Die NASA hat mit Hilfe ihres neuen bildgebenden Spektrometers, das auf der Internationalen Raumstation stationiert ist, zahlreiche riesige Methanfahnen aufgedeckt. Was bedeutet das für das Klima und sind noch weitere solche Entdeckungen zu befürchten?
Methan ist ein potentes Treibhausgas und trägt erheblich dazu bei, den Klimawandel zu beschleunigen. Wissenschaftler erforschen eine natürliche Methanquelle in der Antarktis. Die Bakterienbesiedlung verläuft dort anders als erwartet. Mit den Ergebnissen könnten Klimamodelle verbessert werden.
Erdgas ist aus dem heutigen Energiemix nicht wegzudenken und das wird wohl noch eine ganze Weile so bleiben. Das simple Verbrennen des fossilen Rohstoffes setzt allerdings große Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid frei. Forscher haben jetzt ein Verfahren vorgestellt, bei dem dies nicht geschieht: Sie cracken das Methan, den Hauptbestandteil von Erdgas.
Die viel diskutierte Power-to-Gas-Technologie ist aus Sicht des Freiburger Öko-Instituts nicht dazu geeignet, die Atmosphäre vor klimaschädlichen Emissionen zu schützen. Zwar sei es verlockend, aus überschüssigem Ökostrom und CO2 der Kraftwerke beispielsweise synthetisches Methan für Autos zu gewinnen. Doch das gebundene Kohlenstoffdioxid gelange später auf Umwegen wieder in die Atmosphäre zurück.