Werner Grosch ist Journalist und schreibt vor allem über Technik. Seine Fachgebiete sind unter anderem Elektromobilität, Energie, Robotik und Raumfahrt.
Londoner Künstler haben für Lexus funktionsfähige Räder fast komplett aus Eis hergestellt. Das zuvor tiefgefrorene Auto war mit blau leuchtenden Reifen sogar ein Stück auf der Straße unterwegs.
Noch in diesem Jahr soll der erste von vier Blöcken des größten solarthermischen Kraftwerks der Welt in Betrieb gehen. Strom für mehr als eine Million Menschen sollen in der marokkanischen Wüste umweltfreundlich und mit Technik aus Deutschland erzeugt werden.
US-Physiker haben eine Form festen Kohlenstoffs entdeckt, die Baustoff für zahllose Bereiche von der Medizin bis zur Handy-Produktion liefern könnte. Das Q-Kohlenstoff genannte Material hat fantastische Eigenschaften. Dazu gehört, dass es sich bei normalem Raumklima herstellen lässt.
Ampeln kommunizieren mit Autos, Parkhäuser kommen ohne Fußgänger aus, der Verkehr fließt reibungslos: In einer Kooperation mit der US-Stadt Somerville will Audi zeigen, dass das Auto auch in der Großstadt der Zukunft noch eine große Rolle spielen kann.
Der Whiskyhersteller Ballantine’s hat ein Glas entwickelt, mit dem man in der Schwerelosigkeit problemlos und genussvoll Whisky trinken kann. Ganz ohne Strohhalm. Möglich macht das ein Trick im Inneren.
Vor vier Jahren verklagte Vattenfall noch die Bundesregierung, weil die nach Fukushima das Aus für die ältesten deutschen Atomkraftwerke beschloss, darunter auch Krümmel bei Hamburg. Jetzt plant der Energiekonzern selbst den totalen Rückbau der Anlage. Von einem der umstrittensten AKW überhaupt soll in 20 Jahren nichts mehr zu sehen sein.
Eine Kamera, die Fußgänger und Radfahrer erfasst und bei Gefahr ein Warnsignal auslöst: Das ist der Kern des Systems, das die EU im Projekt e-Vader unter Führung von Nissan hat entwickeln lassen. Es soll der Gefahr von Unfällen mit nahezu geräuschlosen E-Autos begegnen.
Er ist der berühmteste Raumanzug der Geschichte, das Kleidungsstück, mit dem Neil Armstrong als erster Mensch der Welt den Mond betrat. Doch der Anzug ist nach 46 Jahren so ramponiert, dass er seit Jahren nicht mehr gezeigt wird. Jetzt sammelt das Nationale Luft- und Raumfahrtmuseum in Washington Geld für die Sanierung auf Kickstarter. Das Interesse ist enorm.
95 % aller Android-Handys sollen von der Schwachstelle betroffen sein, über die Hacker Zugriff auf viele Daten des Nutzers bekommen können. Dazu muss nur eine Bild-Nachricht verschickt werden. Der Hersteller hat die Lücke schon geschlossen, aber bis alle Smartphones gesichert sind, dürfte es dauern.
Er ist der Erde so ähnlich wie wohl noch kein anderer Planet, den Astronomen im Weltall entdeckt haben: Kepler 452-b hat nicht nur eine ähnliche Größe wie die Erde, sondern liegt auch in der „bewohnbaren“ Zone der Nachbarschaft zu seiner Sonne. Und auf seiner Oberfläche könnte es Wasser und sogar Pflanzen geben.