox.
Smartphones, handliche Sensoren und leistungsfähige Datennetze ebnen den Weg für neue elektronische Geräte, die am Körper getragen werden. Sie können die Fitness der Benutzer verbessern und künftig eine wichtige Rolle in Medizin und Pflege spielen.
Die Pläne sind ehrgeizig. Bis Mitte des Jahres will China Telecom in Großbritannien mobile Dienste anbieten, schon 2013 soll Deutschland folgen. Allerdings operieren die Chinesen zunächst als virtueller Netzbetreiber, auf den Aufbau eigener Infrastruktur wird bislang verzichtet.
Das Münchner Unternehmen Metaio gehört zu den Pionieren beim Thema Augmented Reality. Die Softwareprodukte, die CTO und Mitgründer Peter Meier gemeinsam mit CEO Thomas Alt und insgesamt 75 Mitarbeitern entwickelt, lassen die digitale mit der realen Welt verschmelzen – und das im industriellen wie im privaten Umfeld.
Drahtlose Mikrofone, DVB-T-Empfänger und Kabelfernsehanlagen, aber auch Hörhilfen, Tourguide-Systeme und Konferenzanlagen – sie alle könnten durch den mobilen Breitbandturbo LTE gestört werden. Nachdem der Ausbau der neuen Mobilfunkgeneration schnell vorangeschritten ist, gibt es erste Erfahrungen.