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Fahrausweis für Flurförderzeuge im innerbetrieblichen Werkverkehr

10. Juli 2025

Der innerbetriebliche Materialfluss ist in vielen Unternehmen ohne den Einsatz von Flurförderzeugen nicht denkbar. Um den sicheren und vorschriftsgemäßen Umgang mit diesen Maschinen zu gewährleisten, ist eine fundierte Qualifikation der Bedienpersonen unerlässlich. Der „Fahrausweis für motorkraftbetriebene Flurförderzeuge im innerbetrieblichen Werksverkehr“ gemäß VDI 3313 gilt als etablierter und allgemein anerkannter Nachweis…
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Der innerbetriebliche Materialfluss ist in vielen Unternehmen ohne den Einsatz von Flurförderzeugen nicht denkbar. Um den sicheren und vorschriftsgemäßen Umgang mit diesen Maschinen zu gewährleisten, ist eine fundierte Qualifikation der Bedienpersonen unerlässlich. Der „Fahrausweis für motorkraftbetriebene Flurförderzeuge im innerbetrieblichen Werksverkehr“ gemäß VDI 3313 gilt als etablierter und allgemein anerkannter Nachweis dieser Qualifikation. Er dokumentiert nicht nur die erfolgreiche Unterweisung, sondern auch die fahrzeugtypspezifische Befähigung von Fahrerinnen und Fahrern zum sicheren Umgang mit motorgetriebenen Flurförderzeugen.

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Rechtlicher Rahmen: BetrSichV und DGUV-Vorgaben

Gemäß den Vorgaben der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) sowie der DGUV Vorschrift 1 ist der Arbeitgeber verpflichtet, für alle im Betrieb eingesetzten Arbeitsmittel – einschließlich Flurförderzeuge – eine fundierte Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Diese Gefährdungsbeurteilung bildet die Grundlage für die Erstellung spezifischer Betriebsanweisungen, die wiederum für die Unterweisung der jeweiligen Bedienpersonen maßgeblich sind. Nur auf Basis dieser strukturierten Vorgehensweise kann der sichere Betrieb gewährleistet und das Unfallrisiko nachhaltig minimiert werden.

Zusätzliche Anforderungen für fahrbare Flurförderzeuge mit Fahrersitz oder Fahrerstand

Geht es um motorkraftbetriebene Flurförderzeuge mit Fahrersitz oder Fahrerstand – wie etwa Gabelstapler, Kommissionierer oder Schubmaststapler –, greifen darüber hinaus die Bestimmungen der DGUV Vorschrift 68 (ehemals BGV D27). Diese schreibt eine spezielle Ausbildung und Befähigung der Bedienperson(en) vor. Neben der theoretischen und praktischen Schulung müssen die Fahrerinnen und Fahrer auch über eine umfassende Kenntnis der fahrzeugspezifischen Sicherheitsvorgaben verfügen. Die Ausbildung muss zudem dokumentiert und regelmäßig aufgefrischt werden. Der Fahrausweis nach VDI 3313 stellt in diesem Zusammenhang ein zentrales Instrument zur Qualifikationsdokumentation dar.

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Inhalt und Aufbau des Fahrausweises nach VDI 3313

Der VDI-Fahrausweis enthält in kompakter und übersichtlicher Form alle relevanten sicherheitstechnischen Hinweise und Anforderungen für die Bedienung motorisierter Flurförderzeuge. Die Inhalte sind praxisnah aufbereitet und leicht verständlich, sodass sie sowohl als Unterweisungsgrundlage als auch als Nachweisdokument im Betriebsalltag dienen können. Neben dem Hauptdokument umfasst der Fahrausweis eine abtrennbare Ausweiskarte im handlichen Scheckkartenformat, die in eine handelsübliche Kunststoffhülle passt und von der Bedienperson stets mitgeführt werden kann. Diese Karte enthält die wesentlichen Informationen zur Qualifikation, etwa zu Schulungsinhalten und Fahrzeugtypen, und ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Kontrolle durch Vorgesetzte oder Sicherheitsbeauftragte.

Erweiterter Geltungsbereich: Auch für Mitgänger-Flurförderzeuge geeignet

Ein wesentlicher Vorteil der VDI 3313 besteht in ihrer breiten Anwendbarkeit. Sie berücksichtigt nicht nur klassische Flurförderzeuge mit Fahrersitz oder Fahrerstand, sondern auch Mitgänger-Flurförderzeuge, bei denen die Bedienperson das Gerät zu Fuß begleitet – etwa elektrische Hubwagen oder Deichselstapler. Dadurch eignet sich der Fahrausweis sowohl für industrielle Produktionsumgebungen als auch für logistische Prozesse im Handel, in der Lagerwirtschaft oder auf Werksgeländen mit unterschiedlichen Transportanforderungen.

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Aktualisiert und normkonform: Die 24. überarbeitete Auflage

Die aktuelle, 24. überarbeitete Auflage der VDI 3313, die im Juni 2025 erschienen ist, trägt zahlreichen gesetzlichen und technischen Neuerungen Rechnung. Sie wurde an die aktuellen Anforderungen der Betriebssicherheitsverordnung sowie an die einschlägigen Vorschriften und Regelwerke der gesetzlichen Unfallversicherungsträger angepasst. Somit stellt sie sicher, dass Arbeitgeber und Sicherheitsverantwortliche stets auf eine rechtssichere und praxisgerechte Grundlage für die Fahrerqualifikation zurückgreifen können.

Verfügbarkeit und Bezug

Der Fahrausweis nach VDI 3313 ist zum Preis von 12,90 € bei DIN Media erhältlich. VDI-Mitglieder erhalten 10 % Preisvorteil auf alle VDI-Richtlinien. Er wird in einer speziell dafür vorgesehenen Ausweisform angeboten, die sich ideal für den dauerhaften Einsatz im betrieblichen Alltag eignet. Dank des kompakten Formats und der robusten Ausführung erfüllt der Ausweis nicht nur dokumentarische Anforderungen, sondern auch praktische Aspekte im Hinblick auf Handhabung und Mitführbarkeit.



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