Hohe Temperaturen erzeugt die Chemieindustrie bis heute fast immer mit Flammen. Ein Reaktor der NUS Singapur ersetzt sie durch einen stromdurchflossenen Draht, der bis zu 2300 °C erreicht. Drei Nature-Studien zeigen, was das Glühbirnen-Prinzip kann.
Ein Schweizer Start-up will Methan dort zerlegen, wo es entsteht. Der erste Feldtest startet bald in einem Kuhstall. Wie die Technik funktioniert – und ob sie dem Klima etwas bringt.
Ein Team der Northwestern University verwandelt Erdgas mit Plasma-Blitzen direkt in flüssiges Methanol. Das Verfahren braucht weder hohe Temperaturen noch hohen Druck. Löst es bald die klassische Methanolanlage ab?
Sind Mikroorganismen die Lösung für die Energiewende? Dänische Forschende sind davon überzeugt. Sie haben einen Bioreaktor entwickelt, in dem eine spannende Umwandlung erfolgt: Aus Synthesegas oder CO2 entstehen Methan, Ethanol oder organische Säuren.
Forschende der Empa haben ein neues Reaktorkonzept entwickelt. Bei der Herstellung von Methan wird dank des Einsatzes von Zeolith-Pellets das Wasser schon während des Prozesses abgetrennt. So entsteht reines Methan aus erneuerbaren Energien, das direkt genutzt werden kann.