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DXC-Studie 23.06.2026, 10:30 Uhr

Kein Notfallplan, keine Schulung – so ungeschützt ist der Mittelstand gegen KI-Cyberangriffe

65 Prozent der Mittelständler in der DACH-Region sind bereits KI-gestützten Cyberangriffen ausgesetzt. Die Investitionsbereitschaft steigt – doch bei den Grundlagen klaffen Lücken.

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KI findet Sicherheitslücken in IT-Strukturen schnell. Das ist Fluch und Segen zugleich.

Foto: smarterpix/BiancoBlue

65 % der mittelständischen Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz geben an, dass ihr Unternehmen bereits KI-basierten Cyberangriffen ausgesetzt ist. Drei von vier der befragten Entscheider bewerten Cyberkriminalität als wichtige bis sehr wichtige Herausforderung für ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Das zeigt die Sonderauswertung „Mittelstand“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus dem DXC Digital Future Monitor 2026, für den knapp 150 Geschäftsführer und IT-Entscheider mittelständischer Unternehmen befragt wurden.

KI verändert Lage grundlegend

„KI verändert die Bedrohungslage grundlegend – Angriffe werden schneller, zielgenauer und schwerer zu erkennen“, sagt Matthias Bauhammer, Director Data & AI CNE, Benelux & France bei DXC. „Dass der Mittelstand in der DACH-Region das ernst nimmt und Cybersicherheit zur Investitionspriorität macht, ist die richtige Reaktion.“

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Beim Blick auf grundlegende Maßnahmen der Cyberabwehr zeigen sich jedoch Lücken: 27 % der Unternehmen bieten ihren Beschäftigten keine regelmäßigen Schulungen zur IT-Sicherheit an. Jedem vierten Mittelständler fehlt ein aktuelles Sicherheitslagebild über die eigenen Cyberrisiken. Gut jeder fünfte Mittelständler hat noch keinen Notfallplan für Hackerangriffe erstellt (22 %).

Jedes vierte Unternehmen schult seine Mitarbeiter nicht

59 % der Mittelständler planen, mehr oder sehr viel mehr in Cybersicherheit und Datenschutz zu investieren – damit ist es das Technologiefeld mit dem höchsten Anteil an Unternehmen, die ihre Ausgaben deutlich steigern wollen. 29 % wollen sehr viel mehr investieren, 30 % mehr als bisher. Ein weiteres Drittel plant, auf dem aktuellen Ausgabenstand zu bleiben.

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„Investitionsbereitschaft allein schützt kein Unternehmen. Wer Millionen in neue Technologien steckt, aber keinen Notfallplan in der Schublade hat, baut auf einem unsicheren Fundament. Die Grundlagen müssen stimmen – erst dann entfaltet auch die nächste Generation der Cyberabwehr ihre Wirkung“, sagt Bauhammer.

Über den DXC Digital Future Monitor 2026

DXC Technology hat im März 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz insgesamt N=147 Geschäftsführer und IT-Entscheider mittelständischer Unternehmen (250 bis 9999 Beschäftigte) befragt, die über die digitale Transformation ihres Unternehmens entscheiden. Die Umfrage wurde von dem Marktforschungsinstitut Toluna auf Basis von Expertenpanels online durchgeführt.