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Innovationen für die Kunststoffindustrie gemeinsam voranbringen 27.07.2026, 11:00 Uhr

SKZ hilft KMU beim zerstörungsfreien Prüfen

Am Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg werden verschiedene zerstörungsfreie Prüfverfahren für Kunststoffe erforscht und in Zusammenarbeit mit Industriepartnern für die industrielle Anwendung weiterentwickelt. Teilnehmern winken kostenfreie Testmessungen.

zerstörungsfreie Prüfverfahren für Kunststoffe

Am SKZ werden verschiedene zerstörungsfreie Prüfverfahren für Kunststoffe erforscht und in Zusammenarbeit mit Industriepartnern für die industrielle Anwendung weiterentwickelt.

Foto: Luca Hoffmannbeck, SKZ

Ob Fehlstellen, Schichtdicken, Feuchte, Aushärtung, Schaumstrukturen oder innere Bauteilmerkmale: Die Forschungsgruppe Zerstörungsfreie Prüfung am Kunststoff-Zentrum SKZ entwickelt und bewertet Messverfahren zur zerstörungsfreien Untersuchung von Kunststoffen. Unternehmen sind eingeladen, eigene Fragestellungen, Ideen oder konkrete Prüfaufgaben einzubringen – als Auftragsforschung, Forschungsprojekt oder projektbegleitende Zusammenarbeit.

Wie lassen sich Kunststoffe und Kunststoffbauteile zuverlässig prüfen, ohne sie zu beschädigen? Wie können Qualitätsmerkmale frühzeitig erkannt, Prozesse stabilisiert und Ausschuss reduziert werden? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich die Forschungsgruppe Zerstörungsfreie Prüfung am Kunststoff-Zentrum SKZ in Würzburg.

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Als Forschungsinstitut der ZUSE-Gemeinschaft arbeitet das SKZ eng mit Unternehmen, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), zusammen. Ziel ist es, innovative Mess- und Prüftechnik für die Kunststoffbranche weiterzuentwickeln und in die industrielle Anwendung zu bringen. Das Spektrum reicht von öffentlich geförderten Forschungsprojekten über Verbundvorhaben bis hin zu industrieller Auftragsforschung.

Breites Portfolio zerstörungsfreier Prüfverfahren

Dafür steht am SKZ ein breites Portfolio zerstörungsfreier Prüfverfahren zur Verfügung. Dazu zählen unter anderem Terahertz- und Radartechnik, Thermografie, Ultraschall, Shearografie, Computertomografie und die optische Kohärenztomografie. Typische Anwendungen sind die Detektion von Fehlstellen, die Bestimmung von Geometrien und Schichtdicken, die Charakterisierung von Schäumen, die Überwachung von Aushärte- oder Aufschmelzprozessen sowie die Analyse von Materialeigenschaften.

KI-gestützte Auswertung und Inline-Qualitätssicherung

Ein besonderer Fokus liegt auf der anwendungsnahen Forschung. Gemeinsam mit Partnern aus der Industrie, insbesondere KMU, untersucht das SKZ, wie Prüfverfahren automatisiert, digitalisiert und in bestehende Produktionsprozesse integriert werden können. Themen wie KI-gestützte Auswertung, Inline-Qualitätssicherung, Ressourcen- und Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.

Kostenfreie Testmessungen möglich

Unternehmen können sich auf unterschiedliche Weise einbringen: mit einer konkreten Prüfaufgabe, einer Produkt- oder Prozessidee, als Partner in einem Forschungsprojekt oder auch zunächst informativ und unterstützend in projektbegleitenden Ausschüssen. Auch Fragestellungen, bei denen noch unklar ist, welches Messverfahren sich eignet, sind ausdrücklich willkommen. Je nach Prüfaufgabe können bei einem überschaubaren Aufwand auch kostenfreie Testmessungen ermöglicht werden.

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Darüber hinaus unterstützt das SKZ Unternehmen mit einer ersten Machbarkeitsbewertung über Datenanalyse und Systementwicklung bis zur möglichen Integration eines Messsystems in den industriellen Prozess.

„Interessierte Unternehmen und Forschungspartner sind eingeladen, mit eigenen Ideen, Problemstellungen oder Forschungsthemen auf das SKZ zuzukommen. Gemeinsam lässt sich prüfen, ob daraus ein Industrieprojekt, ein öffentlich gefördertes Forschungsprojekt oder eine projektbegleitende Zusammenarbeit entstehen kann“, so Marcel Mayer, Senior Scientist am SKZ.