Daten in Rekordgeschwindigkeiten verarbeiten und dabei extrem wenig Energie benötigen – das klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Doch genau das ist Forschenden der Cornell University gelungen. Ihr Mikrochip, den sie „Mikrowellengehirn“ nennen, könnte die Signalverarbeitung verändern.
Forschende nutzen KI-gestützte Designmethoden, um die Effizienz und Stabilität von Wireless-Power-Transfer-Systemen (WPT) zu optimieren. Der neuartige Ansatz verspricht eine Zukunft mit zuverlässiger, kabelloser Stromversorgung für eine Vielzahl von Geräten.
Dank einer neuartigen Technik ist es Forschenden gelungen, Elektrizität allein mithilfe von Licht in ultradünnen Metallen zu steuern. Diese Entdeckung könnte die Entwicklung neuer, hocheffizienter und leistungsstarker Bauelemente in der Optoelektronik oder Quantentechnologie vorantreiben.
Das August-Wilhelm-Scheer-Institut will mit Digitalisierung in industriellen Prozessen die Energieeffizienz erhöhen. Kernpunkt ist ein so genannter digitaler Prozesspass.
In wassergesättigten Grundwasserleitern, den Aquiferen, ließe sich Wärme sehr gut saisonal speichern. Die Technik ist erprobt, ihre Umsetzung in Deutschland scheitert bisher dennoch.
Am Standort Ludwigshafen will der Chemieriese BASF das leistungsstärkste industrielle Wärmepumpensystem der Welt bauen. Es soll Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Effizienz setzen. Passende Motoren und Umrichter liefert der Spezialist Innomotics GmbH.
Das Start-up Fyto will eine Lösung für mehrere Herausforderungen gefunden haben: Ein automatisiertes Anbausystem für die proteinreiche Wasserpflanze Lemna soll Landwirten helfen. Durch die Nutzung von nährstoffreichem Abwasser ermöglicht Fyto die Produktion von nachhaltigem Viehfutter und Dünger.
In Nordrhein-Westfalen hat das erste Pilotprojekt für eine energetische Gebäudesanierung im Rekordtempo begonnen. Das Kölner Planungsbüro INDICAMUS setzt dabei auf ein Konzept, das den Energiebedarf eines Einfamilienhauses innerhalb von nur vier Wochen um 80 Prozent reduzieren soll. Das vom Land NRW prämierte Konzept könnte zum Vorbild für die Sanierung von Bestandsgebäuden werden.
Eine neue Software von Siemens Smart Infrastructure soll das Gebäudemanagement modernisieren: Sie integriert Immobilien-, Energie-, Nachhaltigkeits- und Betriebsdaten in einer intelligenten Lösung. Die Software erleichtert es Unternehmen, ihre Gebäudeflotten effizient zu überwachen und zu optimieren, indem sie Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführt.