Linde und Heidelberg Materials haben in Lengfurt den ersten Spatenstich für die weltweit erste großtechnische Anlage zur Abscheidung und Verwertung von CO₂ in der Zementindustrie gesetzt. Die Anlage soll jährlich 70.000 Tonnen CO₂ abtrennen und damit einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten.
Stahl ist unverzichtbar im modernen Leben, aber seine Produktion ist klimaschädlich. Das MIT-Spin-off Boston Metal möchte die die Industrie mit einem elektrochemischen Verfahren revolutionieren, das Emissionen reduziert und als Nebenprodukt Sauerstoff freisetzt.
Gaskraftwerke, die mit grünem Wasserstoff emissionsfreien Strom erzeugen: Bei Flaute und wenig Sonne sollen sie künftig unsere Versorgung sichern. Eine aktuelle Studie des Reiner Lemoine Instituts in Berlin macht deutlich: Trivial ist die Umrüstung auf H2-Ready nicht.
Wie lässt sich Kohlendioxid aus der Atmosphäre binden und nutzbringend einsetzen? In den USA hat ein Forschungsteam einen zukunftsweisenden, hocheffizienten Weg gefunden, CO2 in Brennstoff umzuwandeln. Das Verfahren könnte Häuser wärmen und zur Stromversorgung beitragen.
Mikroalgen können sich mit Hilfe einer lichtgetriebenen Protonenpumpe an die Auswirkungen des Klimawandels anpassen und Nährstoffmangel ausgleichen. Diese Entdeckung könnte helfen, der Erwärmung der Ozeane oder der sinkenden Produktivität von Nutzpflanzen entgegenzuwirken.
Das Ziel, die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen, ist kaum mehr zu schaffen. Aktuell liegen wir bereits bei 1,14 Grad und Klimaforscher prognostizieren, dass wir schon in den 2040er-Jahren die kritische Zwei-Grad-Schwelle überschreiten. Was dann mit der Erde passiert, hat ein NASA-Forschungsteam untersucht.
Die Nutzung von Materialien wie Basalt bzw. Basaltstaub bietet die Möglichkeit, Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen und es in dauerhafte Verbindungen umzuwandeln, was zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt. Diese Methode erhöht die Oberfläche des Gesteins, wodurch mehr CO2 gebunden werden kann.
Der globale Temperaturanstieg verändert den Wasserkreislauf. In einigen Gegenden häufen sich langanhaltende Dürren und in anderen Regionen steigt die Hochwassergefahr. Forschende haben nun durch die Kombination aus zwei Methoden einen neuen Datensatz erstellt, der die Veränderung der Wasserverteilung auf der Erdoberfläche zeigt – viel genauer als es bislang durch Satellitenbilder möglich war.
Anhand von Stalagmiten aus Tropfsteinhöhlen in den Schweizer Alpen konnten Teams von Klimaforschern, Geowissenschaftlern und Umweltphysikern unter anderem nachweisen, dass die Sonneneinstrahlung eine wichtige Rolle bei der Auslösung abrupter Klimaänderungen in den Eiszeiten spielte.
Nachhaltige Materialien und eine effiziente Bauweise – das wollen Forschende der Universitäten Freiburg und Stuttgart mit ihrem Projekt „livMatS Biomimetic Shell @ FIT“ erreichen. Die Planungsmethoden sind computerbasiert und Mensch und Maschine arbeiten auf eine ganz neue Weise zusammen.